Knacken im Dom/Lenkung

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#47
Hi,

nein, ich hab's noch nicht nachgestellt, aber das Spiel des Lenkgetriebes macht sich durch ein "Knock knock" im Lenkgetriebe bemerkbar. DIese Geräusche kommen aber definitiv nicht aus dem Lenkgetriebe. Auch müssten die Geräusche immer gleich laut sein, sind sie aber nicht unbedingt, sie ändern sich ganz leicht in der akustischen Frequenz und Lautstärke.

lG

Bastian
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#48
Hey Bastian

Das sich die Geräusche von der Lautstärke bezw. der Intensität unterscheiden kann man nur bestätigen. Ich vermute einmal, daß in den Moment wo die Geräusche leiser werden, der Wagen im "Geradeauslauf" war, um sich bei jeder weiteren Umdrehung wieder zu verstärken.
Ich bin jetzt einmal ehrlich...ich habe ja noch kaum Erfahrung mit unseren Sorgenkind. Es ist jetzt Kaffesatz aber nehme einmal die Staubkappen der Domlager ab und setze einen Helfer ans Steuer. Lege Deine Hände nacheinander auf die Domlager. Dieses "Geräusch" überträgt sich, wenn es ein Domlager oder ein Axialkugellager sein sollte.

V8 mäßige Grüße

Markus der Dir die Daumen bei der Fehlersuche drückt
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#49
Hi,

die Idee ist gut, aber wie schon beschrieben ist das Geräusch nicht nur hör, sondern auch deutlich spürbar. Wie wenn jemand mit einem kleinen Hammer gegen die Domstrebe hauen würde, um die Intensität zu verdeutlichen. Es ist ganz deutlich spürbar. Wenn's "Tock" macht, geht auch eine Vibration (mit nur eine Amplitude) durch die Spritzwand, das Dom, das Lenkgetriebe... aber am Lenkrad fühl ich's nicht, das wird woher ausreichend gedämpft.

lG

Bastian
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#50
ist der Stoßdämpfer locker oder dreht sich die Feder mit? Hört sich eigentlich laut Audio aufnahme wie ein elektrischer Schlag an, als ob Funken springen würden. Kann ja aber net sein. Traggelenk locker?
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#51
Hallo Bastian,

In Antwort auf:

aber wie schon beschrieben ist das Geräusch nicht nur hör, sondern auch deutlich spürbar. Wie wenn jemand mit einem kleinen Hammer gegen die Domstrebe hauen würde, um die Intensität zu verdeutlichen. Es ist ganz deutlich spürbar. Wenn's "Tock" macht, geht auch eine Vibration (mit nur eine Amplitude) durch die Spritzwand, das Dom, das Lenkgetriebe... aber am Lenkrad fühl ich's nicht, das wird woher ausreichend gedämpft.




Ich tippe auf einen "Knackfrosch"-Effekt in der Spritzwand genau an der Stelle, wo das Lenkgetriebe (LG) auf der Beifahrerseite (BF-Seite) an der Spritzwand befestigt ist. Dort wird das Spritzwandblech durch die noch zu beschreibenden Kräfte mal nach innen und mal nach aussen je nach Lenkradeinschlag links bzw. rechts ausgebeult.

Ich gehe davon aus, dass LG, Spurstangen, Federbeine usw. noch im Originalzustand sind und nicht verbastelt oder vermurkst worden sind.

Begründung:

- im Audio-File hört sich das alternierende Tock Tack genauso prägnant an wie bei einen Knackfrosch. Lt. Frank Freiberg ähnlich wie ein elektrischer Schlag.
- eigentlich ist im Vorderwagen nur die grossflächige Spritzwand in der Lage, die Vibration (wie beobachtet) weiträumig zu übertragen auf die Bauteile Domstrebe, Stossdämpfer usw.
- die Vorderachse des V8 hat bezüglich Lenkungsbefestigung und Radführung (Dreipunktlagerung aus Querlenker, Stabi, Dom des Federbeins) eine zu geringe Dauerfestigkeit im Verhältnis zur Standfestigkeit des gesammten Autos.
- Der V8 hat vermutlich wärend seines Lebens Breitreifen und Spurplatten getragen, was zudem erhöhte Lenkkräfte bedeutet. Vermutlich ist es zudem ein Kurzstreckenfahrzeug mit häufigen Lenkbewegungen.
-Das LG, sofern es nicht irgendwo am Gehäuse Risse hat, muss die Lenkkräfte an der Spritzwand abstützen. Allmählich über die Jahre sind die kleinen elastischen Ausbeulungen am Befestigungspunk BF-Seite zu grösseren Ausbeulungen geworden, wobei das Blech seit Knackbeginn nicht mehr in die Ebene zurückfedert.
- Um die Beule von innen nach aussen zu bringen bedarf es nun der Lenkungskräften, die bei stehendem Wagen am grössten sind, da knackt es ja auch reproduzierbar. Mit zunehmender Fahrt nehmen die Lenkkräfte ab, es knackt nicht mehr.

Vorschlag: Wird der Vorderwagen zur Verminderung der Reibung zwischen Reifen und Untergrund z.B. mit zwei Wagenhebern aus den Federn gehoben, sollte das Knacken ab eimem gewissen Hub verschwinden. Alternativ kann auch die Reibung der Reifen auf dem Boden duch Plastikfolie oder Schmierseife reduziert werden.

Fazit: Altersschwäche am Befestigungspunkt LG BF-seitig. Elastische Dauerfestigkeit des Spritzwandbleches an dieser Stelle überschritten.
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#52
In Antwort auf:

Vorschlag: Wird der Vorderwagen zur Verminderung der Reibung zwischen Reifen und Untergrund z.B. mit zwei Wagenhebern aus den Federn gehoben, sollte das Knacken ab eimem gewissen Hub verschwinden. Alternativ kann auch die Reibung der Reifen auf dem Boden duch Plastikfolie oder Schmierseife reduziert werden.


Das funktioniert wahrscheinlich. Nur wie soll man so fahren?
Ausserdem, wenn sich die LG Befestigung auf der BF-Seite bewegen würde dann wäre das auf der F-Seite schon lange zu sehen.
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#53
genau... "knock knock" triffts gut... das im Soundfile klingt arg blechig... aber was da sein soll? mussu wohl definitiv selber rausfinden...
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#54
Falscher Thread... aaaber quietschen tut der Bolten im Bolzenauge wenn die Schraube nicht fest genug ist...
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#55
Feder siehst am ehesten im aufgebocktem Zustand... auf den Rädern stehend kann man sich gut täuschen lassen...
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#56
eigentlich ists eher das Blech das zum Dom gehört... und du erzählst da absolut nix neues...

aber einfacher und mit weniger Text ginge es auch....
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#57
Hallo,

als Zugabe zu meinem vorangegangenen Posting hier mal einen Link zu Wikipedia Knackfrosch .

Ich meine bei Bastians V8 ist nicht die übliche Rissbildung auf der Fahrerseite für das Knacken verantwortlich. Dort scheint alles ok zu sein, sonst hätte er wohl etwas dazu geschrieben.

Die Spurstangen an beiden Enden des LG haben jeweils ein Gelenk dicht an der Verschraubung zum LG. Diese Gelenke ermöglichen eine achsiale Krafteinleitung vom LG in die Spurstange obwohl die Achsen des LG und der Spurstange nicht in einer Graden liegen. Zwischen Achse des LG und Achse der Spurstange ergibt sich je nach Lenkradstellung ein Winkel . Kräfte, die in so einem Winkel aufeinandertreffen bilden mit der zwangsweise entstehenden resultierenden Kraft (die in etwa senkrecht auf das Spritzwandblech wirkt) ein Kräfteparallelogramm (Seite 14) .

Auf Seite 14 sehen wir ein flaches Kräfteparallelogramm, die rote Kraft F1 möge das LG sein, die rote Kraft F2 die rechte Spurstange. Beim Lenkrad rechts einschlagen entsteht Zug in der rechten Spurstange, Die zwangsweise entstandene resultierende blaue Kraft F zieht den Befestigungspunkt des LG noch vorne, die Beule springt raus. Bei Linkseinschlag kommt Druck auf die rechte Spurstange, die zwangsweise wirkende resultietende gestrichelte Kraft G drückt nach hinten auf das Spritzwandblech, die Beule springt rein in den Farhgastraum.

Das ist dann wie mit einer Membran beim Lautsprecher. Deshalb sagte Bastians Martina auch, es klingt so, als wär's hinterm Armaturenbrett (wenn man Beifahrer ist). Eben dort liegt ja auch die Stelle, wo das LG BF-seitig angeschraubt ist. Das Knacken entsteht also auch, wenn alle Verschraubungen des LG festsitzen! weil nicht die Verschraubungen der Schwachpunkt sind sondern das "weiche" Spritzwandblech, welches dort eine Knackfrosch-Beule wegen zu hoher Dauerbeanspruchung gebildet hat. Im Bereich der Beule hat sich das Blech ausgedehnt und kann somit nicht mehr flach liegen. Entweder Beule vor oder zurück. Um die Beule von vor auf zurück zu schalten, braucht es eine gewisse Lenkkraft, die im Stand anfällt.
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#58
Hi,

verstehe ich das richtig,dass Audi ein Knackfrosch dort verbaut hat ?


Gruß

Yener
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#59
Du weisst aber schon, dass wir hier von einem V8 und nicht von einem A8 sprechen? Der hat ein anderes Lenkgetriebe.
Zum 'Knackfrosch', warum sollte dieser denn nach Jahren auftreten, obwohl alles fest ist.
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#60
Könnte schon sein. Am Anfang ist das Blech ungedehnt und federt. Dann kommt die Dehnung dazu und irgendwann federt das nicht mehr sondern springt von der Ausgangs- in die Endlage...

Aber das müßte man schon sehen und ich denke das Klong ist noch zu metallisch mit Oberwellen, die ein mit Lack und Unterbodenschutz bedecktes Blech nicht mehr hat.

Ich tippe noch immer auf die Feder oder ein defektes Rillenlager, in dem eine Kugel über einen Riss hüpfen muss...

Gruß Uwe
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