Oktanzahl

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#31
Ok Jungs,

ich habs noch mal versucht. Gestern war mein Tank leer und ich hab 20 Liter 95-er reingetan. Komme gerade von der Autobahn zurück. Zweimal 15 Kilometer mit leerem Auto und das Auto kotzte ab Tacho 220. Ging bis 230 und dann nichts mehr. So ab 190 hat er auch nur langsamer als sonst die Geschwindigkeit erhöht. Zurück zur Tanke und Aral. Mit 98 Oktan vollgetankt, das heißt, sie haben ja jetzt auch 100 Oktan, und die gleiche Strecke noch einmal. Tacho ging bis kurz unter 265 und bis Tacho 250 voller Durchzug. Was soll das nun bei mir sein? Hat ein Vorgänger etwa einen Chip verbaut und ich weiß nichts davon? Der Wagen hat jetzt 193000 Km runter und wurde bis 170000 Km bei Audi Scheckheft gepflegt. Rechnungen vorhanden. Leider hatte ihn danach ein jugendlicher für etwa vier Monate. Der hat auch einiges am Wagen gebastelt. Naja, vielleicht auch einen Chip. Kann man das ohne Steuergerät zu öffnen feststellen?

Gruß

Manfred
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#32
Hi,

okay, das sind natürlich jetzt schon signifikante Unterschiede in den Endgeschwindigkeiten, das kann man wohl nicht mehr mit "Einbildung" abtun. Normalerweise kommst Du nicht umhin, das Steuergerät auszubauen, um festzustellen, ob ein Chip drin ist (Bei Diagnose/Fehlerspeicherabfrage sollte sich ein Chip ja eigentlich neutral verhalten). Du könntest höchstens erstmal nur die Verkleidung unten links abbauen und schauen. Vielleicht kann man so zumindest sehen, ob das Steuergerät schonmal ausgebaut wurde. Das wäre immerhin ein Anfang. Dann evtl. mal ausbauen und auf Öffnungsspuren untersuchen. Ich hatte meins noch nie draußen, deswegen weiß ich nicht, ob es da irgendwelche Siegel oder Schraubenlack usw. gibt, an denen man das erkennen kann.

Ciao,
Jens
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#33
Doch man kanns sehen!
Da sind die Deckelecken sind müssen umgebogen werden.
Da sieht man wenn sie mal offen waren.
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#34
Das der Wagen das Spucken bekommen hatte lag wohl eher vielleicht am leeren Tank. Hatte ich neulich auch gehabt, bei vmax ging mir die Leistung und die Geschwindigkeit flöten da die Pumpe nix mehr zum ansaugen hatte. Obwohl die Reichweitenanzeige noch 20km anzeigte. Soll heißen mit 20l braucht man gar nicht erst loslegen.
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#35
Ich kann es mir absolut nicht vorstellen das die Oktanzahl irgenteinen Einfluss auf die Geschwindigkeit hat. Ich tanke schon immer Super. Ich fahre auch oft Autobahn und ich muss sagen das er bis 240Km/h(Da hör ich immer auf...) richtig gut zieht. Nur wie ich zur ASU bin hab ich mal ca.20l V-Power auf der Autbahn durchgeblasen. Ich weiß nicht ob´s es wirklich was gebracht hat, aber jeder hat halt seine Retuale! Achja, er hat mit Auszeichnung bestanden! Er hat mitlerweile ca. 314000Km!


Gruß René
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#36
Nein, daran kann es nicht gelegen haben, da ich Ende Juli überhaupt zum ersten Mal 95-er getankt habe. Siehe Thread von mir genau hier.

Gruß

Manfred
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#37
Aber Ihr wißt doch, man kann immer eine niedrige Oktanzahl fahren. Nur muß man dann auf volle Leistung verzichten, bzw., es steht doch im Betriebsheft, dass man dann nicht mehr volle Pulle fahren soll. Warum? Weil es sich auf den Motor und die Leistung bemerkbar macht. Und bei mir ist es so. Warum soll ich Euch denn einen Scheiß erzählen. Komm rum und fahr mit 95-er und danach mit 98-er, bzw., 100-er. Du wirst sehen, daß ich nicht spinne. Vielleicht habe ich ja einen V8, der besonders gut auf Veränderungen anspricht. Nee, mal im Ernst. Warum soll ich denn so etwas schreiben, wenn es so nicht ist?

Gruß

Manfred

Bearbeitet von Manfred

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#38
Also ich will hier niemanden was unterstellen! Es kann ja alles sein. Man steckt halt nicht drin. Ich kann es mir eben nur nicht vorstellen, weil ich bei meinem nichts festellen konnte. Vielleicht kommt es dabei auf die Sauberkeit des Motors oder des Einspritzsystems an. 100 Oktan verbrennen halt sauberer als 95. Oder auf den Zustand generell.


Gruß René
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#39
Hm? Ich meine nur, daß lediglich 20L nicht ausreichen für einen vmax-Test. Die sind in nullkommanix vergast und die Pumpe läuft leer.
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#40
Also mit 20L und Vmax kommt man 80km weit und ist 20 min. unterwegs. Wieso sollte das nicht für einen Test ausreichen? Was ändert sich, ausser dem Gewicht des Geldbeutels, wenn man mit 40L doppelt solange unterwegs ist?
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#41
Wenn der Wagen stationär betrieben wird schon.
Aber ich habe den Fehler gefunden, ich hab den Erstbericht über Manfreds Experiment nicht genau gelesen, die Uhrzeit ... früh am Morgen... . Aber so ein derber Leistungseinbruch? Ich probier das auch mal aus, dieses WE.
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#42
...also wenn der Motor mit niedriger Oktanzahl ruckelt, ist irgendwas faul, das sich halt dann bemerkbar macht, die unterschiedliche Oktanzahl allein kann beim V8 kein Ruckeln verursachen, dazu ist er nicht hoch genug verdichtet, ausserdem erkennt die Motronik kraftstoffbedingte Störungen und es brennt die CheckEngine-Lampe, allerdings dann NUR beim vollen Beschleunigen ( wenn ein Birnchen drin ist ). Wird aber mit in Deutschland verkauftem Sprit kaum auftreten, vielleicht in Tschechien, da hatte ich das mal, allerdings mit einem 200tq20V

Wenn alles in Ordnung ist, kann er höchstens bei sehr hohen Drehzahlen und Lasten etwas schwächer beschleunigen, etwas, das ich auch an meinem Auto beobachte, über etwa 5800min-1 scheint er mit Superplus etwas besser zu beschleunigen.
Ich fuhr auch schon mit Normal, dann fährt das Auto ganz normal, hat nur wegen der dann anderen Zündkurve spürbar weniger Leistung und verbraucht etwas mehr ( wegen der geringeren Dichte sind die Einspritzzeiten dann etwas länger).

Was natürlich sein kann, ist, wenn millimeterdick Ölkohle in den Brennräumen und auf den Kolbenböden steht, dann steigt die Verdichtung und die Klopfregelung erreicht ihre Regelgrenze. Da hilft mal kräftig durchladen auf der BAB und mal 130° Öltemperatur und über 6000min-1 gesehen haben und die Brennräume sind sauber.....

Rein mechanisch sind die Motoren alle gleich, da kann es keine solchen Unterschiede geben, schliesslich wurden die Köpfe und Kolben von einer Giessmaschine gemacht und von Automaten bearbeitet und nicht individuell aus dem Vollen gemeisselt.


Roland
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#43
die niedrige Oktanzahl allein kann bei einer tadellos funktionierenden Klopfregelung sicher kein Ruckeln verursachen, aber schlechter Sprit mit darin enthaltenen Verunreinigungen sehr wohl. Ansonsten kann ich da nur zustimmen - der 3.6 laeuft mit Normal vor allem im oberen Drehzahlbereich spuerbar zaeher. Den 4.2 habe ich bisher noch nicht mit Normal gefuettert. Ich war der Ansicht, der braucht min. 95er Sprit. Geht das denn?


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#44
joh tut er auch, aber was willst du machen, wenn du fern der Heimat mal nur Normal bekommst ? Kaputt geht da nix, die Klopfregelung kompensiert das, der 4,2er läuft dann halt mal wie n 3,6er......


Roland
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#45
SHELL behauptet in der Werbung, sie hätten V-Power in Zusammenarbeit mit Ferrari entwickelt, interessant nur, das ALLE käuflichen Ferrari für 95Oktan ausgelegt sind, weil es in Italien fast nirgendwo SuperPlus gibt.

Roland
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