Chip gesockelt oder gelötet ?

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#1
Moin moin ,

kurze Frage... ist der Chip beim D11 gesockelt oder gelötet ?
Und wieviel Platz ist im Steuergerät über dem Chip ?
(Da müsste noch nen Kopierschutzsockel der in etwa die Höhe von nem Chip hat.)
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#2
Der EPROM ist gesockelt, ob da noch was drüber passt, wird schwierig, weil da die obere Platine drüber ist.
Es sei denn, der Sockel fliegt raus und der EPROM wird direkt verlötet.
Was hast Du vor?
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#3
Ach nix besonderes, nur nen kleines Softwareupdate...
Bei V8 lässt sich der Verbrauch ganz gut drücken und bissle Drehmoment kann man dem auch noch entlocken.
Nur muss zwischen den Chip und den Sockel eben noch nen Kopierschutzsockel passen, weil die Chips kopiergeschützt sind und ohne den Sockel nicht funktionieren.

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#5
Hi,

der "chip" im V8 ist nichts anderes als ein EEPROM der Reihe 27C256 (im 3,6er) oder 27C512. Das sind ganz normale EEPROMs. Was soll denn das sein, was Du da noch oben drauf setzen willst?
Kann mir nicht wirklich vorstellen, was das bringen soll. Das EEPROM ist ein einfacher Datenspeicher. Der wird vom Steuergerät einfach nur ausgelesen.
Ein EEPROM kann man nicht mit Kopierschutz versehen! Dazu müsste der Speicher vor Lesezugriffen geschützt werden. Ja supi, wenn das Motorsteuergerät die Daten nicht lesen kann, dann kannste den Chip auch gleich in die Tonne drücken...

Gruss
Martin
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#6
Fahr in all meinen Autos Chips mit Kopierschutzsockel. Ohne diesen machen die Autos gar nichts, sprich... springen erst gar nicht an.
Iss bei meinem Tuner halt so
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#7
Moin Martin,
das is kein EEPROM, sondern ein EPROM, der muss noch gebrannt werden und ist nur mit UV-Licht zu löschen.
Ein "Zwischenchip" zur Adressverschiebung der Speicherzellen kann dabei sehr wohl als Kopierschutz fungieren, da ein einfaches Kopieren den EPROM für andere MSTG unleserlich macht, und damit nicht zu gebrauchen.
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#8
Hi,

ist das nicht für sich genommen absurd? Wenn die Motronic den Speicher über den Sockel auslesen kann, kannst du ihn doch auch über den Sockel kopieren. Wozu dann ein "Kopierschutzsockel" (klingt für mich ja eher nach einem Adapter...)?

Bastian
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#9
Georg hat es schon erklärt....
Adressverschiebung, mehr wird das Teil nicht machen. Jedenfalls läuft das Ding nich ohne !
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#10
Hi,

ich werd' nicht schlau draus. Erstens ist es egal ob es ein EEPROM oder ein EPROM ist. Ab Werk wird's wohl ein ROM sein - was du dann draufsteckst, bleibt dir überlassen. Hauptsache, sie lassen sich gleich auslesen.

Desweiteren ist es doch so, dass das Steuergerät den Chip ausschließlich liest und ihm also keinerlei Berechnungsaufgaben zukommen. Wenn dem so ist, dann brauch' ich doch für das Kopieren des Chips lediglich denselben Adapter verwenden und schon werden auch im neuen Chip sämtliche Werte an den richtigen Speicherstellen stehen. Sonst hätte doch schon das MSTG an sich keinerlei Spaß mit dem Chip. Was natürlich nicht geht, ist das einfach Auslesen des Chips ohne den Sockel.

Und desweiteren frag' ich mich, welchen Sinn es haben könnte, einen Chip für einen bestimmten Motor für einen anderen Motor zu kopieren... der ist ja sowieso nur auf die eine Maschine ausgelegt (also den einen Motortyp).



Bastian
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#11
Zwischen EEprom und Eprom gibt es schon einen Unterschied, der hier aber nicht zum Tragen kommt.
Wenn in den Adressen der Speicherzellen Werte stehen, mit denen das MSTG nix anfangen kann, läuft die Karre nich. Ich kann also nicht einfach den Eprom auslesen und mit den Werten einen neuen brennen, ohne zu wissen, welche Werte an welche Adresse verschoben werden. Es geht ja wohl nur darum, daß ein Eprom in einem zweiten STG ohne den Kopierschutz nicht läuft.
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#12
Richtig, denn kein Mensch wird die mal eben den Kopierschutzsockel schenken
Ohne den ist die Kopie nutzlos.
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#13
Hi,

ich kenn den Unterscheid schon

Schau, wenn es um ganz simples Lesen geht, ohne bidirektionale Kommunikation, dann sagt das Steuergerät "gib mir den Wert an Speicehrstelle Hex #00A0, mal als Beispiel.

Der "clevere" Chiptuner hat nun seinen Chip aber quasi "gescrambelt", also die Werte an andere Speicherstellen geschrieben als sie das Steuergerät vermuten würde, sagen wir #00F0.

Nun kommt der "Kopierschutz" ins Spiel. Dieser hat das Mapping "#00A0-Wenn man nun mit einem Auslesegerät daherkommt, also ganz plump alle Speicherstellen von #0000-#FFFF ausliest, so wird der Kopierschutz, so versteh' ich das, schön brav alle 65535 Werte zurückliefern, mal als Hausnummer - und zwar bereits korrigiert.

Nun hat man also das "neue" Programm. so man es denn überhaupt möchte (was für ein Frevel...), im "Klartext" als Bytehaufen vor sich - und kann diesen Haufen Schmafu 1:1 auf einen Chip brennen, ohne Scrambling und Traritrara.

Was bringt mir nun dieses Kopierschutzkasperletheater?

lG

Bastian
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#14
Man muss schon mit einer gesunden Portion Selbstbewusstsein ausgestattet sein, um anzunehmen, jemand sei an einem Hinterhofchiptuning für einen Audi V8 der ersten Generation derart interessiert, dass er sich die Mühe macht, den Chip zu kopieren.

Entweder er verschnalzt dir _irgendwas_, ohne wirklich auf dein Fahrzeug abgestimmte Werte zu erarbeiten, und das dauert schonmal ein paar Stunden, oder er ist ein Dödel, denn er könnte sich den ganzen Affentanz sparen und du dir damit die Frage, wie hoch der Chip sein darf... denn der Chip wäre eh nur für dich interessant.

lG

Bastian
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#15
Ich verstehe, worauf Du hinaus willst.
Ob man den Eprom mit dem Kopierschutz so auslesen kann, weiss ich nicht. Möglicherweise ist da noch ein Mechanismus verbaut/programmiert, der das richtige Auslesen verhindert.
Vielleicht stellt Thomas uns ja mal so einen Eprom mit Kopierschutz zu Verfügung, dann bau ich den C64 nochmal auf, damit hab ich früher Eproms gebrannt.
Zum Chiptuner fehlt mir aber die Weisheit, welche Werte sich an welchen Stellen befinden und was sie bewirken.
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