Chip gesockelt oder gelötet ?

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#31
Die Frage ist eher ob die Auslesegeräte das können.
Weil du dann ja eben den Zyklus kennen muss vom Sockel. Und wenn du den weißt kannst du auch ohne Sockel.

Wie auch immer, es scheint irgendwie so zu funktionieren Hab mich mit dem Kram nie beschäftigt
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#32
Hi,

nein, ohne Sockel kannst du nicht. Der Sockel macht garantiert irgendeine Art von Adress-Scrambling bzw. löst dieses auf. Sonst wäre das ganze Zeug ja für Hunz und Kunz.

Irgendwelche Zyklen müssen normiert sein, meiner Meinung nach. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich irgendein Tuner die Mühe macht, sich die Lese-Charakteristiken all der unterschiedlichen Motorsteuergeräte zu verinnerlichen und dann einen Kopierschutzchip (der wohl im Socket stecken wird) programmiert, der bei Anomalitäten die Luken dicht macht. Das ist doch alles vollkommen absurd für so ein Dreigroschentuning.

Anders sieht die Situation bei Chips aus, die selbst Berechnungen anstellen und nicht nur reien Lesespeicher sind. Hier kann eine entsprechende Schutzvorrichtung sehr wirksam gegen Raubkopien schützen. Aber das trifft auf die Motronic des V8 offenbar nicht zu.

lG

Bastian
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#33
Wenn ich wüsste was der Sockel genau macht brauch ich den nicht um die Daten wieder "nutzbar" zu machen, so meinte ich das.

Wie das ganze abläuft ist mir im Grunde egal.
Wenn man die Daten einfach mit Sockel auslesen könnte wäre die einzige Hürde ja das mitnehmen vom Sockel zum Lesegerät.
Also der Schutz wäre nicht höher als ohne, ich denke daher das es nicht so einfach sein dürfte.
One-Way faktisch. Es gibt ja auch Verschlüsselungsmethoden die so funktionen (Saltfunktion usw.).
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#34
Hi,

das Steuergerät sagt zum ROM "gib mir die Adresse x". Das Steuergerät sagt zum Sockel auch nix anderes, also muss dieser die korrekten Daten auf diesen "Befehl" hinauf retournieren.

Das Auslesegerät sagt zum ROM "gib mir die Adresse x". Das Auslesegerät sagt zum Sockel auxh nix anderes. Wieso soll dann was anderes rauskommen?

Ein Salt an sich ist gar nix. Mit einem Salt kannst du die Sicherheit einer Einweg-Hashfunktion erhöhen. Vgl. das allseits populäre UNIX-Crypt. Aber das ist ein vollkommen anderes Prinzip. Du kennst die Daten schon vorher (bspw. ein Kennwort), hashst dieses (mit einer Einwegfunktion) und vergleichst es mit bereits gehashten Werten, um die Korrektheit zu evaluieren. Du siehst, dass das ein völlig anderes Szenario ist.

Wieder was anderes wäre eine Verschlüsselung, die darauf ausgelegt ist, auch wieder entschlüsselt werden zu können. Da könnte man jetzt Bücher drüber schreiben (oder welche kaufen), aber all das ist überflüssig, weil das Steuergerät im V8 (und auch in weit moderneren Fahrzeugen) mit all diesem Hokuspokus nicht arbeitet.

Es ist schlicht nur dazu in der Lage, wenn ich das richtig verstanden habe, Daten, die auf dem Chip gespeichert sind, auszulesen. Ob die Daten am Chip nun durcheinandergewürftelt oder verschlüsselt oder weiß der Teufel was wurden, ist piepwurst, solange "Klartext" am Steuergerät ankommt. Und wieso soll ich dann mit einem Auslesegerät nicht das Motorsteuergerät mimen und mir meine Daten besorgen können?

Anders sieht's eben aus, wenn das Motorsteuergerät bspw. die Daten seiner Sensoren am Chip anliefert, auf diesem ein Programm läuft, welches anhand gegebener Kennlinien die Ausganswerte für die Aktoren errechnet und diese retourniert. Dann kann man natürlich das Programm problemlos kopierschützen. Aber dem ist bei unseren alten Mühlen eben nicht so.

Was der Tuner machen kannst, ist, dass er den Sockel eiskalt mit der Platine festverlötet und beim Entfernen selbiger mit hoher Wahrscheinlichkeit beiderseits der Sockel und das Mainboard über den Jordan geht. Tja, wer so eine Figur an sein Fahrzeug lässt, ist dann ja wohl selbst schuld.

lG

Bastian
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#38
Nach deiner Erklärung wäre der Sockel sinnlos

Ich frag jemand der es wissen muss.

Mir egal ob das dir dann schmeckt oder nicht.
Ich werd mir auf jedenfall einen verpassen lassen wenn mein Auto auf dem Prüfstand war
Also einen der funktioniert + Wechselkennfeld mit mindestens 2 Datenständen
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#39
Was du mit irgendeinem C4 machst ist mir Schnurz Wie möchtest du denn das Kennfeld wechseln können? Per Schalter? Und vor allem: wozu? Damit du im Falle des Falles 2PS mehr hast?

Und ja, frag' mal jemanden, der es wissen muss. Sag' aber dazu, dass es sich um eine der ersten (wenn nicht die erste) Bosch Motronic handelt. Ja, meiner Meinung nach ist so ein Sockel bei diesem Steuergerät für die Wäsch'. Vermutlich hat das der Tuner nur noch nciht überzuckert.

Aber ich lerne gerne dazu, also hol' deine Infos ein

lG

Bastian
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#40
Du mit Deinem Wechselkennfeld
Du willst doch nur wieder E85 fahren! Wenn Du es gemacht hast, vorrausgesetzt, es geht, dann sag mir bitte bescheid, das will ich dann auch
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#41
Wechselkennfeld hab ich am G60.
Ein Chip für Benzin , ein Chip für E85.... Auf E85 leistet der kleine modifizierte 1,8er stolze 219,8PS und 304NM

Nunja, ich denke soweit hätten wir ja alles geklärt
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#42
Yip, haste Recht.

EEPROM = Electrical Erasable Programmable Read Only Memory
EPROM = Erasable Programmable Read Only Memory

Aber am Ende ist es ein Lesespeicher und den kann man nicht kopierschützen.
Das geht bei der 27C Reihe nicht .
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#43
Hi,

sehe ich genauso.
Na ja, nimm die Adapterplatine und stopfe sie einfsch in ein EEPROM Auslesegerät.
Wenn die Platine an die gleiche Stelle kommt, an der vorher das EPROM gesessen hat, dann MUSS der Kram pinkompatibel sein.
So, auslesen - Platine in die Tonne drücken - EPROM ins Schreibgerät drücken - beschreiben - fertig. Und der Clou: Den Adaptermüll gleich vergessen :-)
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#44
Moin Thomas,
geht das denn beim V8 auch? Da sitzt nur ein Eprom drinne
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#45
Moin Martin,
hat nie einer behauptet. Dafür gibts ja den Kopierschutzsockel
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