oh, da kenn ich mich aus. Die Haare auf dem Rücken wachsen noch mehr wie sonst, Die Nägel verformen sich zu Krallen, Muskelverspannungen am ganzen Körper, der wunsch nur noch auf allen vieren laufen zu wollen und mitten in der Nacht kommts dann über mich und ich muß in die Nacht jaulen ********mmmmmiiiiiiaaaaaaaaaaaauuuuuuuu***************
ich weiß zwar nicht, weshalb du mich in letzter Zeit immer wieder so anfliegen musst (hab' ich dir was getan?), denn Art ist das keine, aber bitte, hier mein Verständnis:
Wenn du einen Ventilbrand hast, bricht der ein Teil des Ventils ab. Ursache: fesgesetzte Ölkohle, klar. Die wiederum kommt von verbranntem Öl, in den Brennraum gezogen entweder über verschlissene VSDs oder über durch Ablagerungen belastete Abstreifringe. Nu gut.
In aller Regel, so habe ich das bisher verstanden, leidet die Kompression auf dem entsprechenden Zylinder mit dem defekten Ventil, weil Druck über den Schaft entweichen kann. Auch klar ist, dass, sofern sie vorher noch OK war (was nicht wahrscheinlich ist), die VSD das nicht lange mitmacht (Temperaturen etc.) - ergo wird nicht nur Druck über die Bohrung entweichen, sondern auch Öl über selbige gezogen.
Was, wenn nicht ein mechanischer Defekt soeiner Art, kann zu so einem immensen Ölproblem in so kurzer Zeit führen? Unwahrscheinlich, dass ein Abstreifring sich so sprunghaft zersetzt.
Ähnlich im Fall Rico, wo du mich auch nur angeflogen bist: Da hatte ich behauptet, dass defekte Ventile auch zu ordentlichem Blaurauch führen müssen, nicht nur zu Kompressionsverlust. So zumindest mein Verständnis. Denn wo was rausgeht, kommt auch was rein. Wenn das alles Schabernack ist, frage ich mich, welchen Sinn es denn haben sollte, die Ventile überhaupt zu reinigen oder gar neu einzuschleifen oder den Sitz neu zu fräsen.
Freilich macht es Sinn, weil neue VSDs Geldverschwendung sind, wenn das Ventil nicht mehr richtig sitzt, wegen besagter Ölkohle. Weil es eben in Nullkommanix die VSDs wieder kaputtmacht und das Spiel setzt sich fort.
Mag ja sein, dass ich nach 8 Jahren hier mitlesen alles falsch verstanden hab' - aber konstruktiver Input wäre dann doch sinnvoller als mich nur anzumachen. Denk' mal drüber nach.
Ich hab ja auch noch so einen da mit abgebranntem Ventil...
Nach meinem eigenen erleben würd ich das was Bastian geschrieben hat voll und ganz bestätigten.
Er läuft schlecht... die Zündkerze auf Zylinder 2 ist ölig/schwarz. Zieht Öl ebenfalls im Bereich von mehreren Litern, Kompression ist auf Zylinder 2 bei Null.
Schau mer mal wies aussieht wenn der Motor zerlegt wird...
In Antwort auf: frage ich mich, welchen Sinn es denn haben sollte, die Ventile überhaupt zu reinigen oder gar neu einzuschleifen oder den Sitz neu zu fräsen.
da frag ich mich jetzt aber schon ein wenig über deine Kenntnisse bezüglich Verbrennungsmotoren.... Sinn ist es 100%ige Dichtheit - also Kompression - zu erlangen und somit möglichst wenig "Leistungs"Verluste einzufangen, zudem wenns bei nem Ventilsitz durchpfeift, pfeift es immer mehr und mehr durch, was das dann für den Rest heisst dürfte klar sein...
einzigster, ALLEREINZIGSTER Grund für einen höheren Ölverbrauch WEGEN den Ventilen wäre dadurch zu erklären, dass unter gewissen Umständen durch mangelnde Kompression zu wenig Gegendruck gegenüber dem Kurbelgehäuse herrscht und somit mehr Öl als üblich am Kolben vorbei in den Verbrennungsraum pfeift... nur dürfte das ein kaum auffallender Mehrverbauch sein weil sonst würde er erst recht auch beim Ansaugtakt deftig Öl ansaugen...
bestes Vegleichsbeispiel wegen der VentilDichtheit -> O-Ring bei den Blindstopfen der Hydraulikpumpe... wenn dicht dann dicht, wenns nur ein bissl pieselt, gehts nicht lange bis man Duschen kann...
weshalb kann denn deiner Meinung nach ein Ventilbrand passieren? Das passiert ja nicht aus heiterem Himmel. Da muss ja vorher schon ganz ordentlich Öl verbrannt worden sein, und das passiert ja letztendlich deshalb, weil die VSDs im Eimer sind - oder eben die Kolbenringe, und das ist eine andere Geschichte.
Wenn nun ein Teil des Ventils flöten geht, wird der Ventilsitz ja weitab von 100% sein - und wenn dann dort Gase in den Ventiltrieb entweichen, wird ja auch Öl über's gleiche "Leck" runtergezogen werden.
Aber es heißt ja offenbar nur "Na, bäh, falsch". Was ist es denn nun eurer Meinung nach, wenn sie von 6l/1000km spricht? Ich lern' ja nicht ungern dazu...
na ein Ventilbrand passiert wie du ja richtig schreibst durch zu viel Öl am falschen Ort... eben... zu erst zu viel Öl... DANN erst Ventilbrand...
aber du schreibst da was eigentlich gar nicht sooo doofes... Auslassventil ist abgefackelt weil von mir aus die VSD im Sagg sind (Ölabstreifringe mal aussen vor), und angesaugt wird dann wegen puttem Ventil nicht ausschliesslich über die Einlassventile sondern auch durchs "Loch" vom Auslassventil, dadurch Unterdruck im Auslasstrakt und zieht so möglicherweise Öl an den vorher schon kaputten VSD vorbei... wäre wohl ein mögliches Szenario, bräuchten wohl Input dazu von den "Profis" die bei dem ellenlangem Thread bestimmt eh nicht mehr mitlesen
ja, mein Verständnis ist eben, dass du das defekte Ventil, sofern es denn defekt ist (aber das würde erkären, warum das Problem schlagartig auftrat), nicht mehr richtig dichten kann und daher das Öl beim Ansaugen reingezogen wird. Aber du weißt, auch ich bin kein Motorenprofi (fernab davon!). Ich versuch's nur mit Logik, was auch nicht immer gut gehen muss.
Aber ehrlich gesagt: Ich glaube ja, dass - wie bei vielen ABHs - ihre Kolbenringe auch nicht mehr "sauber" sein werden. Wenn ein Ventil erstmal soviel Ölkohle ansetzt, dass es abfackelt, was meinst erst, wie die Abstreifringe aussehen... Ölkohle pur
nur müssten deine These eben die Praktiker noch bestätigen... bin selbst ja auch nicht Motorenfreak, aber das ein oder andere bekommt man ja auch mit... nur deine These klingt recht "neu"...
Hi, sollte wirklich ein Ventil "abgefackelt" sein,hat der Motor auf dem entsprechendem Zylinder keine Kompression !Das merkt man aber deutlich am unruhigen Lauf und wenn man genau hinhört,hört man ein zischen am jeweiligen Zylinder !Da dann meist ein Stück vom Auslaß-Ventil fehlt ,dichtet der Schaft aber nach wie vor ab und es kommt niemals zu solch einem hohen Öl-Verbrauch. ALLERDINGS,wenn das Stückchen vom Ventil im Brennraum Schaden angerichtet und die Kolbenwände beschädigt hat,dann kann der Ölverbrauch sprunghaft ansteigen und dann ist der Motor auch hinüber. Anhang Ein Motor mit defekter Laufbahn steht noch hier,IST ÜBRIGENS EIN 3,6er und hat auf 30Km etwa 1l Öl gebraucht,das ganze ist aber schon 2003 oder 2004 passiert !Der Motor aus dem Anhang hatte Glück und erfreut sich noch heute bester Gesundheit. Gruß Thomas
ja, das ergibt natürlich auch Sinn... ich frage mich dann nur, wie man exorbitanten Ölverbräuchen durch eine reine Kopfüberholung überhaupt Einhalt gebieten möchte. Schlussendlich kann man da ja nichts anderes machen als den Ventilsitz und die VSDs... mit anderen Worten hat eine Maschine mit Hausnummer mehr als 1,5-2l Ölverbrauch in gar keinem Fall ein rein Kopf-seitiges Problem, oder?
Es würde sich ja auch mit den Beobachtungen der Amis und auch einigen hier im Forum decken, dass das wahre Corpus Delicti weder der Kopf, noch die Zylinder selbst sind, sondern sehr viel mehr die Ölabstreifringe. Es ist freilich ein gewisses Henne-Ei-Problem: Waren es zuerst defekte VSDs, durch die Öl in den Brennraum gelangte, welches beiderseits die Ölabstreifringe und die Ventile "zukohlte", oder waren es zuerst die Abstreifringe, die den Rest in Gang gebracht haben. Oder sind es gar zu hohe Drücke wegen mangelnder KWG-Entlüftung oder Konstruktionsfehler am Kopf, durch welche Öl in die Brennräume gelangte und dann den tödlichen Kreislauf in Gang setzte?
So oder so, wenn man die Aussagen zusammenfasst, kann ein Problem an den Ventilen alleine keine so hohen Ölverbräuche produzieren. Akzeptier' ich Nur stellt es eben auch Geschichten in Frage, wie manche hier so hohe Ölverbräuche mit reinen Kopfüberholungen haben eindämmen wollen...