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#1
Hallo V8 Freunde,

möchte mich kurz Vorstellen bin neu hier. Bin schon im Mittelalter :-), verheiratet und habe einen Lütten. Wohne nördlich von Oranienburg.

Habe mich hier angemeldet weil ich so zum Jahreswechsel vorhabe mir eine V8 zuzulegen und ich weiß das die Mitgliedschaft in einem Forum einem Viel Ärger und Kosten ersparen kann :-).

War bis dato mit einem Opel Insignia V6 2.8 Allrad unterwegs. Ich weiß Opel jetzt werden einige hier wieder den Kopf verdrehen aber der Insignia mit dem V6 Motor ist ein Super-Fahrzeug mit ordentlich Bums. Nur die Marke zieht die Karre runter was bedeutet Wertverlust in einem Jahr über 6000,- Euro :-/. Außerdem habe ich irgendwie das Gefühl das die neuen Autos irgendwie keine Seele haben. Deshalb will ich unbedingt wieder einen Klassiker aber mit Allrad den beim Insignia habe ich gemerkt wie geil der Allrad das gesamte Fahrverhalten des Autos verändert zum positiven natürlich :-).
Meiner Meinung nach wird sich der V8 im Wert steigern auf kurze Sicht weil die ganzen Bastlerbuden für so 2000 Euro durch die Ersatzteilpreise aussterben werden und sich die Basteljugend andere Opfer für Ihre Raserträume suchen müssen.

Natürlich habe ich schonmal nachgesehen bei den üblichen verdächtigen mobile/autoscout usw.. Mann da gibt es ja auch ne ganz schöne Bandbreite. Von der runtergerittenen Bastlerhütte bis zum DTM-V8.

Was haltet ihr eigentlich von der V8- Schmiede? Die verkaufen jaauch ständig V8. Gibt es da Erfahrungen sind die Autos gut?

Achso zum Abschluss. Suche ein gutes Fahrzeug ohne Rost und gepflegt und bin dann auch bereit so bis 80000 auszugeben. Ich denke das ist realistisch. Habe hier in der Galerie auch ein paar tolle Fahrzeuge gesehen also wenn einer von Euch evtl. sein Gefährt zum nächsten Jahr verkaufen will :-)))

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#2
Hallo und herzlich willkommen!

Für 80.000 EUR bekommst du sicher ein perfektes Exemplar! War hoffentlich ein Schreibfehler.....

LG

Daniel
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#3
Hi,

also ich glaube (habe aber selbst keine Erfahrung damit), dass man bei V8 von der Schmiede nicht viel falsch macht - da bekommt man sicher ehrliche Fahrzeuge, alles andere würde mich überraschen. Wenn du später mal Reparaturen benötigst, soll das auch eine ganz kompetente Anlaufstelle sein.

EU 8000.- kommt mir ebenfalls ganz realistisch vor, da dürfte dann schon eine nachvollziehbare Historie und ein (sehr) guter Gesamtzustand drin sein. Für die raren Varianten wirst du allerdings noch deutlich mehr hinlegen müssen - aber das muss ja nicht sein.

Gänzlich alltagstauglich ist der V8 D1 in meinen Augen allerdings nicht mehr - schlichtweg wegen der Ersatzteilpolitik. Man bekommt da für weniger Geld deutlich modernere und sicherere A8.

lG

Bastian
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#4
Das mit der Ersatzteilpolitik ist korrekt. Aber ich denke, dass die Tradition Gas geben wird und hoffentlich bald viele fehlende Teile liefern kann bzw. nachfertigen lassen wird.

Es ist alles eine Geldsache! Wenn man unnötige Kohle hat, kann man ja alles reparieren lassen. Mein Kunde mit dem 200 20V (Bj. 1990) ist so einer. Fährt im Sommer und Winter damit, nicht viel aber doch. Wenn etwas rostet, wird es repariert, wenn etwas kaputt geht wird es eben repariert. Und da steckt er ca. 3.000 - 5.000 EUR jährlich in die Karre und die sieht aus wie neu, obwohl das Teil auch genug Streusalz gesehen hat.

Der liebe Herr ist schon älter und will sich kein neues Auto zulegen. Sollte er es doch machen, kauf ich ihn den 200er ab.

Die Reparaturhistory ist der Hammer, sowas gibt´s kein zweites Mal!
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#5
Hi,

doch, bei Chris W. hier im Forum - der hat wesentlich mehr als den Neupreis investiert und ist jetzt bei über 550tkm, glaub' ich.

Aber du hast natürlich recht: Klar kann man fahren, kann man mit einem Oldtimer auch, wenn man will. Es ist nur nicht mehr wirtschaftlich.

Grüße

Bastian

PS.: Diese Investitionssummen sind leider gar nicht so selten... mein 220V hat dieses Jahr auch ordentlich gepunktet. Aber es hat sich sowas von gelohnt!
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#6
Ich muss sagen, dass mein V8 eigentlich brav ist, schluckt im Jahr zwischen 1.000,-- und 1.500,-- EUR an Reparaturen.

Der D2 liegt derzeit bei 4.300,-- EUR

Dafür ist alles durchrepariert, und der Wassereintritt wird auch noch irgendwie beseitigt, egal wie.
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#7
Ach stimmt ne soll natürlich 8000 sein :-).

Man sieht ja komischerweise auch kaum Fahrzeuge mit Scheckheft. Anscheinend hatte das Modell schnell die falsche Kundschaft
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#8
Ein äußerst herzlicher Willkommensgruß auch von meiner Seite. Ein perfektes Exemplar wird es wohl kaum geben, aber alles oberhalb von 6000 Euro sollte eigentlich für ein frisch inspiziertes, getüvtes und zudem scheckheftgepflegtes Exemplar reichen, da sehe ich keine nennenswerten Probleme. Schwieriger wird es dann meiner Meinung nach mit der Alltagstauglichkeit. Man täte meiner Ansicht nach gut daran ein "Notgefährt" zu halten, etwa einen Motorroller oder einen inzwischen erschwinglichen Skoda Fabia aus anno 2005 rum. Das erspart dir bei kurzen Strecken Stress, der V8 ist in meinen Augen selbst heute noch ein Langstreckenfahrzeug, welches man nicht alle fünf Minuten abstellen sollte.
Was die V8-Schmiede anbelangt: Super Sache wenn du mich fragst, kompetente Leute die das Modell gut kennen, man munkelt sie seien auch preislich fair, was ich durchaus auch glaube.
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#9
Viele Leute sind einfach furchtbar schlampig... das kommt auch noch dazu.

Aber ja, es ist schon komisch, dass vielfach das Serviceheft verschwindet, obwohl es ja eine ordentliche Wertsteigerung darstellt - oder eben nicht...

Das kommt mir so vor wie Leut', die zwar gern ihren Pass verlieren, aber nie ihr Handy...

lG

Bastian
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#10
Irgendwie habe ich auch den Verdacht das extrem viele der angebotenen Fahrzeuge gedreht sind. Klar die Fahrzeuge haben alle schon ein paar Jährchen auf dem Buckel aber auffällig ist auch das fast nirgends die Anzahl der vorbesitzer angegeben ist. Ist sicherlich der Fluch der Modellgeschichte das die gebraucht ziemlich günstig verramscht wurden leider. Echt traurig bei dem tollen Auto.
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#11
Also ich muss ehrlich sagen, dass ein Scheckheft heutzutage auch nichts mehr aussagt. Ich habe schon Autos gesehen, die alle ein volles Scheckheft hatten und zwischen den Serviceintervallen gedreht worden sind. Somit kommt man nie im Leben drauf, ob der Tachostand korrekt ist oder nicht.

Hatte mal so einen Fall mit einem sehr gepflegten A6. Da war immer alles gewartet und trotzdem hatte er 120.000 Mehrkilometer. Der Wagen sah aber echt super aus, ein Pfleger also. Jeder Mensch würde glauben, dass der damalige Tachostand stimmte, dem ist aber nicht so.

Und wie wir alle wissen, werden die Tachos geschossen wo es nur geht. Und der V8 gehörte leider in die Kategorie wo gedreht wurde, als sie in den Export wanderten.

Ein Zöllner an der Österreich-Ungarischen Grenze hat mir mal erzählt, dass die Fahrzeuge in Österreich hochgedreht wurden auf 400.000 km und mehr, damit sie weniger Zoll zahlen müssen. In Ungarn hatte er dann nur mehr 150.000 km am Buckel und wurde mit einem Irre-Gewinn verkauft.

Betroffen waren eigentlich alle Fahrzeuge, am beliebtesten war damals:

- BMW 5er E34/E39
- BMW 7er E32/E38
- Audi A4 B5
- VW Passat B5
- VW Transporter T4/T5
- MB W124/W140

usw......
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#12
Man muss aber sagen,

dass gerade die hochpreisigen Fahrzeuge (bspw. A8) in ihren ersten Jahren eher in Kreisen verkehrten, wo sicher nicht gedreht wurde. Und dann kann man die Historie zumindest eine Zeit lang verfolgen bzw. sieht recht schnell, ob beim Export gepfuscht wurde.

lG

Bastian
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#13
Das ist auch wieder wahr!

So wie meiner, da ist die History eigentlich auch sauber. Schade dass der Vorvorbesitzer von 2010-2012 nichts eingetragen hat.
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#14
Hi,

ohne die Schmiede hätte ich schon seit Jahren keinen V8 mehr gehabt. Bin selbst kein Schrauber, habe vlt das Glück dass sich bei mir die reps bis dato einigermaßen (ein dehnbarer begriff) im Rahmen gehalten haben. Lasse meinen Wagen dort seit 8 Jahren warten/reparieren. Benutze meinen noch immer als alltagsauto und bin in 13 jahren 2 mal liegengeblieben, das letzte mal 2004.
So, jetzt gehe ich ordentlich holzklopfen
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#15
Hab noch nie ein Handy verloren... Pass? hab ich überhaupt einen? keine Ahnung - hab so ein Ding noch nie gesehen.

Marco, ne Büxe bei der Schmiede zu holen dürfte wohl weitherum die beste Wahl sein, Fähnchenhändler sag ich nix zu, Privat kann gut gehen, aber wenn was ist mit der Büx, dann stehst mit abgesägten Hosen da, bei der Schmiede kannst du gut darauf hoffen, dass dir mit Kulanz begegnet wird.

Wegen dem Serviceheft - einerseits nimmt Papier alles an was abfärbt, andererseits würde ich es nicht in der Bordmappe belassen, wäre es innert kürzester Zeit unauffindbar... ich hab lieber keins (verschlampt oder willentlich "verloren") als eins das gelogen ist.
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