Problem nach Umbau auf AEC

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#1
Hi Leute,
wie der eine oder andere mitbekommen hat, hab ich meinen V8 auf AEC umgerüstet. Erstmal vorneweg: Ist ein Top Motor mit nachweisbaren 136.000km aus einem Unfaller. Der Motor bekam bei 131.000km alles neu. Sprich kompletter Riementrieb mit Rollen Pumpe, etc. hat gerade mal 5.000km gelaufen. Der Motor hängt richtig gut am Gas, läuft super rund, geht wie Sau und ist auch noch sparsamer als mein ABH. Ich hab nur ein Problem und das beunruhig mich ein wenig. Er hat im Leerlauf ein nicht wirklich lokaliesierbares Hintergrundgeräusch. Das hört sich in etwa so an wie wenn man mit dem Kunststoffgriff eines Schraubendrehers leise auf ein Gehäuse klopft. Nicht wirklich laut aber deutlich vernehmbar. Es ist kein Conti-Riemen verbaut und den Keilrippriemen hatte ich auch schon runter um sämliche Nebenaggregate auszuschliessen. Komischerweise ist es fast nicht mehr hörbar wenn man ein wenig Gas gibt, d.h. es wird nicht lauter mit steigender Drehzahl. Und jetzt kommt noch ne weitere Tatsache die mich wirklich stutzig macht. Es ist offensichtlich gar nicht Drehzahl abhängig, kommt aber definitiv aus Richtung (grob) rechte Zylinderbank. Hat jemand ne Idee was das sein könnte? War auch schon beim Carsten auf nen Kaffe und der hat es auch gehört, konnte sich aber auch keinen Reim drauf machen, zumindest nicht ohne die Maschine zu sezieren.
mfg
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#3
Hab ich ja, es ist aber irgendwie nicht richtig lokalisierbar. Am ehesten trifft es wenn ich sage das es am Zahnriemendeckel in Höhe der Kühlwasserschlauchbefestigung am besten zu hören ist.
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#4
Einspritzdüse klackern.
Hydros auch... Umlenkrollen, WaPu hören sich anders an.
Wenn aber Platt klackert es auch irgendwann...
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#5
Hi,

Florian hat einmal auf meinen Rat hinauf eine Audioanalyse gemacht und mit FFT die Klopffrequenz errechnet. Damit kannst du eruieren, wie oft es alle 720° klopft. Einmal,zweimal,viermal - das hilft dir auch dabei, das Problem zu analysieren. Vielleicht kannst du ja eine Audio-Aufnahme machen und reinstellen, dann kann man sich das in einem Wave-Analyzer ansehen und dir sagen, wie oft pro KW-Umdrehung das Geräusch auftritt. Kostet nix und geht schnell.

Bei ihm war's im Übrigen ein defektes Pleuellager.

lG

Bastian
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#6
Das wäre ja dann der linke Deckel.
Haste den entfernt und dann gehört? Also,isses dann noch vorhanden,das Geräusch?

Gruss
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#7
In Fahrtrichtung gesehen meint Davor den rechten Deckel.
An dem ist der eine Wasserschlauch ja befestigt.

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#8
Tatsächlich,hab' ich verwechselt,danke!
Tja,da kommt dann leider nur mit sehr viel Mehraufwand dran.

Gruss
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#9
also wenns nicht drehzahlabhängig ist... da drin is doch nix das einfach so klopft bzw. in Bewegung ist, ohne dass die Drehzahl da was zu sagen hat... horch mal an der Ansaugbrücke... bzw. mal Richtung LuFi... klingts nicht wie SOS? so von nem verwurschtelten Smart im Ansaugtrakt oder so?

ich würde mal trotz dem dass es rechts ist, einfach mal die linke ZR-Verkleidung demontieren... das einzige was irgendwie plausibel wäre, ist der Spanndämpfer der einfach mit eigenem Takt vor sich her rappelt ohne sie der Drehzahl an zu passen... sonst ist da ECHT nix was nicht feste mit der Drehzahl gekoppelt ist...
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#10
ich hab ne idee:
nicht gleich schlagen
ich hab mal gehört das die hydros ein überdruckventil haben
vielleicht ist im leerlauf zuviel druck auf den hydros und das überdruckventil klappert

der weisse von carsten hatte das auch, das es ein kopfendes geräusch im leerlauf gab, und war dann weg wenn man etwas gas gab

irgendwo gibs einen link wo steht das die hydros bei zu viel druck nicht mehr regeln und es deshalb so ein ventil gibt ...

oder in einem hydro ist die feder gebrochen und die macht dann das geräusch

sorry fürs kleinschreiben
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#12
Hey Davor,

Du hast das Geräusch gleich dannach gehört seit dem der Motor verbaut ist ?

Meine Idee wäre :

Die Umlenkrolle und die Spannrolle sind ja jeweils mit Muttern befestigt. Die Stehbolzen die sich in dem Halter für die beiden Rollen befinden, kann man auch weiter durchdrehen. Dann würde einer der Stehbolzen den Halter verbiegen und es könnte sein das der Riemen gegen die Verkleidung schlägt, da der nicht mehr richtig geführt wird.
Kann ja sein, dass dieses "Schlagen" nur im Leerlauf zu hören ist und bei mehr Drehzahl der Riemen nicht die Möglichkeit zum berühren bekommt.

Ist nur so ein Gedankengang....
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#13
Hallo,
erstmal danke für die Antworten. Definitiv ausschliessen lassen sich sämtliche Einspritzventile. Gas sowie Benzin. Also das Geräusch hab ich gleich nach dem Umbau nicht wahrgenommen, was aber nichts heissen muß, da er aufgrund meiner just während dem Umbau krepierten Hebebühne 2 Tage ohne Auspuff lief
Also ich tippe auch mal eher Richtung Steuerriemen bzw. irgendetwas was damit zusammen hängt. Werde das bei nächter Möglichkeit mal prüfen.
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#14
Hi,
ich hätte jetzt auf eine lose Schraube vom Dämpfer für den Keilrippenriemen getippt,aber du schreibst ja,das er ab war.Damit fällt das Viskolager im Zahnriemendeckel auch aus.Da bleibt dann ja nicht mehr sooo viel übrig !
Erstmal nach gelockerten Schrauben suchen !!
Gruß Thomas
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#15
Hi Tom,
ja mittlerweile geh ich auch davon aus das am Zahnriementrieb etwas nicht ganz koscher ist. Hab aber vor dem Motoreinbau noch beide Deckel demontiert und alles mal einer optischen Prüfung unterzogen. Da hab ich auch geschaut ob alles fest ist, so von wegen Rollen und Wapu, etc. Einzig die Dämpferstellung (135mm) und Dämpferfunktion hab ich nicht geprüft. Hmmm, irgendwie hab ich schon geahnt das mich irgendetwas wieder einholt. Wäre ja auch zu schön gewesen wenn an dem Denkmal automobiler Baukunst irgendetwas reibungslos läuft. Vermaledeiter Hobel
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