Anzugdrehmomente Audi V8

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#2
ist doch Quatsch... steht alles schön im RepLF und zwar jeweils die einzelnen Schrauben mit Bild etc, etwas "zusammen zu fassen" birgt immer die Gefahr, dass eine einzelne Schraube die speziell behandelt werden muss auch "allgemein" behandelt wird...
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#3
Hi Roy

Seh ich anders... das Fehler passieren.. OK mag sein... aber sei doch mal ehrlich.. guggst du immer im Reparaturleitfaden?

Mich nervt die suchereie da immer enorm. Da geht mehr Zeit drauf fürs Suchen als fürs Schrauben.. und da kommt man dann mal schnell in Versuchung ein so anzuziehen...

Ich find die Liste gut.. und wenns die für den V8 in der Form geben würd... würd ich mir die an die Garagenwand pinnen...

Frank
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#4
Primäre Grundregel beim V8 Schrauben, RLF herrichten, das jeweilige Teil raussuchen, und los gehts.
Hab mir das Zeugs ausgedruckt, und in Klarsichthüllen gesteckt, ist so auch sehr übersichtlich und man findet zügig das was man braucht.
Aber du kannst ja mit gutem Beispiel voran gehen und so eine Liste erstellen.
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#6
Manchmal werden in den Reparatur-Handbüchern auch für alle Schrauben ein unterer und ein oberer Wert für das Anziehmoment angegeben (z.B. von einem asiatischen Hersteller, siehe Anhang).

Weiß jemand den Grund für zwei Werte?

Denkbar wäre z.B. eine vom Hersteller zugelassene Toleranz oder der kleine Wert gilt möglicherweise für "ölige" Gewinde, der höhere für fettfreie Gewinde?

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#7
Ja, der Reibwert verfälscht.
Bei Neuteilen der niedrigere Wert. Bei Gammelzeug der höhere.
Ich denke in der Praxis wird bei 70-100Nm einfach mit 80-85Nm angezogen und gut ist?!
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#8
In Antwort auf:

Bei Neuteilen der niedrigere Wert. Bei Gammelzeug der höhere.



Martin, was genau meinst du mit Gammelzeug?
Neuteile = fettfrei?
Gammelzeug = verölt?
Oder Gammelzeug = verrostet, verwürgt und verschlissen, egal, ob verölt oder fettfrei? So ein Gammel wird mMn in Hersteller-Werkstätten (die das Werkstatt-HB mit den zwei Werten ja benutzen) nicht mehr verbaut, bei mir eigentlich auch nicht.

Du hast zuvor hier in der Tabelle gezeigt, dass einem Anziehmoment eine Vorspannkraft (Zugkraft in der Schraube) zugeordnet wird. Bei "öligem" Gewinde (an Schraube und Mutter) sowie "öliger" Auflagefläche an Schraubenkopf bzw. Mutter (je nachdem was gedreht wird) bedingt das gleiche Anziehmoment eine höhere Vorspannkraft als in einer ölfreien Umgebung. Weil ein geöltes Gewinde dann bei dem gleichen Anziehmoment mehr Umdrehungen zuläßt.

Ich meine, verölt = kleiner Wert, fettfrei = großer Wert, dann sollte die Vorspannkraft beides mal etwa gleich sein.

Das Sichern der Muttern gegen Losdrehen sollte ja wohl nicht durch höheres Anziehmoment geschehen (deswegen bei dir Gammelzeug mit höherem Wert anziehen?), sondern durch Federringe o.ä.. also durch konstruktive Maßnahmen.

Der Wert des Anziehmoments ist doch bloß eine Krücke, um die vom Konstrukteur für notwendig erachtete Vorspannkraft der Schraubenverbindung zu gewährleisten. Weil man die tatsächlich in der Schraube vorhandene Vorspannkraft nicht einfach messen kann.



Beispiel Zylinderkopfschrauben: Da wird Gewinde und Auflagefläche des Schraubenkopfes (auf der U-Scheibe) eingeölt, um eine definierte Gleitreibung (im Gewinde und Auflagefläche) zu gewährleisten, damit die Vorspannkraft der ZK-Schrauben möglichst gleich bei allen ZK-Schrauben des ZKs ist.

Dabei ist jedoch sorgfältig (nicht zu ölig) zu arbeiten, damit kein Öl zwischen die Dichtflächen der ZK-Dichtung gelangt.
Alle Dichtflächen müssen absolut fettfrei sein, andernfalls stellt sich nach sehr kurzer Zeit wieder eine Leckage ein.
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