Muss das Thema wieder aktivieren, diesmal nicht mein V8 sondern ein anderer, 92er ABH.
- Versteifungsblech sieht gut aus
- Lenkung knackst bei hin und herlenken
- Lenkgetriebe bewegt sich, mit freiem Auge erkennbar
- Lenkgetriebe nicht locker, alles fest
Wenn es sich bewegt, sollte man gleich vom Schlimmsten ausgehen, nicht wahr?
Liebe Grüße
Daniel
Lenkgetriebebefestigung im Radhaus rechts
46 Beiträge · 20.228 Aufrufe · gestartet
Bewegen tut es sich so oder so... das Blech ist so dünn, das MUSS sich bewegen... von dem her muss man nicht gleich von Rissen ausgehen.
Doch wie sollen wir das einschätzen können? Wenn Risse vorhanden, dann müssen sie gefunden werden.... knarzen tut auch sonst noch einiges... das muss man halt lokalisieren, übers Internet wird das nix.
Doch wie sollen wir das einschätzen können? Wenn Risse vorhanden, dann müssen sie gefunden werden.... knarzen tut auch sonst noch einiges... das muss man halt lokalisieren, übers Internet wird das nix.
Schon klar! Am besten mal das Radhaus sauber machen....
Das Knarzen ist schon laut.....
Das Knarzen ist schon laut.....
"Doch wie sollen wir das einschätzen können?"
Das Radhaus auslesen?
Gib' Dir mal ein wenig Mühe!
Das Radhaus auslesen?
Gib' Dir mal ein wenig Mühe!
Wie die Typen in der AMAG Jona die Lenkung auslesen wollten und nix fanden...
Dabei wars ein Querlenker der kaum mehr Gummi drin hatte...
Dabei wars ein Querlenker der kaum mehr Gummi drin hatte...
Es geht nicht um meinen V8, Gott sei Dank! 
Mühe geben muss sich mein Kumpel, der wird das Radhaus mal ordentlich säubern und gucken.

Mühe geben muss sich mein Kumpel, der wird das Radhaus mal ordentlich säubern und gucken.
Ist das knarzen definitiv lokalisiert? Knarzt vielleicht das Domlager?
Die Vorderachse wurde vor ca. einem Jahr komplett überholt, von oben bis unten. Natürlich auch die Domlager, Axialrillenkugellager, Stoßdämpfer, etc.
Da sollte nichts sein! Das Knarzen kommt nur vor, wenn der Motor aus ist und das Lenkrad hin und her bewegt wird.
Wie erwähnt sieht man, dass sich das Lenkgetriebe ein wenig bewegt. Laut FAQ „Risse im Radhaus“ steht, dass im fortgeschrittenen Stadium sich das Lenkgetriebe bewegt.
Bei meinem V8 wurde das Lenkgetriebe vor 2 Jahren erneuert, das Radhaus hatte aber Gott sei Dank nichts, trotz Riss am Versteifungsblech. Bei mir bewegt sich das Lenkgetriebe gar nicht....
Da sollte nichts sein! Das Knarzen kommt nur vor, wenn der Motor aus ist und das Lenkrad hin und her bewegt wird.
Wie erwähnt sieht man, dass sich das Lenkgetriebe ein wenig bewegt. Laut FAQ „Risse im Radhaus“ steht, dass im fortgeschrittenen Stadium sich das Lenkgetriebe bewegt.
Bei meinem V8 wurde das Lenkgetriebe vor 2 Jahren erneuert, das Radhaus hatte aber Gott sei Dank nichts, trotz Riss am Versteifungsblech. Bei mir bewegt sich das Lenkgetriebe gar nicht....
Hey
Verschraubungen kontrollieren. Einer setzt sich rein und lenkt, der andere leuchtet mal oder schaut so. Schaut mal ganz genau hin! Gerade nach den Schrauben wo das Blech umgelegt wird.
V8 mäßige Grüße
Markus
Verschraubungen kontrollieren. Einer setzt sich rein und lenkt, der andere leuchtet mal oder schaut so. Schaut mal ganz genau hin! Gerade nach den Schrauben wo das Blech umgelegt wird.
V8 mäßige Grüße
Markus
> Bewegen tut es sich so oder so... das Blech ist so dünn, das MUSS sich bewegen...
Bei meinem V8 will ich ebenfalls mal prüfen ob sich das (an der sichtbaren Stelle runde) Lenkgetriebe beim Lenken im Stand ohne Motorstart in der ovalen Öffnung bewegt.
Oder, da das Lenkgetriebe am Blech angeschraubt ist, wird wohl das Lenkgetriebe eher das dünne Blech an der Stelle aus der Blechebene drücken bzw. reinziehen.
Damit ein Riß entstehen kann müsste das Blech dauernd hin- und hergebogen werden, also ein Dauerbruch eintreten durch Materialermüdung. Der Riß beginnt aus meiner Sicht an den biegesteifsten Stellen des Blechs. Und das sind nun mal die schmalen Aufkantungen. Wenn der Riß Die Aufkantungen geschafft hat, wird wegen der verbleibenden aussteifenden Aufkantungen das dünne Blech um so stärker in der Rißlage geknickt.
Diese Aufkantung an dem Blech ist ein übler Konstruktionsfehler. Ohne Aufkantung würde das Blech großflächiger verformt werden und vemutlich länger rißfrei bleiben.
Welche Ursachen gibt es für die Rißbildung?
Das Lenkgetriebe hat seine Hauptbefestigung vor / an der sehr steifen Spritzwand auf der Beifahrerseite. Das ist bei festsitzender Schraube eine starre verzahnte Befestigung. Das massive Lenkgetriebe verhält sich ebenfalls wie ein starrer Körper. Somit ist das angeschraubte sichtbare Ende des Lenkgetriebes im linken Radhaus, da wo die Risse entstehen, in Längsrichtung des Lenkgetriebes ebenfalls eine feste Koordinate.
Im Gegensatz zu den gerade beschriebenen Festpunkten ist der Vorderwagen wesentlich weicher und muss die Kräfte aus der Vorderachse aufnehmen. Durch Fahrbahnunebenheiten gibt es permanente Bewegungen der Federbeindome zu einander hin und von einander weg. Das linke Radhaus macht dabei die Bewegungen das linken Federbeindomes mit, das Radhaus-Blech an der Verschraubung des starren Lenkgetriebes wird permanent aus der Blechebene gedrückt und gezogen. Das ist aus meiner Sicht die Ursache für die Risse (Dauerbruch).
Nach einer Erneuerung des gerissenen Blechteils sollte aus meiner Sicht die Verschraubung dann das Blech durch zwei geeignete Federn oder Gummis in die Zange nehmen, so dass eine Bewegung von ca. 2 mm in beide Richtungen möglich wird.
Mit einer Domstrebe (Federbeinbrücke) wären die Bewegungen an der betroffenen Schadstelle geringer. Ich vermute der DTM-V8 hat so eine Domstrebe.
https://de.wikipedia.org/wiki/Diskussion:Domstrebe
Die Strebe verbindet die beiden vorderen oder hinteren Federbeindome, und verhindert somit, dass sich die Lage der Dome zueinander, und damit die Geometrie des Fahrwerkes verändert.
Dies kann nötig werden, wenn Änderungen am Fahrwerk (z. B. der Einsatz härterer Federn) die Belastung der Karosserie erhöhen.
Anmerkung: Auch Spurplatten verstärken die Bewegungen.
Das Lenkgetriebe hat seine Hauptbefestigung vor / an der sehr steifen Spritzwand auf der Beifahrerseite. Das ist bei festsitzender Schraube eine starre verzahnte Befestigung. Das massive Lenkgetriebe verhält sich ebenfalls wie ein starrer Körper. Somit ist das angeschraubte sichtbare Ende des Lenkgetriebes im linken Radhaus, da wo die Risse entstehen, in Längsrichtung des Lenkgetriebes ebenfalls eine feste Koordinate.
Im Gegensatz zu den gerade beschriebenen Festpunkten ist der Vorderwagen wesentlich weicher und muss die Kräfte aus der Vorderachse aufnehmen. Durch Fahrbahnunebenheiten gibt es permanente Bewegungen der Federbeindome zu einander hin und von einander weg. Das linke Radhaus macht dabei die Bewegungen das linken Federbeindomes mit, das Radhaus-Blech an der Verschraubung des starren Lenkgetriebes wird permanent aus der Blechebene gedrückt und gezogen. Das ist aus meiner Sicht die Ursache für die Risse (Dauerbruch).
Nach einer Erneuerung des gerissenen Blechteils sollte aus meiner Sicht die Verschraubung dann das Blech durch zwei geeignete Federn oder Gummis in die Zange nehmen, so dass eine Bewegung von ca. 2 mm in beide Richtungen möglich wird.
Mit einer Domstrebe (Federbeinbrücke) wären die Bewegungen an der betroffenen Schadstelle geringer. Ich vermute der DTM-V8 hat so eine Domstrebe.
https://de.wikipedia.org/wiki/Diskussion:Domstrebe
Die Strebe verbindet die beiden vorderen oder hinteren Federbeindome, und verhindert somit, dass sich die Lage der Dome zueinander, und damit die Geometrie des Fahrwerkes verändert.
Dies kann nötig werden, wenn Änderungen am Fahrwerk (z. B. der Einsatz härterer Federn) die Belastung der Karosserie erhöhen.
Anmerkung: Auch Spurplatten verstärken die Bewegungen.
Ich dachte immer, der V8 hat die Domstrebe ab Werk verbaut.
seh ich auch so.
In Antwort auf:
Ich vermute der DTM-V8 hat so eine Domstrebe
> Bernd: Ich dachte immer, der V8 hat die Domstrebe ab Werk verbaut.
Stimmt, hatte ich irgendwie ausgeblendet.
> Lukas, danke für die Bilder des Motorraumes von den beiden DTM-V8 jeweils ohne Domstrebe.
Also falsche Vermutung von mir.
In der DTM soll eventuell der Nachteil der Domstrebe, dass ein seitlicher Front-Crash auch auf die gegenüberliegende Seite wirkt, vermieden werden.
Stimmt, hatte ich irgendwie ausgeblendet.

> Lukas, danke für die Bilder des Motorraumes von den beiden DTM-V8 jeweils ohne Domstrebe.
Also falsche Vermutung von mir.

In der DTM soll eventuell der Nachteil der Domstrebe, dass ein seitlicher Front-Crash auch auf die gegenüberliegende Seite wirkt, vermieden werden.
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