Zylinderausfall - Wer hat Ideen?

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#1
Hallo zusammen!
Mein V8 (ABH mit 240tkm) leidet seit kurzem unter sporadischem Leistungsverlust mit Ausfall von ein bis zwei Zylindern. Speziell nach Konstantfahrt mit wenig Drehzahl, z. B. 80 Km/h hinter nem LKW. Erhöht man beim Beschleunigen dann die Drehzahl, berappelt er sich wieder und läuft normal. Im Stand verschlechtert sich seit Wochen der Leerlauf, er läuft zunehmend unrunder.
Ich habe daraufhin die Zündkerzen (1500 km alt) kontrolliert. Zylinder 1-4 normal, Zylinder 5-8 schwarz verrußt bis krustig. Die Kolbenböden von Zyl. 5-8 sind feucht und ölig.

Meine Vermutung : Im Schubbetrieb saugt sich die linke Bank Öl in die Brennräume, entweder über Zylinderkopfdichtung oder Ventilschaftdichtung, schlimmstenfalls über defekte Ölabstreifringe.
Dieses Öl benetzt die Kerzen und führt zu Aussetzern und Ablagerungen.

Verwundert bin ich nur darüber, dass es alle vier Zylinder der linken Bank gleichermaßen betrifft. Hätte bei einem der genannten Defekte damit gerechnet, dass es einen einzelnen Zylinder betrifft.

Daher meine Frage in die Runde: Hat jemand eine andere Vermutung was die Ursache angeht? Ich bekomme schnell den "Tunnelblick", wenn ich mir eine Erklärung zurecht gelegt habe. Hat jemand bereits ähnliche Phanömene bei seinem V8 beobachtet?
Für jegliche Anregung bin ich dankbar!

Axel
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#2
richtig vermutet .
Auch können durch reflektionen Ölnebel aus einem Zylinder in den anderen der gleichen gelangen über das saugrohr....

Versuche mal Einfinger Kerzen aus dem Zubehör....nix mehrfinger oder gleitfunkenkerzen !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
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#3
Bereits geschehen. Ich hatte die vierpoligen von BOSCH. Habe diese vor besagten 1500 km gegen einpolige NGK getauscht, jedoch entgegen mancher Erfahrungen anderer Fahrer hier im Forum kaum einen Unterschied festgestellt. Nun beeinträchtigt der sich langsam verstärkende Defekt (Thema ÖL) zugegebenermaßen die Beurteilung.
Kurzum: Der Motorlauf scheint kerzenunabhängig zu sein.
Zu erwähnen ist sicherlich noch, dass mein V8 seit Dezember bzw. 8000 km eine LPG-Gasanlage hat. Jedoch tritt der Fehler im Gas- UND Benzinbetrieb auf, wenn auch mit Gas etwas ausgeprägter. Mir erschließt sich allerdings kein Zusammenhang zwischen Gasbetrieb und Auftreten des vermuteten Defekts. Oder???
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#4
Durch den Gaseinbau hast du erhöhte Temperaturen am Ventilschaft welcher die schon fertigen VSD zerstören kann . bei 240 tkm ist jeder ABH und PT zu revision der Köpfe angeraten . Ventilsitze nachfrässen und wenn Gas verbaut ist Geometrie ändern um einen "panzereffekt" am Sitz zu erreichen . dadurch geht mehr Wärme aus dem ventil in den Kopf über usw.

200 °C mehr bei Gasbetrieb solltest du dir mal vorstellen . Das gas durch die Dichte und fehlende Spülwirkung einen schon schwächelenden Motor negativ beeinflusst sollte klar sein . Im Benzinbetrieb werden die Ventilteller angespritzt was das ventiel ebenso kühlt . Auslassventile haben eine natriumfüllung ...usw .

Ich rate dir den Motor zu öffnen und die Köpfe professionell zu bearbeiten... Infos gerne per mail . Ich habe grosse Erfahrungen damit . Auch Gas falsch umbauten...

Wartest du damit lange wird ein Auslassventil wegbrennen .
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#6
nicht nur der 3B auch der WR, WJ usw. also auch die alten 10V turbo - wieso jetzt ein Saugmotor wie der V8 welche haben soll ?? aber möglicherweise weiß Frank da mehr... erzähl mal bitte Frank
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