Im Anhang ein Ersatzschaltbild der Wählhebelsperre. Ich stehe irgendwie auf dem Schlauch, mir ist die Funktion des "Schalters für Wählhebelsperre" und damit auch der Diode nicht klar. Wenn man die Bremse tritt kommt über den Schalter S1 ein Plus auf das Steuergerät(3/54) und den Magnet (2/+). Damit der Magnet anzieht muss über Pin 8/87 des Steuergerätes Masse anliegen. Wenn nun aber der Schalter S2 schliesst dann ergibt das über die Diode einen Kurzschluss Welchen Sinn macht das? Wo ist mein Denkfehler?
Da die Schalttafel KI , über einen Leitungsverbinder mit A2 mit Leitungsverteiler T35 an Kontakt 1 des F142 verbunden ist würde eine defekte Diode einen Kurzschluss über die geschaltete Masse des N110 (MV) verursachen . deshalb geht dabei sein Ki aus und der Motor stirbt ab da die Spannungsversorgung auch den Kanal des GRA versorgt und durch Kurzschluss die Zündung unterbricht .
Ich tippe auf defekten Wählhebelmechanismus (inc. SChalter) und Diode defekt . Wenn der SChalter selbst nicht mehr Rückstellt /hängenbleibt haste den selben effekt .
in welcher Art das Steuergerät potenziale austrägt steht nicht ganz fest , wenn aber Audi eine Diode dahin verbaut hat das Gründe . Ich glaube das es mit dem Fakt zusammenhängt das du ja den Hebel noch bewegen kannst wenn du ausserhalb der Verriegelung bist . Du kannst ja immer (auch ohne Bremse) in P schalten , dabei liegt ja auch Spannung am MV an . Das heisst wenn du in P reinschaltest schliesst du ja mechanisch den STromkreis und würdest deinen Kurzen verursachen....willst du jedoch AUS P rausschalten brauchst du die elektrische entriegelung die nur bei Stillstand und Bremse entriegelt wird....deshalb die Diode...
du hast dir die Querverküpfungen nicht angesehen....
alles klar ?
es gibt im übrigen nur einen SChalter.....nicht 2 .
Der Tausch der Diode hat leider zu keinem Erfolg geführt! Der im Anhang zu erkennende Mikroschalter überwacht, meiner Meinung nach, doch nur die Stellung der Wahlhebelsperre. (Hubmagnet) Gruß und Danke
Nö, überhaupt nicht. Weil mir sowas keine Ruhe lässt habe ich eine Messreihe veranstaltet. Zuerst zur Diode. Da der Bremslichtschalter direkt an der Batterie hängt käme ohne Diode beim treten des Bremspedals über den Magnet der Wählhebelsperre auch ohne Zündung-ein eine gewisse Spannung auf Klemme 15. Nur das soll verhindert werden. Geht die Diode auf Kurzschluss ist das nicht schön, aber es passiert weiter nix. Geht sie auf Unterbrechung dann funktioniert die Magnetsperre nicht mehr. Da zum schalten der Magnet abgeschaltet sein muss ist das auch nicht weiter schlimm. Diode ist also zum fahren egal. Im Schaltplan ist aber ein Fehler. Der Schalter F142 ist im Ruhezustand geschlossen. Daher zieht der Magnet beim Einschalten der Zündung an. Tritt man die Bremse kommt auch auf Klemme 54 Spannung und der Magnet fällt ab da er nun beidseitig Spannung hat. Gleichzeitig wird im Steuergerät die Verbindung von Anschluss 3 gegen Masse gesperrt. Eigentlich eine saublöde Lösung. In Stellung P und N ist der Wählhebelschalter geschlossen und der Magnet zieht an. In den anderen Stellungen ist der Schalter offen und der Magnet spannungslos. Alles in allem eine recht komische Schaltung. Das hätte man rein über das Steuergerät wesentlich besser lösen können. So, nun wissen wir das und der Enno hat immer noch ein Problem.
Noch ein Test: S21 ziehen falls die Brücke noch drin ist. Zündung ein. Wählhebel drücken und nach rechts schieben, nicht weiter! und halten. Nun Zündung aus und erst dann auf N schalten. Zündung ein, was passiert? Alles ok, dann auf D schalten. Zusammenbruch?
hmm, ganz ins Blaue und vielleicht ganz blöde (ich hoffe, ich hab' in den anderen Postings nichts übersehen) - aber das würd' ich mal versuchen:
1) Was zieht das Ding für einen Strom, wenn das passiert?
2) Um wieviel fällt die Bordspannung ab, wenn das passiert?
3) Ich hatte mal ein Phänomen bei meinem V8. Da war irgendwas im Zündschloss hin, frag' mich nicht. Die Folge war, dass das Abblendlicht nicht funktioniert und der Starter nicht mehr abschaltete. Das merkte ich dann, wenn ich den Rückwärtsgang einlegte und ein GANZ wildes Geräusch aus Richtung Starter kam. Natürlich dazugelernt, und den Zündschlüssel ab dann immer ein kleines Stückerl zurückgedreht, damit das nicht mehr passiert (genau, das war's, Feder im Schloss war gebrochen). Was wäre nun, wenn ein solch ungesicherter Verbraucher auch bei dir aktiv bleibt und durch den Rückwärtsgang plötzlich mit einer so hohen Last konfrontiert ist, dass er dir das Bordnetz runterzieht?
Ich weiß, das ist quergedacht, aber eventuell ein Denkansatz.
In Antwort auf: 1) Was zieht das Ding für einen Strom, wenn das passiert?
gar keinen
In Antwort auf: 2) Um wieviel fällt die Bordspannung ab, wenn das passiert?
Um 100% Du hast nicht alles gelesen. Der Stromkreis ist abgesichert, Spannung geht auf 0. D.h. die Spannung wird abgeschaltet. Denn bei Kurzschluss würde die Sicherung fliegen, bei halbem Kurzschluss bleibt die Sicherung, die Spannung ginge aber nicht auf 0. Daher verdächtige ich auch weiterhin das Zündschloss, denn sonst ist da nix. Mit dem R-Gang hat das, denke ich, nichts zu tun. Beim Schalten passierts eben.
Die S21 und S12 sind gezogen. Der eine Kontakt der Brücke steckt in der S21 der andere Kontakt noch nicht in der S12. Zündanlassschalter auf Stufe 1,keine Zündspannung, Ki. keine Reaktion ,anschließend den zweiten Kontakt auf S12 , dadurch erst Zündung an. Der weitere Ablauf wie von Dir beschrieben bis zur Zündung aus. Die Brücke besteht noch. Wählhebel lässt sich bis N schalten! Nach Zündung ein und schalten auf D kein Zusammenbruch. Gruß und Danke
S12 nicht ziehen, Brücke nicht rein machen. Alles ganz normal lassen und dann testen. Dass es mit Brücke funktioniert wissen wir ja. Hintergrund des Tests ist rauszufinden ob es nur mit R etwas zu tun hat oder mit dem Bewegen des Schalthebels an sich. Am besten wär's natürlich die Batterie abzuklemmen und sich dann mit dem Ohmmeter auf die Suche zu machen. Dazu musst du dich aber durch den Schaltplan kämpfen. Zeitaufwändig aber garantiert Erfolg versprechend.
Alle Sicherungen sind gesteckt und die Brücke ist entfernt. Nach der Wahlhebelstellung N Zündung ein. Kombi und Zündung ohne Lebenszeichen! Gruß und Danke
Im Fehlerfall, wenn das KI tot ist, geht dann eigentlich das Bremslicht noch an, wenn man die Bremse tritt? Bzw. hat der gelbe Block unten im Beifahrerfussraum dann 12V? Wenn ja, was ich vermute, dann liegt der Fehler am Zündschloss. Da ist sonst nichts mehr.
In Antwort auf: Das Bremslicht ist in Ordnung,der gelbe Block ist Spannungslos.
Das kann nicht sein, zumindest nicht, wenn man bremst. Denn das Bremslicht bekommt seinen Strom vom gelben Block. Ich vermute du hast gemessen ohne zu bremsen. Nun, im Anhang der Schaltplan des Zündschlosses. Punkt 27 kommt direkt von der Batterie. Punkt 153 geht zum Bremslichtschalter und danach zum gelben Block. Rechts Im Zünschloss D ist der Kontakt der Spannung Richtung S12 verbindet. Oben. Wenn nun an S12 keine Spannung mehr ist (bzw. schwarzer Block), an Punkt 153 schon, dann liegt dazwischen nur der Kontakt des Zündschlosses. Der macht also beim Schalten wieder auf. Warum musst du nun rausfinden.