Unterfahrschutz

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#16
Hallo Georg!

vielen Dank erstmal für die Bilder. Der Armin und ich hatten schon heisse Diskussionen über die Unterschiede ... augenscheinlich ist auch das Material ein anderes.

Die alte Dämpfung scheint so etwas wie kunstharzgetränkte Pappe zu sein. Die neue ist eindeutig billigstes PU bzw. PVC oder Polystyrol.

Vielleicht kannst du das mit deinen Erfahrungen ein wenig erläutern?

Die schiefe Luftführung ist echt der Oberknaller ... den Kaschberlkopf würde ich gerne mal kennenlernen.


Wer stellt denn die Dinger eigentlich her?? Zuliferer bekannt?
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#17
Hi,
also laut Edgar haben alle Schalter und 3.6er Automaten die gleiche verbaut. Die für 4.2er Automaten haben ne andere Nummer und sind teurer. Und dann gibt es noch ne Geräuschdämpfung "für Fahrzeuge mit Abdeckung für Gelenkwelle". Hat jemand sowas schon mal gesehen?

Gruß
Carsten
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#18
Unterschiede sind nicht nur 4.2er zu 3.6er sondern Baujahrabhängig... die alte (kleine) Serviceluke z.B. gibts nicht mehr, die Doofis liefern statt dessen einfach die "neue" grosse die nix nützt... also auch mal nach aktueller Verfügbarkeit checken, evtl. erledigt sich die Frage dadurch von selbst... die meinige weiss ich nicht mal mehr wo die liegt, keine drunter keine Probleme, erst recht nicht wenn mal wieder was runterfällt... ausser wenns mal bissi zu viel Schnee hat, dann wär das nicht schlecht, da wollte doch mal die LiMa ihren Dienst verweigern deswegen tztz...
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#19
Doch hatte ich--der Grund für die Verschrottung des Teiles war ein Schlag auf der BAB--eine ausgefräste Querrinne die in Verbindung mit den harten Koni Dämpfern vorne die Verkleidung aus der Führung hebelte.

Natürlich unbemerkt.....5km weiter als die Geschwindigkeitbegrenzung wieder aufgehoben wurde hatte ich den Salat....


Mfg
Jörg
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#20
...und sich gestern von seinem unterfahrschutz verabschiedet. Fuhr gerade im kickdown 180, der plötzliche schlag machte mich denken, dass das wohl das ende meines schätzchens war. Ist übrigens nicht ganz abgerissen, sondern vorne, ganz zerfetzt. Musste ADAC kommen lassen den rest entfernen zu lassen. Es klebte dein kaugummi noch dran, Carsten, falls du den noch immer suchst
Für bastler: teil abzuholen auf einem parkplatz zwischen karlsruhe und nürnberg...
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#21
Hi Jochem,

das ist Herbert auch schon passiert - er konnte den Unterfahrschutz aber wieder zusammenflicken. Ich frage mich nur, wie das passiert, wenn er richtig verankert ist bzw. vorher intakt war...

lG

Bastian
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#22
wahrscheinlich drückt den der Fahrtwind so stark nach unten, das er sich dann leicht aus der Frontstoßstange löst......und dann hat der Wind, der doch bei den Geschwindigkeiten enorme Kräfte hat, leichtes Spiel. Ne Vermutung. Weil die Pappe um die Schrauben reist doch bestimmt schnell aus. Mein 4.2er hat keine und kriegt auch keine, bei meinem schwarzen lass ich die nur wegen dem Salz drunter. Aber ich seh sonst keinen Zweck außer das sich schön Öl und Werkzeug drin sammelt.........
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#23
Hallo Sebastian,

In Antwort auf:

Die alte Dämpfung scheint so etwas wie kunstharzgetränkte Pappe zu sein. Die neue ist eindeutig billigstes PU bzw. PVC oder Polystyrol.

Vielleicht kannst du das mit deinen Erfahrungen ein wenig erläutern?

Die schiefe Luftführung ist echt der Oberknaller ... den Kaschberlkopf würde ich gerne mal kennenlernen.


Wer stellt denn die Dinger eigentlich her?? Zuliferer bekannt?





Das Material des Originals aus dem Jahr 1992 und des Ersatzteils aus dem Jahr 2007 scheint gleich zu sein. Schau mal in der Anlage, da sind beide Geräuschdämpfungen ausschnittsweise zu sehen. Auf dem Ersatzteil ist ein Prägestempel „95“ für Produktionsjahr 1995 zu erkennen. Das lässt vermuten , dass die Einzelteile der Geräuschdämpfung nach Auftragslage zugeschnitten und dann zusammengeschustert werden.

Es ist eine Art Kunststoffpappe. Die kann Wasser aufnehmen an den Rändern, wo sie zugeschnitten wurde aber auch an Stellen, wo Knicke und Risse die glatte Oberfläche verletzen.

Vorne die breiten Zungen, die hinter die Abkantung des Frontspoilers gehören, werden von den Mechs bei der Montage gerne abgeknickt, um sie noch hinter die Abkantung zu zwingen, wenn schon einige Schrauben eingesetzt wurden. Genau wie bei Pappe ist durch den Knick allerdings die Steifigkeit nicht mehr gegeben und die Zungen tragen dann nicht mehr zum festen Sitz der Geräuschdämpfung bei. Vermutlich auch ein Grund dafür, dass einige V8 bei hohen Geschwindigkeiten die Geräuschdämpfung abwerfen wie hier im Thread beschrieben wird.

Als ich meinen V8 1995 kaufte, da schaute die Zunge (unter Nebelscheinwerfer Fahrerseite) vorwitzig unter dem Spoiler hervor, was ich beanstandete und der Mech hat es richten müssen. Wie ich dann viel später erkennen musste, hat er es mit der „Knickmethode“ gelöst, weil er vermutlich zu faul war oder aus Zeitmangel, die notwendigen Schrauben zu lösen. Die zahlreichen Knicke sind gut auf dem Bild zu erkennen. Hätte ich das mit den Knicken geahnt, hätte ich wohl nichts beanstandet. Nach und nach ist mein Vertrauen in die Werkstätten und Mechs in den 13 Jahren V8 Besitz immer kleiner geworden. Den V8 kann man zu überschaubaren Kosten nur am Laufen halten, wenn man die ganze Technik begriffen hat und immer dabei steht.

Hydrauliköl und Motoröl können im Gegensatz zu Wasser auch durch die glatte Oberfläche in das Material der Geräuschdämpfung eindringen. Dadurch wird sie natürlich schwerer und verliert auch an Steifigkeit. Beides begünstigt das Abwerfen bei hohen Geschwindigkeiten. Obwohl ich die Geräuschdämpfung von 1992 mehrmals mit dem Hochdruckreiniger behandelt habe, sind die Ölflecken noch sichtbar und vermutlich noch Restöl im Material.

Nach meiner Beobachtung sind die Ersatzteile aus 2007 nicht aus billigstem PU bzw. PVC oder Polystyrol sondern aus dem gleichen Material wie zur Bauzeit des V8. Das in 2007 zuerst erhaltene Ersatzteil hatte ich ja zurückgehen lassen wegen mangelnder Maßhaltigkeit usw., nach ca. 2 Wochen bekam ich dann ein besseres Ersatzteil. Es ist auch aus dem gleichen Material wie das Original.

Wer das Teil herstellt, VAG oder Zulieferer, habe keine Ahnung.

Bevor meine neue Geräuschdämpfung wieder angebaut wird, sollen die Schnittflächen entgratet werden und dann wird alles lackiert, möglichst mit einem öldichten Lack.
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#25
Hallo Georg,

danke für deine ausführlichen Informationen. Ich lag nicht richtig mit den Materialien ... man lernt ja nie aus!!


Meine Dämpfung hat die Zunge vorne aus ca. 8mm dickem Gummi. Mein V8 ist aus März 89.

Jedes Jahr wird beim Kundendienst die Dämpfung mit Kaltreiniger und Dampfstrahler gereinigt, das eingezogene Öl an manchen Stellen lässt sich nicht mehr entfernen.


Ich würde anstatt einer Lackierung eher eine Imprägnierung vornehmen ... z.B. mit "Owatrol Öl" oder "Fluid Film", beides geniale Korrosionsschutzprodukte, speziell für Unterboden. Mein V8 hat vorm Winter eine Unterbodenkur bekommen, habe den gesamten Unterboden damit versiegelt. Bereits verrostete Stellen rosten nicht weiter, das Öl ist salzbeständig (und beschissen von den Scheiben zu bekommen, blöder Sprühnebel!!)

Lackiert man die Dämpfung, dann wird der Lack aufgrund von Hitze an der Oberseite und Steinchen/Staub/Schmutz an der Unterseite nicht allzulange halten und sieht bald unschön aus.



Wie hat eigentlich der Teilemann geguckt, als du da mit dem Teil angerückt bist und meintest: "NÖ..." ???
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