180° Kurbelwelle - Frage

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#31
äh ja... stimmt... dann die Zündspulen bzw. das Zündsignal parallel schalten...
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#32
Vllt. nachm Zündsignalausgang nochn Leistungstransistor hängen
damit ein Sauberes Signal an beiden Zünstulen ankommt.
Weis nicht wie die Stufe drauf reagieren würde zwei Spulen zu befeuern.
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#33
Hi

Beim DTM Revival haben wir uns ja das Video von 92 angeschaut.. und auch etwas Diskutiert...

Die Meinungen gehen da schon etwas ausseinander... Schlussendlich war es wohl so, dass die ersten beiden Instanzen der Meinung waren es sei Regelgerecht. Im Grunde war die Instanz die die negative Entscheidung gefällt hat eine andere (mir fällt grad die genau Bezeichnung nimmer ein).

Irgendwann frag ich mal jemanden der damals tatsächlich dabei war...

Frank
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#34
Dann solltest du dich aber mal beeilen, die Jungs werden nicht Jünger die darüber was wissen. Ich denke Zeitungsberichte aus der Zeit dürften schneller aufzutreiben sein.
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#35
Wasted Spark Spule mit 2 Anschlüssen nehmen.
Eine Kerze ist dann Masse und schließt so den Stromkreis - Funken hast du dann auf beiden.

Aber unnötig, sinn macht es eigentlich nur wenn 90° Zündversatz beibehalten wird -> gleichmäßigere Krafteinleitung in die KW.
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#36
Hi

Ich krieg demnächst die Telefonnummer von nem wesentlichen Beteiligten... auch von nem Fahrer krieg ich ne Möglichkeit den zu Kontaktiern... in der Hinsicht hat sich die Tour zum Nürburgring gelohnt.

Ein paar andere Idee hab ich ja hier in der Ecke auch noch... aber eins nach dem anderen.

Zeitungen lach ich mir doch auch grad an.. und Video usw. alles was mir so in die Hände fällt...

Zum Beispiel hab ich gestern 2 Bücher TOURENWAGENSTORY bekommen 1991 und 1992.

Frank
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#37
Ich würde die Diskussion gerne noch einmal mit folgender Frage anheizen:

Ich nehme einen x-beliebigen V8-Motor und verdrehe beide Nockenwellen einer Bank um 180°. Konsequenz: Ein- und Auslasszeiten werden genau vertauscht, ergo sind immer zwei Zylinder im gleichen Takt.

Desweiteren - nur hypotetisch - kümmere ich mich darum (entweder durch Kabeltauscherei oder Signalabnehmerei), dass die Einspritzsequenz entsprechend angepasst ist und die Zündreihenfolge stimmt. Die Klopfsensorik würde ich deaktivieren.

Ich hätte dann also immer zwei Zündungen gleichzeitig, bei 90°, 360°, 450°, 720° - nur beispielsweise.

Was wäre die Konsequenz? Außer, dass natürlich die Motronic den Zündwinkel zurücknehmen würde (gehen wir mal davon aus, dass man das hinbekäme - bspw. durch Austricksen der Klopfsensorik).

lG

Bastian
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#38
Stümmt!

Spule -> Kerze (Mittelelektrode) ->
Kerze (Masse) -> Motor -> Kerze (Masse) ->
Kerze (Mittelektrode) -> Spule
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#43
Du kannst die Nockenwellen auch nicht um 180° verdrehen da die Öffnungs- und Schließrampen der Nockenkonturen unterschiedlich ausgelegt sind. Gründe dafür liegen in der Ventiltriebsdynamik, das Öffnen des Ventils kannst Du mit einer anderen Ventilbeschleunigung machen als das Schließen. Hier kommt es darauf an dass der Kontakt Nocken zu Tassenstössel nicht verloren geht und das Ventil mit einer definierten, geringen Geschwindigkeit in den Sitz fällt.
Außerdem wirst Du, wenn immer zwei Zylinder gleichzeitig zünden, nur Nachteile dadurch haben. Die Torsionsschwingungen an der Kurbelwelle und im ganzen Antriebsstrang werden deutlich erhöht, was die Haltbarkeit massiv reduzieren würde. Thermodynamisch handelst Du dir auch nur Nachteile ein weil sich die gleichzeitig arbeitenden Zylinder gegenseitig behindern.
Deine Idee macht also in keiner Beziehung Sinn...
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#44
Hallo Jens,

ich glaube, du hast mich missverstanden. Ich würde die Nockenwellen einfach um 180° verstellen, nicht umgekehrt einbauen. Dann hat man genau dort, wo vorher Takt 1 war, dann Takt 3.

Wenn du sagst, dass man nur Nachteile mit zwei (beinahe, natürlich) gleichzeitig zündenden Zylindern hat, muss ich wieder meine Frage zurückkommen, warum die 180°-Nockenwelle so ein großer Wurf gewesen sein soll. Es ist zwar schon so, dass dort bei (fast) gleichzeitiger Zündung nicht derselbe Zapfen beansprucht wird und auch die thermische Belastung besser verteilt ist, aber rein vom auf die KW wirkenden Drehmoment kann nicht viel Unterschied sein.

Ich möchte eigentlich (auch) darauf hinaus: Wurden beim "Standard"-DTM-V8 die 170-Mehr-PS (von 250 auf 420) auf keinen Fall über so eine veränderte Steuerung realisiert (im Gegensatz zu den 470PS beim '92er-DTM), sondern nur über "konventionelle" Methoden wie die Verringerung bewegter Massen, Drehzahlerhöhung, Einzelzündung, Einzel-DK, Spezielle Krümmer und Ansaugbrücken, Rennbenzin, usw.?

Und hat man erst beim '92er auf die Flach-Kurbelwelle zurückgegriffen, weil man mit anderen Methoden keinerlei Leistung mehr aus der Maschine hätte herauskitzeln können? Und hat man die (fast) gleichzeitige Zündung vorher nicht realisiert, weil es bei einer Kreuzkurbelwelle nur Nachteile gehabt hätte?

Danke euch

Bastian
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#45
Ich versteh deine Gedankengänge nicht.

Stern KW -> zu wenig Zeit zum Ansaugen usw.
- Serienschrott stellt nahezu optimum da was machbar ist...

Flache KW -> genügend Zeit zum Ansaugen usw.
+ Spiegelsymmetrisch!
+ Verwendung normaler Nockenwellen
+ Verwendung normaler abgaskrümmer, ohne X oder H-Rohr scheiße oder echter 4-1 über Rohr die um den ganzen Motor gehen
+ getrennte Ansaugbrücken usw. -> 16V Erfahrungen...

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