Wozu Getriebeöl wechseln ?? ( Automatik )

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#31
Ach was, ne Lebensdauerfüllung ? Steht so im Leitfaden ? Na, da würd ich aber mal beim Hersteller nachfragen, vielleicht empfiehlt der was anderes ?

Spass beiseite, im Falle Hinterachsdifferential glauben wir plötzlich dem Leitfaden !

Nehmt ihr mich jetzt auf den Arm ?
Worüber reden wir hier ?
über Technik und Fakten ?
über Glaubensfragen ?
über Dinge die wir objektiv wissen ?
oder über Dinge, die wir vermuten ?
mal irren die Konstrukteure, mal nicht ?
wurde unser Auto möglicherweise von nur beschränkt zurechnungsfähigen Trotteln gebaut ?
und ihr entscheidet, wann das der Fall ist und wann nicht ?

offenbar reden wir hier aneinander vorbei !


Roland



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#32
Hi Michael.
Differenzial ist auf Lebensdauer gefüllt - trotzdem habe ich alle diese Öle vorne und hinten bereits Wechseln lassen - kann nicht schaden nach 10Jahren meine ich.
Gruß Manfred.
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#33
Tja, Volltreffer. Ich muss Roland schon recht geben. Die Diskussion hier verläuft sehr kontrovers. Wenn sich jemand ohne richtige Ahnung das alles durchliest, ist er/sie hinterher verwirrter als vorher.
Zum Thema preventive Wartung kann ich auch noch einen draufsetzten:
Seit der Entdeckung des Quantenhalleffekts (1980) durch den Nobelpreisträger Prof. Klaus von Klitzing kann man die Lebensdauer von Transistoren berechnen. Ein Durchnittswert ist etwa 15 Jahre. Also sollten einige hier damit anfangen die Transistoren und IC's in ihren Steuergeräten auszutauschen bevor sie plötzlich liegen bleiben. Ausserdem kostet so ein Transistor nur den Bruchteil eines Steuergerätes.
Das steht zwar nicht im Handbuch ist aber Fakt.
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#34
Das würd ich genauso sagen!
Ich hab letzte Woche bei meinem alten Benz (W124 230TE) das Öl gewechselt, obwohl es noch nicht gestunken hat und der Wagen meiner Meinung nach, ziemlich anständig geschalten hat. Aber das neue ATF tut seinen Dienst einfach besser als das alte, schaltet noch ruhiger als vorher...

Beim V8 werd ich das im Winter auf jeden Fall auch machen, der hat nun 350 tkm drauf, gekauft hab ich Ihn mit 270tkm und ich hab keinen Plan, wann das Öl das letzte mal gewechselt wurde.... es kann nicht gut sein, das alte Öl solange spazieren zu fahren, und wenn das Getriebe versagt, ist es halt einfach zu spät!

Viele Grüße, Peter!

PS. soll jeder so machen wie er denkt...
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#35
Warum lässt man sich verwirren?

Im Leitfaden sind Wechselintervalle für das ATF vorgeschrieben!
Die Ölfilter / Siebe werden im Leitfaden nicht erwähnt!
Der Hersteller ZF rät jedoch dazu, die Filter beim Ölwechsel zu tauschen!
Das Öl im Achsantrieb ist laut Leitfaden eine Lebensdauerfüllung!
So weit erst mal die Fakten!

Jetzt zum Wissen:
Filter werden überall dort eingebaut, wo Verschmutzungen entstehen die gebunden werden müssen.
In einem Automatikgtriebe fällt eine nicht unerhebliche Menge Abrieb an, da dort Reibbeläge arbeiten. Um diesen Abrieb aufzunehmen gibt es, je nach Bauart, Siebe oder Filter, teilweise Wechselpatronen, ähnlich den Motorölfiltern. Je nach Betriebsbedingungen (vereinfacht gesagt: viel Stadtverkehr = viele Schaltzyklen = viel Abrieb - viel Autobahnverkehr = weniger Schaltzyklen = weniger Abrieb) sind diese Filter früher oder später voll bzw. verlegt. Bei verlegtem Filter wird der Ölstrom üblicher Weise durch einen Bypass am Fillter vorbei geleitet, um den Ölkreislauf nicht zu unterbrechen, respektive zu behindern. Das Öl wird dann nicht mehr gefiltert.
Ein Automatikgtriebe ist extrem anfällig gegen kleinste Verschmutzungen, ein kleiner Fussel eines Lappens genügt, um ein Automatikgetriebe funktionsunfähig zu machen.

Bei vielen kleineren Fahrzeugtypen hat die Ölwanne des Getriebes keine Ablassschraube. Warum? Etwa kein ATF - Wechsel nötig? Doch! Kleinere Fahrzeuge werden (im Gegensatz zu unseren Dicken) hauptsächlch im Kurzstreckenverkehr betrieben (= Viel Abrieb).
Um nun im Vorhinein zu verhindern, dass aus "Zeitgründen" nur das Öl abgelassen und neu aufgefüllt wird, muss man die Ölwanne komplett abbauen und hat damit zwangsweise Zugang zum Ölfilter, um diesen gleich mitzuwechseln (da hat man sich wohl an den guten alten Käfer erinnert. Dem hatte man auch irgendwann ganz bewusst die Ablassschraube für das Motoröl wegkonstruiert, damit bei JEDEM Ölwechsel das Ölsieb ausgebaut werden MUSSTE. Wenn das dann einmal draußen war hat man es auch gereinigt, was vorher selten der Fall war).

Zum Unwissen:
Ich weiß nicht, warum z.B. Audi diese Ölfilter nicht erwähnt andere Hersteller aber doch und das obwohl in unterschiedlichen Fahrzeugmodellen identische Automaten arbeiten!

Zum Glauben:
Ich glaube, dass es für die Lebensdauer eines Automaten mitentscheidend ist, bei Ölwechseln den Filter zu reinigen oder zu erneuern. Dieser Glaube beruht auf meinen eigenen Erfahrungen aus langjähriger Werkstattpraxis (nicht speziell VAG) denn ich habe diesen Beruf (ohne das jetzt hier heraushängen zu lassen!) gelernt und bin daher anders, als vielleicht mancher Laie nicht zu 100% auf Spekulationen angewiesen.
Darüber hinaus glaube ich, dass jeder, der schon mal eine Ölwanne bei einem alten Automatikgetriebe abgebaut hat und sich den Schmandt darin ansehen durfte versteht was ich meine. Aber diese Leute braucht man auch nicht zu überzeugen....

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#36
..bei dem objektiv nicht gewechselte Siebe und nicht gereinigte Magnete die Ursache für den Schaden waren, und bei dem nur leitfadengemäß Öl gewechselt wurde.

Könnt ihr das nicht, können wir die Diskussion einstellen, weil ihr könnt nicht den Beweis für eure Behauptung antreten, denn :

ICH kann euch eins zeigen, das über mindestens 320000km NICHT zerstört wurde !

Das sind die Fakten


Roland
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#37
Hallo Tim,
Du blickst voll durch auch ich kann jedem nur raten Öl+Filter zu wechseln ! es reicht doch schon als Ergebnis wenn das Getriebe danach sanfter schaltet was in den allermeisten Fällen passiert und der Lebensdauer abträglich kann es auch nicht sein ! ich habe schon ein defektes 4.2 Getriebe austauschen müssen mit extrem viel Abrieb, sodaß die Magneten völlig gesättigt waren und der Schmand überall verteilt war. Ich hoffe ich finde noch die Bilder davon auf meiner "Sicherungs-CD" sonst glaubt mir Roland nicht. Ob es jetzt "nur" am Dreck gestorben ist kann ich natürlich nicht mit Sicherheit behaupten, wie denn auch, es sprich nicht zu mir Die 2 gesäuberten Magneten aus dem Schlachtgetriebe habe ich als Ergänzung in die Ölwanne des eingebauten Getriebes getan, 4 Stück quasi als doppelte Sicherheit und dies auch ohne Anweisung von Audi oder ZF ich weiß es kann nicht schaden warum also den Kopf zerbrechen ?
und nochwas: ALLES altert, auch Öl. Es wird chemisch aufgespalten durch Scherkräfte, Temp., usw. Die Molekülketten werden langsam aber sicher zerrissen und dann hat das Öl langsam aber sicher nicht mehr die definierten Eigenschaften die es im Neuzustand hatte. Warum also nicht in angemessenen Abständen wechseln ? Muss erst etwas Schaden nehmen oder an Komfort einbüßen damit man reagiert ?
Alles meine Meinung.
Jeder wie er mag und kann
Grüße Werner
P.S.: ich wechsel sogar die Hypoidöle des Schaltgetriebes gegen vollsynthetisches Öl obwohl offiziel "Lebensdauer". Nach einer gewissen Einlaufzeit schaltet sich ein Getriebe danach meist etwas besser --> meine Erfahrung ... und überhaupt: was ist "Lebensdauer". 5 Jahre 10 Jahre 15 Jahre oder was ?? alles relativ
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#38
Roland,
glaubst Du, dass jeder ein defektes Automatikgetriebe herumliegen hat? Sicher nicht. Ich hätte dir aber, so ich sie nicht längst in den Schrott hätte wandern lassen, mehrere Steuerblöcke mit festsitzenden Kolben und Ventilen zeigen können. Ursache bei all diesen Schäden waren Verschmutzungen!
Vielleicht hat Thomas in Legan ja noch so ein Ding (ich bin mir fast sicher!) liegen bei dem er, sofern er gerade mal nichts besseres zu tun hat, die Steuerkolben unter die Lupe nimmt.
Die (möglicher Weise glückliche)Tatsache, dass dein Getriebe noch lebt und DU noch nie von so einem Schaden gehört hast kann ja doch schwerlich der BEWEIS DAFÜR sein, dass Du mit deiner Auffassung richtig liegst. Ich habe das Gegenteil erlebt, mehrfach und ich bin sicher, dass es noch andere auch hier im Forum gibt, deren Getriebe an altem, schmutzigem Öl verendet sind. Typische Symptome sind: Kein Vorwärtsgang mehr, oder kein Rückwärtsgang mehr. Das hat dann häufig gar nichts mit defekten Kupplungen (das merkt man nämlich, ist ein schleichender Prozess ähnlich einer verschleißenden mechanisch betätigten Kupplung) oder Radsätzen zu tun, sondern es liegt ganz einfach an einem klitzekleinen Krümelchen, das irgendwo ein Ventil an seiner Bewegung hindert und schon geht gar nichts mehr!
Hier wurden schon häufig solche oder ähnliche Probleme geschildert aber nur selten wird dann so ein Getriebe geöffnet, geschweige denn repariert, denn da traut sich nicht ohne Grund kaum einer heran! Wenn dann erst mal der "neue" gebrauchte Automat eingebaut ist und läuft, wer macht da schon noch seinen alten Kasten auf? Wozu auch, etwa nur, um dir zu beweisen was Du (warum eigentlich so beharrlich?) nicht glauben willst?
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#39
ich weis ja nicht was du da für tolle lecktüre liest aber
mein ehemaliger v8 hatte sehr wohl eine getriebeölveränderung und die nennt sich verharzung
dadurch verstopften die feinen kanäle und es waren nur eingeschränkte schaltvorgänge möglich der jetzige besitzer des wagen lässt das getriebe gerade überholen und dies WAR die ursache! also altert atf sehr wohl....
muss nur noch erwähnen das dies wohl geschah das der wagen zu wenig bewegt wurde aber atf verändert sich....
basta
mfg
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#40
..und ich weiss nicht woher du die Dreistigkeit nimmst, mein Statement als Schwachsinn zu bezeichnen. Ich arbeite mit Standardliteratur, die branchenüblich ist, und dir möglicherweise fremd.

Ich rede von Autos, die gefahren werden und nicht rumstehen, liess erst und versuch zu verstehen was ich schreibe, bevor du dich aus dem Fenster lehnst.

P.S. Lektüre wird ohne C vorm K geschrieben


Roland
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#41
Roland,
please, cool down. Warum so emotional? Wir wollen uns doch nicht auf das Niveau unserer Rechtschreibfehler (die wir alle machen) reduzieren?
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#42
ich habe hier nur geschildert was bei mir passierte
also bleib mal am boden ja
ich weis was autos sind bin zwar kein kfzler aber
habe doch ein bissl ahnung nur weil du hier getriebe konstruierst musst du nicht meinen alles zu wissen sorry
ist nur meine meinung soll dich nicht zum kochen bringen:)
aber öl altert damit basta
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#43
Also, es scheint wohl einen großen Unterschied zu machen ob man sein Mobil instationär(Stadtverkehr, viel Verschleiß) oder stationär bewegt(optimale Temp., wenig Lastwechsel, daher wenig Abrieb/Verschleiß).
Da der R. seit langer Zeit seine Fahr- u. Pflegegewohnheiten nachweisen kann bzw. kennt und alle Anderen überwiegend Zweitbesitzer oder Drittwagenbesitzer sind kann daher keine ordentliche Getriebeölhistorie dargestellt werden.
Ein Bsp., es ist doch so, daß ein Motoröl und dessen Filter wesentlich weniger leiden, wenn der Wagen auf der BAB betrieben wird als ein M.Öl welches in der Stadt im K.-Betrieb läuft. Sprich auf der BAB, ist Druck auf´m Getriebe, das Öl wird tüchtig umgeschaufelt, nirgends finden sich Öldrucklose Nester.
Noch ein Bsp. die Zündkerze, wird sie nur im Kurzstekenbetrieb genutz ist sie oftmal verrußt, gar verkokt. Entnimmt man sie einem gesunden Motor unmittelbar nach langem Betrieb, erkennt man ein ausgezeichnetes Z.-kerzenbild. So auch bei´m Getriebe.

Sorry, fragt nicht "hätte" , "wäre" , "könnte" oder "ich habe..." . Es ist einfach so, daß der Motor samt Getriebe im stationär-Betrieb am wenigsten Verschleiß, Ölverbrauch, Ölalterung, Verkokung, Verunreinigung und, und und hat. Einfach mal nachdenken ;)

Bearbeitet von Karl

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#44
Hi,
ja,ich habe noch eines vom V8 und 2 vom Audi 100 liegen,aber keine Lust mehr hier mitzudiskutieren,es bringt nichts,jeder muß sein Auto warten,wie er es für richtig hält !
Das Getriebe von meinem Langen war auch hin,haben damals die V8ler getauscht und das alte entsorgt (hoffe ich jedenfalls).
Punkt !
Gruß Thomas

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#45
naja, roland, du kannstes beweisen, aber kannst du auch versichern, dass: wenn deines nicht ... dann auch ALLE anderen nicht....
lass doch jedem seinen glauben...
sicher ist doch in jedem falle, dass das risiko mit jedem partikel, der vorhnden ist, steigt und umgekehrt sinkt, wenn man partikel entfernt.
und aus dieser tatsache kann sich doch jeder selbst für oder gegen ölwechsel und reinigen entscheiden.
wenn mir die partikel versichern würden, nix anzustellen und am magneten zu bleiben, dann würd ich sie auch nicht aus ihrem bisherigen lebensraum verbannen.
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