Mechanical gearing

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#46
nicht nur Motorsensor sondern auch Getriebesensor sowie auch die Regelventile...
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#47
Weißt du das oder glaubst du das, weil's im SSP steht? Ich frage mich, was dann einen mechanischen Notlauf auslösen soll...
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#48
Das Drosselklappenpoti, welches als Hauptverdächtiger den 3.Gang-Notlauf auslöst, sei es wegen Kontaktproblemen der Steckverbindung oder einem Defekt an sich (Potikratzen), ist am Getriebesteuergerät angeschlossen.
Die resultierenden Fehler im Speicher werden dann als Verbindungsfehler MotorSTG-GetriebeSTG und Gemischanpassung interpretiert, weil das MSTG ja nicht wissen kann, ist da eine Leitungsunterbrechung oder eine Leckage oder hat der oder die Fahrer/in nur nen extrem nervösen Gasfuss. So gesehen sind die Fehler nicht falsch.
Genauso hätte man die Fehler zum "normalen" Notlauf des Getriebes heranziehen können, der ja wohl vom MotorSTG dem Getriebe signalisiert wird.
Der 3.Gang-Notlauf wird aber wohl vom GetriebeSTG dem Getriebe auferlegt.
Der Getriebedrehzahlsensor und der Fahrgeschwindigkeitssensor wirken direkt aufs GetriebeSTG. Der Fahrgeschwindigkeitssensor bedient zusätzlich den Tacho im KI. Das MotorSTG bleibt davon gänzlich unberührt. Von daher hoffe ich mal, daß Du Recht hast.

Edited by Georg

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#49
Das denke ich auch.
Nur bei dem doofen Drosselklappenpoti hat man es anders gemacht oder schlichtweg verschwitzt.
Es teilt ja eigentlich auch nur dem Getriebe mit, welche Last zu erwarten wäre und welcher Gang dann wohl dazu passt.
Der Motor wird ja über die anderen diversen Sensoren wie LMM, Drehzahl-, und die Temp.Sensoren gesteuert und von der Lambdasonde und den Klopfsensoren reguliert.
Über den LMM weiss die Steuerung hier ziemlich genau, was die Mechanik des Motors will.

Edited by Georg

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#50
Hi,

ich denke mal,dass das Gestriebe STG schalten möchte,aber nicht darf,weil Motordrehzahl zu hoch oder unplausibel.Erst wenn da kein Fehler vorliegt wird wohl geschaltet.
Die Ingenieure werden wohl den "Fehlerspeicher" oder "Fehler" als obersten Kommandeur programmiert haben.

Wie das wohl endet,wenn die Drehzahl nicht erkannt wird oder falsch gelesen wird weiss ich nicht.
Ich denke mal der letze bekannte IST Zustand wird dazu hergenommen und danach geschaltet.

Ist so wie wenn du zu früh manuell in den ersten Gang schalten möchtest...da passiert auch erst dann was,wenn die Drehzahl soweit gesunken ist,dass geschaltet werden darf.

Der dritte Gang wird wohl gewählt,weil das Getriebe eh immer im Stand in den dritten schaltet und auch im dritten angefahren werden kann und somit kannst du im dritten auch auf die Autobahn,und das alles ohne Schaltvorgänge.Die unnötigen Schaltvorgänge sollen wohl das Getriebe vor weiteren Schäden schützen bei einem Defekt.

Ich habe den Notlauf auch hinbekommen,als ich mal das ABS ausgeschaltet habe und bei nasser Fahrbahn bei Tempo 30 bis 50 voll in die Eisen gestiegen bin.Wollte wissen,wie das Auto reagiert.Die Reifen haben blockiert und der Notlauf ging rein.Motor aus und wieder an,danach gings wieder.

Das Getriebe müsste auch über die ABS Sensoren erkennen,wie schnell das Auto ist,im Falle defekter Drehzahlsensoren und deshalb nicht runterschalten in den dritten,um sich selbst zu zerstören.

Kann man das nicht im kleinen ausprobieren ? Motorsteuergerät und Getriebesteuergerät eine Fahrt simulieren und dann einen Notlauf erzwingen und gucken,ob der dann in den dritten runterschaltet ?

Gruß

Yener
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#51
Wenn der vierte Gang drin ist bleibt der drin solange die Geschwindigkeit beibehalten wird. Es gibt aber noch eine zweite Variante die beim mech. Notlauf ablaufen kann. Der Hydraulikdruck wird vom Wandler komplett zurück genommen(ähnlich wie in "N"). Motor u. Getriebe sind getrennt.
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#52
du hast also auch nicht begriffen was passiert ist... es ist der DRITTE eingelegt worden, NICHT der vierte drin geblieben... passiert ist nur nix weil die Drehzahl nicht zu hoch war...
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#53
Kannst Du das belegen?
Nicht, daß ich misstrauisch bin, aber darüber habe ich noch nix gelesen, daß der Wandlerdruck zurück genommen wird.
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#54
Ja weil bei hundertsechzig der dritte Gang auch möglich ist. Schreibst ja selber in Deiner Antwort(d. zweite, dieses Threads), das es einen Überdrehschutz gibt.
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#55
Jaein, an einem anderen ZF Getriebe, auch Audi(S6 Turbo), hat einfach ausgeklinkt. "N" obwohl D drin war.
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#56
Hab ich jetzt was übersehen oder falsch gelesen? In 2 SSP sowie im RLF steht, dass bei Getriebenotlauf während der Fahrt in den 4. Gang geschaltet wird.
Erst nach neustarten des Motors und statischem Fehler gehts im 3. Gang weiter. Irgendwie kapiere ich die ganze Diskussion nicht.
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#57
Dann hast Du was übersehen und falsch gelesen.
Vielleicht machst Du Dir die Mühe und liest von Anfang an, dann sollte einiges klarer werden.
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#58
Aus dem Netz gefischt!
Sicherheitsfunktionen des Getriebesteuergeräts
Bei Ausfall einzelner oder mehrerer Bauteile bzw. Sensoren aktiviert das Steuergerät -J217 entsprechende Ersatzfunktionen bzw. Notlaufprogramme. Dies gewährleistet einen zerstörungsfreien Betrieb des automatischen Getriebes mit der jeweiligen Auswirkung auf die Funktion und Qualität der Schaltungen.
Bei Auftreten von kritischen Fehlern und aktivem Steuergerät -J217 wird der augenblicklich eingelegte Gang zunächst gehalten. So bald die Fahrsituation es bezüglich Getriebe- und Fahrsicherheit zuläßt, aktiviert das Steuergerät -J217 den

"Mechanischen Notlauf mit aktivem Steuergerät".

Getriebe schaltet aus allen Vorwärtsgängen heraus in den hydraulisch 3. Gang. Wandlerkupplung ist geöffnet. Alle Magnetventile sind stromlos.
Maximaler Schaltdruck auf den kraftübertragenden Elementen.
Rückwärtsgang kann eingelegt werden. Wählhebelsperre (in "P" und "N") ist aktiv.
→ Alle Segmente der Ganganzeige leuchten komplett.

Bei Ausfall des Steuergerät -J217 (z. B. Ausfall der Spannungsversorgung, oder Abfall der Steckerverbindung) wird das Getriebe sofort im

"Mechanischen Notlauf mit nicht aktivem Steuergerät"

weiter betrieben.
Mechanischer Notlauf mit nicht aktivem Steuergerät
Getriebe schaltet aus allen Vorwärtsgängen heraus in den hydraulisch 3. Gang. Wandlerkupplung ist geöffnet. Alle Magnetventile sind stromlos.
Maximaler Schaltdruck auf den kraftübertragenden Elementen.
Rückwärtsgang kann eingelegt werden. Wählhebelsperre (in "P" und "N") ist inaktiv.
→ Alle Segmente der Ganganzeige sind dunkel.
Das Steuergerät -J217 ist komplett außer Betrieb, d.h. ein Durchführung der Eigendiagnose ist nicht möglich.

In beiden Fällen ist eine mechanische Verbindung der Wandlerkupplung nicht möglich .Diese Trennung ist für mich der Grund, dass ein überdrehen des Motor ausgeschlossen werden könnte.
Gruß
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#59
Danke Enno.
Das ist sehr aufschlussreich. Wo hast Du es gefunden?

Es gibt aber noch einen Fall, um den es hier geht und der hier im Forum schon mehrfach beschrieben wurde, der aber scheinbar in keinsterweise offiziell dokumentiert ist.
In diesem Fall schaltet das Getriebe in den 3. Gang, die Gangwahlanzeige zeigt brav alle Stellungen des Wahlhebels an, wenn man hin- und her schaltet; weder bleibt die Ganganzeige dunkel noch leuchten alle Segmente.
Alleine das Getriebe knallt, und "knallt" meine ich im wahrsten Sinne des Wortes, den 3. Gang rein.
So ist es mir beim Cruisen mit 160 km/h passiert.
Meine Überlegung ist, was hätte das Getriebe in diesem Fall gemacht, wäre ich nicht 160 sondern 230 gefahren?
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#60
Hi

auch wenn die Brücke offen ist, kann er überdrehen. Aber ansonsten ein sehr aufschlussreicher Artikel!

lG

Bastian
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