Deswegen schreibe ich ja ob das so sinnvoll ist im v8.
Das ist Perlen vor die Säue, dem stimme ich zu.
Meiner Meinung nach fängt das an Sinn zu machen sobald man einen anständigen Festsattel vorne hat, und auch dementsprechend fährt.
Gegen Fading bringt das natürlich garnix, genau so wenig wird der Bremsweg besser. Das sollte jedem klar sein.
Fahrwerk- und Bremsrevision V8, 4,2, 44
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Hi Tim,
weißt du, um wieviel Prozent sich Bremsschläuche dehnen, wenn "voller" Druck anliegt?
lG
Bastian
weißt du, um wieviel Prozent sich Bremsschläuche dehnen, wenn "voller" Druck anliegt?
lG
Bastian
Klar sollte es,wenn man aber in diversen Foren rumstöbert liest man die tollsten Storys.
Keine Frage Tim,der Druckpunkt verändert sich,habe Stahlflex vor Jahren in meinem 90er gehabt,aber ob er dadurch "besser" geworden ist würde ich nicht sagen.Es fühlte sich einfach anders an,mehr aber auch nicht.
In Antwort auf:
weißt du, um wieviel Prozent sich Bremsschläuche dehnen, wenn "voller" Druck anliegt?
Da bin ich gleich mal zum Prüfstand gegangen. Das Ergebnis ist aber leider nicht zu 100% sicher / reproduzierbar weil ich leichte Probleme damit habe, den Hebel für die Bremse zu drücken und gleichzeitig den Messschieber ruhig am Bremsschlauch zu halten. Sicher ist aber, dass ich der Schlauch ausdehnt. Ich hatte bei 100 bar Bremsdruck Ergebnisse am Außendruchmesser von 2-6 Hundertstel. Gehen wir vom niedrigsten Wert aus dann sagt Adam Riese:
V= d2 x 0,785 x h
Ich habe einen Schlauch Ø von (d) 3mm angenommen
Die Gesamtlänge (h) beträgt 910 mm
Dann kann man rechnen:
Bremse unbelastet:
3x3mm x 0,785 x 910mm= 6429,15 mm3 = 6,429 cm3
Bremse belastet:
3,02 x 3,02mm x 0,785 x 910mm = 6515,16 mm3 = 6,515cm3
Das ergibt eine Volumenvergrößerung von ca. 0,09 (als fast 0,1) cm3
Das klingt jetzt nicht nach wirklich viel (Messfehler mal ganz außen vor), aber wenn man bedenkt, was nur eine Luftblase im System an Pedalweg ausmachen kann, erscheint mir das Ergebnis doch so, dass man es durchaus spüren kann, wenn sich ein Schlauch gar nicht oder weniger ausdehnt.
Ich rede hier nicht von Formel 1 DTM oder so.
Wirklich von dem Privat bereich, da sind so Stahlflex schläuche jahrelang problemlos drin.
Der Punkt ist doch der, ich kann auch nicht von außen in einen Gummi Brems Schlauch reinschauen. Somit sollten Sie alle regelmäßig getauscht werden.
Prinzipiell würde ich immer sagen dass ein guter Stahlflex Schlauch mit einer Teflon Seele länger hält als ein Gummi schlauch.
Ich komme auch aus der Fliegerrei. Immerhin 3 Monate Uni Praktikum an einer Werft, und ich war in USA als Fluglehrer tätig. Ob man die blinde Teiletauscherrei als Vorbild nehmen sollte... Ich glaube nicht. Wenn dir mal ein neuer Lycoming um die Ohren geflogen ist wegen eines Material Fehlers der nicht entdeckt wurde im Werk, dann machst du dir so deine Gedanken über tauschen nach festen Stunden und Neuteilen im Verhältnis zu alten. Insbesondere deren Qualität. Weil das war damals kein Einzelfall sondern hat sich selbst hier in der Pilot und Flugzeug zu einer längeren Geschichte hochgezogen. Resultat von dem ganzen sieht man im Anhang.
Im Übrigen, das Bremssystem von dem V8 wäre nie zugelassen worden im Flugzeug bereich. Viel zu unterdimensioniert. Dem muss ich sagen stimme ich allerdings zu. Ich meine damit nicht die UFO Idee an sich, aber für das Gewicht und das Tempo ist die Bremse einfach zu klein.
Wirklich von dem Privat bereich, da sind so Stahlflex schläuche jahrelang problemlos drin.
Der Punkt ist doch der, ich kann auch nicht von außen in einen Gummi Brems Schlauch reinschauen. Somit sollten Sie alle regelmäßig getauscht werden.
Prinzipiell würde ich immer sagen dass ein guter Stahlflex Schlauch mit einer Teflon Seele länger hält als ein Gummi schlauch.
Ich komme auch aus der Fliegerrei. Immerhin 3 Monate Uni Praktikum an einer Werft, und ich war in USA als Fluglehrer tätig. Ob man die blinde Teiletauscherrei als Vorbild nehmen sollte... Ich glaube nicht. Wenn dir mal ein neuer Lycoming um die Ohren geflogen ist wegen eines Material Fehlers der nicht entdeckt wurde im Werk, dann machst du dir so deine Gedanken über tauschen nach festen Stunden und Neuteilen im Verhältnis zu alten. Insbesondere deren Qualität. Weil das war damals kein Einzelfall sondern hat sich selbst hier in der Pilot und Flugzeug zu einer längeren Geschichte hochgezogen. Resultat von dem ganzen sieht man im Anhang.
Im Übrigen, das Bremssystem von dem V8 wäre nie zugelassen worden im Flugzeug bereich. Viel zu unterdimensioniert. Dem muss ich sagen stimme ich allerdings zu. Ich meine damit nicht die UFO Idee an sich, aber für das Gewicht und das Tempo ist die Bremse einfach zu klein.
Mal vom Pedalgefühl her merkt man es einfach nur am letzten Punkt. Wenn ich bei einer normalen Bremse langsam immer fester auf die Bremse trete ist bis 95% alles Linear. Danach kommt so ein wenig Kaugummi Gefühl, und dann wird es hart.
Genau diese 5% Kaugummi kommen von den Schläuchen, und wieviel sich die Bremszangen verbiegen (ist aber wenig).
Mit Stahlflex geht das ganze linear durch bis es einfach hart wird und nichts weiter geht.
Genau diese 5% Kaugummi kommen von den Schläuchen, und wieviel sich die Bremszangen verbiegen (ist aber wenig).
Mit Stahlflex geht das ganze linear durch bis es einfach hart wird und nichts weiter geht.
Ich bezweifle nicht, dass Stahlflexschläiuche einen gewissen Sinn machen. Ich bin auch nicht unbedingt ein Freund der teilweise wirklich exzessiv geforderten Teiletauscherei (in Flugzeugen).
Aber wenn ich den Zustand eines sicherheitsrelevanten Bauteils nicht beurteilen kann, halte ich einen Tauschturnus für sinnvoll. Der Zeitraum dafür ist sicher zu diskutieren. Aber wer will, dass einem in der Luft ein Ölschlauch platzt? Genau so wenig wie man möchte, dass einem im Auto ein Bremsschlauch kaputtgeht oder dass er verstopft und die Bremse nicht mehr freigibt.
Meinst Du die Kurbelwellenbrüche bei den O-360 Motoren?
Aber wenn ich den Zustand eines sicherheitsrelevanten Bauteils nicht beurteilen kann, halte ich einen Tauschturnus für sinnvoll. Der Zeitraum dafür ist sicher zu diskutieren. Aber wer will, dass einem in der Luft ein Ölschlauch platzt? Genau so wenig wie man möchte, dass einem im Auto ein Bremsschlauch kaputtgeht oder dass er verstopft und die Bremse nicht mehr freigibt.
Meinst Du die Kurbelwellenbrüche bei den O-360 Motoren?
Bearbeitet von Tim
In Antwort auf:das kann bei Audi auch vom hydraulischen Bremskraftverstärker kommen. Der arbeitet in zwei Stufen.
Wenn ich bei einer normalen Bremse langsam immer fester auf die Bremse trete ist bis 95% alles Linear. Danach kommt so ein wenig Kaugummi Gefühl, und dann wird es hart.
Dem stimme ich voll zu.
Ja genau die KW Brüche beim 0-360 waren damals das Thema. Obwohl das ja die 6 Zylinder Continentals und nicht die Lycoming waren. In der 172er RG ist ja der 4 Zylinder Lycoming 0-360. Bei mir war es damals auch ein Pleul und kein KW Problem. Das Pleul ist rausgeschlagen und hat ein Loch in den Block geschlagen. Man muss sagen, der Motor lief bis zum bitteren Ende. Leider hat die Leistung nicht mehr gereicht um über den Hügel zu kommen. Da fehlt dann doch schon einiges an Leistung und nicht "nur" 1/4.
Da das ganze kurz über dem Boden passiert ist (nach einer geübten Notladung), gab es leider keine Auswahl an Landeplätzen und damit war das Flugzeug schrott.
Ja genau die KW Brüche beim 0-360 waren damals das Thema. Obwohl das ja die 6 Zylinder Continentals und nicht die Lycoming waren. In der 172er RG ist ja der 4 Zylinder Lycoming 0-360. Bei mir war es damals auch ein Pleul und kein KW Problem. Das Pleul ist rausgeschlagen und hat ein Loch in den Block geschlagen. Man muss sagen, der Motor lief bis zum bitteren Ende. Leider hat die Leistung nicht mehr gereicht um über den Hügel zu kommen. Da fehlt dann doch schon einiges an Leistung und nicht "nur" 1/4.
Da das ganze kurz über dem Boden passiert ist (nach einer geübten Notladung), gab es leider keine Auswahl an Landeplätzen und damit war das Flugzeug schrott.
Auch wenn das jetzt OT wird. Du hast ja Glück gehabt, dass es den Motor nicht herausgerissen hat und Du dann am Ende noch lebend davon gekommen bist. Man kann ja noch so routiniert sein: Wenn die Umgebung (und die Umstände) nicht passen, ist es das ruckzuck gewesen aber wem sage ich das.
In Antwort auf:
...und vom besseren Druckpunkt spricht,dann halte ich es für einen Placebo-Effekt.
Genau... ich hab damals NICHTS gemerkt (obwohl genau DAS versprochen wurde)... auch jetzt zurück auf die Originalen ist diesbezüglich nix zu spüren... gut, wenn ALLE Komponenten neu wären bzw. wie neuwertig funktionieren täten, dann könnte es bemerkbar sein...
Wenn die Seele aus Teflon ist, ist das mit Gummi nicht zu vergleichen (Alterung und chemische Beständigkeit).
Dass der Stahlmantel sich GAR NICHT ausdehnt bezweifle ich auch... aber halt weniger als die anderen.
Dass der Stahlmantel sich GAR NICHT ausdehnt bezweifle ich auch... aber halt weniger als die anderen.
Eben deswegen habe ich nie wieder welche eingebaut.Hatte damals innerhalb kurzer Zeit 3 Marderbisse und weil die Versicherung sich bereit erklärte die Kosten der Stahlflex zu übernehmen habe ich welche geholt.Sonst hätte ich es nicht gemacht.
Alles OT jetzt für die die es nicht interessiert.
Überlebt ist total untertrieben. Musste nix genäht werden, nichts gebrochen, garnichts... Nur Kratzer und blaue Flecken. Hab auf eigenen Wunsch am nächsten Tag wieder im Flugzeug gesessen damit sich da keine Angst entwickeln kann. Allerdings nur mit einem anderen Fluglehrer, ohne Schüler.
Schief gehen hätte es können auf viele Arten. Wenn der Motor abreißt und in die Kabine kommt beim Überschlag wars das. Das ist hier im Nachbar Ort einem Ultraleicht passiert. Beim Landen am Zaun hängen geblieben --> tot. Ist der Berg steiler, wars das auch. Bei einem schnelleren Flugzeug geht sowas auch schief. Die 172er ist zum glück sehr sehr langsam zu bekommen. Das aufsetzen war vllt mit 90-100 km/h. Der Überschlag dann dementsprechend noch deutlich langsamer. Mit was schnellerem was als minimum 150 kmh hat wird es dementsprechend heftiger.
Andererseits, es hätte auch können besser gehen. Hätte der Motor 20 Sekunden länger gehalten würde der flugzeug Rumpf heute noch fliegen. Hinter dem Berg ist ein wunderschöner gerader asphaltierter Feldweg gewesen. Im Endeffekt haben uns davon vllt 20 Höhenmeter getrennt.
Aber beschweren kann ich mich über den Ausgang definitv nicht.
Was mir echt am meißten hängen geblieben ist sind zwei sachen:
Der ganze kram mit Checklisten, das fast militärische Drillen davon usw. ich hab vorher immer gedacht wenn es wirklich mal so schief geht bringt das eh nichts. Hab mich total getäuscht. Das hat hervorrangend geklappt. Mir ist direkt die schnell checkliste in den Kopf geschossen, der ja dann co Pilot nach dem Kontrollwechsel hat direkt die richtige vorgelesen, wir haben die abgearbeitet bis zu dem Punkt nach der ""Landung"" Not aus drücken. Unterbrochen wurde das nur von einem, gehts dir gut nachdem wir da lagen. Also Drill bringt was, eindeutig. Nicht dass auf der Checkliste was wichtiges gestanden hat. Aber es gibt einem Sicherheit und sorgt dafür dass man so funktioniert wie man soll. Wenn in so einer Situation Chaos und Panik ausbricht ist man tot. Gibt es zahlreiche Beispiele dafür, zb. der Air France Flug über dem Pazifik. Das war ein totaler Anfänger Pilotenfehler den 3 leute im Cockpit nicht gemerkt haben. Als Resultat 228 Tote.
2. Der Papierkrieg danach ist unvorstellbar. Versicherungen, Luftfahrtbehörde, der Chef der Flugschule usw. Am Anfang noch Lokal Fernseh Sender / Zeitungen die einen Interviewen wollen usw. Autounfall hoch 100 das ganze. Bis alles durch war waren das 3 Jahre fast, und das bei einem Unfall ohne Personenschaden und nur grob 70 tsd Dollar Flugzeug kaputt. Freund von mir hatte eine Kollision in der Luft, die war 2010, das Verfahren läuft heute noch. Da gab es allerdings auch leider zwei tote.
Überlebt ist total untertrieben. Musste nix genäht werden, nichts gebrochen, garnichts... Nur Kratzer und blaue Flecken. Hab auf eigenen Wunsch am nächsten Tag wieder im Flugzeug gesessen damit sich da keine Angst entwickeln kann. Allerdings nur mit einem anderen Fluglehrer, ohne Schüler.
Schief gehen hätte es können auf viele Arten. Wenn der Motor abreißt und in die Kabine kommt beim Überschlag wars das. Das ist hier im Nachbar Ort einem Ultraleicht passiert. Beim Landen am Zaun hängen geblieben --> tot. Ist der Berg steiler, wars das auch. Bei einem schnelleren Flugzeug geht sowas auch schief. Die 172er ist zum glück sehr sehr langsam zu bekommen. Das aufsetzen war vllt mit 90-100 km/h. Der Überschlag dann dementsprechend noch deutlich langsamer. Mit was schnellerem was als minimum 150 kmh hat wird es dementsprechend heftiger.
Andererseits, es hätte auch können besser gehen. Hätte der Motor 20 Sekunden länger gehalten würde der flugzeug Rumpf heute noch fliegen. Hinter dem Berg ist ein wunderschöner gerader asphaltierter Feldweg gewesen. Im Endeffekt haben uns davon vllt 20 Höhenmeter getrennt.
Aber beschweren kann ich mich über den Ausgang definitv nicht.
Was mir echt am meißten hängen geblieben ist sind zwei sachen:
Der ganze kram mit Checklisten, das fast militärische Drillen davon usw. ich hab vorher immer gedacht wenn es wirklich mal so schief geht bringt das eh nichts. Hab mich total getäuscht. Das hat hervorrangend geklappt. Mir ist direkt die schnell checkliste in den Kopf geschossen, der ja dann co Pilot nach dem Kontrollwechsel hat direkt die richtige vorgelesen, wir haben die abgearbeitet bis zu dem Punkt nach der ""Landung"" Not aus drücken. Unterbrochen wurde das nur von einem, gehts dir gut nachdem wir da lagen. Also Drill bringt was, eindeutig. Nicht dass auf der Checkliste was wichtiges gestanden hat. Aber es gibt einem Sicherheit und sorgt dafür dass man so funktioniert wie man soll. Wenn in so einer Situation Chaos und Panik ausbricht ist man tot. Gibt es zahlreiche Beispiele dafür, zb. der Air France Flug über dem Pazifik. Das war ein totaler Anfänger Pilotenfehler den 3 leute im Cockpit nicht gemerkt haben. Als Resultat 228 Tote.
2. Der Papierkrieg danach ist unvorstellbar. Versicherungen, Luftfahrtbehörde, der Chef der Flugschule usw. Am Anfang noch Lokal Fernseh Sender / Zeitungen die einen Interviewen wollen usw. Autounfall hoch 100 das ganze. Bis alles durch war waren das 3 Jahre fast, und das bei einem Unfall ohne Personenschaden und nur grob 70 tsd Dollar Flugzeug kaputt. Freund von mir hatte eine Kollision in der Luft, die war 2010, das Verfahren läuft heute noch. Da gab es allerdings auch leider zwei tote.
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