Fuel E10

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#77
Na ja wir lassen alle die Großvolumigen umrüsten auf
GAS, dann kostet das auch bald 2,00E der Liter, die nachfrage wird dann auch da den Prieis bestimmen.

Is doch ganz einfach die alten Kärren müssen weg, denen is egal wie, aber das wurde ja schon mal hier geschrieben.

Ich schreibe hier nicht weiter, sonnst werde ich bestimmt noch ausfällig.
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#78
so ich hab eben mal mit der Audi Hotline Telefoniert.

Die erzälen einem, sie hätten gesagt bekommen das Fahrzeuge ab Bj.1992 uneingeschrängt E10 Tanken dürfen.

So meiner is am 18.09.1991 gebaut worden somit Modeljahr 1992 ich darf wohl eingeschrängt E10 Tanken aber nicht auf Dauerhaft, HEIST er würde wohl nicht gleich kaputt gehen wenn man mal daneben greift.

So was soll ich nun davon halten??
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#79
Was soll das schon heißen?!
Wenn nen Schlauch bei 93er kaputt geht, sicher das es am E10 lag?
Ist ja nun auch keine Säure wo du zuschauen kannst wie es was "kaputt macht".
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#80
[i]Nach den massiven Absatzproblemen mit dem neuen Biosprit E10 wird die bundesweite Einführung vorläufig gestoppt. Das sagte der Hauptgeschäftsführer des Minerölwirtschaftsverbandes (MWV), Klaus Picard, am Donnerstag, den 3. März.

"Das System platzt sonst", sagte Picard mit Blick auf Versorgungsengpässe bei anderen Benzinsorten, die wegen des Käuferstreiks bei E10 verstärkt getankt werden. Bisher wurde E10 bei knapp der Hälfte der bundesweit 15 000 Tankstellen eingeführt - vor allem im Osten und Süden des Landes.

Zunächst solle abgewartet werden, ob die Verbraucher den Sprit in den kommenden Tagen annehmen. Erst dann könne E10 in den restlichen Regionen Deutschlands eingeführt werden. Es gebe derzeit massive Versorgungsprobleme bei anderen Spritsorten, wie Super Plus. Zudem könnten viele Raffinerien ihren vollen E10-Tanks nicht leeren.[/i]

hm...die sollen die E10 plörre einfach 30 cent im preis senken, dann tankt sie jeder und alle sind glücklich.
ist schon krass was da abläuft
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#81
Erstes Gesetz der Marktwirtschaft: ein Produkt verkauft sich übern Preis.
Aber die Raffgier ist stärker...
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#82
Am besten gar nichts von halten

Der V8 läuft auch super mit E50-E60
Bei kleiner modifikation der Einspritzung auch mit E85
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#83
Ähm.. ich hab mit meinem Experimental V8 (mein weißter 3.6er von 09/89, 281000 km) jetzt mal E85 getankt. Läuft normal.. zeigt ca. 3 Liter Mehrverbrauch an. Beim starten heut morgen, ca. 4 Grad minus, hat er ein bisschen gebraucht bis er normal lief.

Die 50 Km bis ins Geschäft waren dann ok... lief unaufällig.

Frank
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#84
E85 blank? Misch das runter auf E60-E70! Dann solltest du keine großen Probleme haben!
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#85
Hi

Jo.. der Tank war fast leer... der Motor warm.. und er lief die 50 km bis heim ohne Probleme...

Heut morgen bei Minusgraden lief er doch ein wenig holprig...

Frank
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#86
Wer hat den jetzt Erfahrungswerte über E50 - E85. Wieviele Kilometer schon gefahren, wieviele Jahre. Es gibt doch Länder in denen nur Ethanol gefahren wird, Brasilien glaub ich, fahren da keine Audis?
Es muß doch in diesem Forum Leser geben aus anderen Ländern die mit Erfahrungswerten und über Jahre hinweg was dazu sagen können. Denn Autohersteller und Staat halten sich bedeckt.
Warum gibt Audi keine genauen Angaben raus, verkaufen die keine Fahrzeuge in solche Länder, eventuell mit Änderungen.
Ich glaube das wird alles nur gesteuert um mehr zu verdienen.
E10 fährt keiner, alle bezahlen lieber mehr für S-Plus. Die bringen es fertig und schaffen alles ab und fertigen nur noch S-Plus. Die Konzerne umgehen somit die Strafe für E10 und verdienen mehr und der Staat verdient mit.
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#87
Einstellbarer Benzindruckregler ran... Benzindruck um 1 Bar erhöhen und dann klappt das früh´s besser.
Alternativ kannste nen Schalter mit Wiederstand benutzen und den Wiederstand des Kühlmitteltempgebers etwas manipulieren.

Erklär damit dem Motorsteuergerät das es 10° kälter als es tatsächlich iss, dann läuft das auch.


Was die E85 Langzeiterfahrung angeht.
Hab bestimmt schon 100.000km mit nem 1993er VR6 Passat gefahren. Immer so mit E85 pur oder minimum E60.
Bisher keinerlei Probleme. Nichts von den ganzen Befürchtungen iss eingetreten. Warum auch.
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#88
Heute war nen schöner Artikel über den Sinn oder Unsinn des Biosprits im Spiegel:

"Die Autofahrer wollen den umstrittenen Biosprit E10 nicht tanken, es ist ein Fiasko für Politik und Mineralölkonzerne - aber ein Segen für die Umwelt, glauben Forscher und Naturschützer. Sie geißeln die Biosprit-Operation seit Jahren als Unfug.

Was für ein Desaster. Autofahrer boykottieren den neuen E10-Biosprit, an Tankstellen drohen Engpässe bei der Versorgung mit dem plötzlich hoch begehrten Super Plus, Politiker fordern inzwischen sogar die Abschaffung von E10. Nur Wissenschaftler und Umweltschützer dürften zufrieden sein - denn mehrheitlich halten sie den Biosprit seit Jahren für umwelt- und energiepolitischen Unsinn.

Schon Sigmar Gabriel (SPD) geriet als Bundesumweltminister gleich mehrfach mit der Fachwelt aneinander, als er seine Pläne zur Biosprit-Förderung vorantrieb. Im März 2008 hatte der wissenschaftliche Beirat für Agrarpolitik in einem umfangreichen Gutachten erklärt, was er von Biodiesel und Bioethanol aus deutscher Produktion hält: gar nichts. Der vermeintliche Öko-Sprit sei im Vergleich zu anderen klimapolitischen Optionen kostspielig und nutzlos. Gemessen auf einen Hektar Anbaufläche werde auf diese Weise einfach zu wenig Kohlendioxid eingespart.

Globale Umweltveränderungen (WGBU) mit der Studie "Zukunftsfähige Bioenergie und nachhaltige Landnutzung" nach. Ihre glasklare Empfehlung: Die Bundesregierung sollte das Gesetz zur Beimischung von Biokraftstoffen stoppen, den Anteil der vermeintlichen Öko-Sprits am Benzin auf Null fahren und jegliche Förderung einstellen.

"Lasst den Unsinn sein!"

An dieser Einschätzung hat sich nichts geändert, sagt Jürgen Schmid, WGBU-Mitglied und Leiter des Kasseler Fraunhofer-Instituts für Windenergie und Energiesystemtechnik. "Die Empfehlung lautet nach wie vor: Lasst den Unsinn sein!" Biotreibstoffe in Verbrennungsmotoren zu verfeuern, ergebe prinzipiell keinen Sinn, da die Triebwerke schlicht zu ineffizient seien. "Die Klimaschutzwirkung praktisch aller in Deutschland angebauten Biosprit-Sorten ist negativ", sagt Schmid. Mit anderen Worten: Ihre Nutzung als Autokraftstoff schadet dem Klima mehr, als sie ihm nutzt.

Das liegt vor allem daran, dass gewaltige Landflächen für die Biosprit-Produktion reserviert werden müssen. Ein Resultat, kritisieren Umweltschützer und Wissenschaftler, ist die Abholzung ungeheurer Regenwaldflächen. "Wenn ein deutscher Bauer ein Feld auf die Biosprit-Produktion umstellt, muss die wegfallende Kapazität für die Nahrungsmittelherstellung irgendwo auf der Welt ersetzt werden", sagt Schmid. Zumindest gelte das, wenn man Biosprit in bedeutenden Mengen produzieren wolle.

Dabei seien Berechnungen wie die des WGBU noch äußerst vorsichtig. "Wir haben in zwei Szenarien angenommen, dass nur die Hälfte oder ein Viertel der in Deutschland wegfallenden Nahrungsmittel-Ackerflächen anderswo ersetzt werden. Und schon da war die Klimabilanz des Biosprits negativ."

Internationale Experten kamen in mehreren Studien zu ähnlichen Ergebnissen. So rechneten US-Forscher im Mai 2009 im Fachblatt "Science" vor, dass es sinnlos sei, Biotreibstoff in Verbrennungsmotoren einzusetzen. Besser sei es, aus der Biomasse Strom zu gewinnen und damit Elektrofahrzeuge anzutreiben. Bei Bewirtschaftung der gleichen Fläche würden Autos mit diesem Verfahren mehr als 80 Prozent weiter kommen als mit Bioethanol-betriebenen Motoren. Die Bioelektrizität sei zudem wesentlich klimafreundlicher. Sie spare im Vergleich zu einem herkömmlich benzinbetriebenen Auto mehr als doppelt so viel Kohlendioxid ein wie das Bioethanol-Verfahren.

Wie 12 bis 26 Millionen zusätzliche Autos in Europa

Zuletzt stellte das Londoner Institut für europäische Umweltpolitik (IEEP) im November 2010 eine Studie vor. Auch hier lautete das Ergebnis: Biosprit sei "schädlicher für das Klima als die fossilen Energien, die es ersetzen soll". Grundlage der Untersuchung waren die offiziellen Pläne von 23 EU-Mitgliedstaaten zum Ausbau der erneuerbaren Energien bis 2020. Bis dahin sollen in Europa 9,5 Prozent der Energie für den Verkehr aus Biosprit bestehen. Dafür müssten laut der IEEP-Studie weltweit bis zu 69.000 Quadratkilometer Wald, Weiden und Feuchtgebiete als Ackerland kultiviert werden - eine Fläche mehr als zweimal so groß wie Belgien. Jährlich bis zu 56 Millionen Tonnen CO2 würden so freigesetzt, was zusätzlichen 12 bis 26 Millionen Autos auf Europas Straßen entspreche.

Hinzu kommt der starke Einsatz von Kunstdünger beim Energiepflanzenanbau. Der Chemienobelpreisträger Paul Crutzen hat mit seinem Team berechnet, dass dadurch größere Mengen des äußerst klimawirksamen Lachgases entstehen. Dadurch falle etwa die Ökobilanz von Raps-Diesel negativ aus: Im Extremfall könnte dessen Treibhauswirkung um 70 Prozent höher liegen als bei konventionellem Treibstoff.

Sollte es bei der Einführung des E10-Sprits bleiben, würde die in Deutschland eingesetzte Menge an Biotreibstoff langfristig steigen, sagt Corinna Hölzel von der Umweltorganisation Greenpeace. "Das hat in vielen Ländern einen verheerenden Raubbau an der Natur zur Folge." Mit nachhaltiger Entwicklung habe das nichts zu tun. "Wir haben weder genug fossilen Brennstoff noch ausreichend Landflächen für die Biosprit-Herstellung", sagt Hölzel. Deshalb müsse man auf kleinere und sparsamere Autos und alternative Verkehrskonzepte setzen.

Zudem hat der Biosprit-Wahnsinn eine ethische Dimension, wie Experten ebenfalls seit langem kritisieren: Er führe zu Wassermangel sowie zur Verknappung und Verteuerung von Lebensmitteln - und zwar allzu oft in Ländern, die ohnehin schon von Lebensmittelkrisen betroffen sind.


Der Deutsche Bauernverband ist anderer Meinung. "Was die Umweltverbände verbreiten, ist völlig inakzeptabel", sagte Präsident Gerd Sonnleitner der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Es gebe doch genug zu essen. "Allein in Deutschland wird ein Drittel der Nahrungsmittel weggeworfen. Schauen Sie einmal auf Schulhöfen nach, wie viele Lebensmittel vergeudet werden." Die "Panikmache" von Umweltverbänden, Mineralölkonzernen und ADAC findet Sonnleitner "unfair und falsch".

Außerdem könnten im Vergleich zu fossilen Energieträgern durch den Einsatz von Bioethanol 50 bis 60 Prozent der Klimagase eingespart werden, meint der Bauernpräsident. Woher diese Zahl kommt, erklärte ein Sprecher des Verbands auf Anfrage folgendermaßen: Die bisher erschienenen Fachstudien gingen von der Annahme aus, dass die Landflächen, mit denen Biosprit hergestellt wird, ansonsten gar nicht bewirtschaftet würden. Der Kasseler Professor Schmid reagiert erheitert: "Eine interessante Argumentation. Sie haut aber leider nicht hin."
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#89
Herrlich wie sich die Tollen Volkszertreter und Spezialisten wieder gegenseitig den Schwarzen Peter zuschieben und
nicht merken das es immer Lächerlicher wird.
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