Hello! I wanted to know what it was like for my little one when more methanol is soon mixed into the gas! Do I have to refuel Super Plus? Thank you very much
Methanol in fuel, how does my V8 react?
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Hi,
für den 4,2er ist Super Plus sowieso vorgeschrieben,somit ist die Frage wohl erledigt !
Füll dein Profil doch bitte aus,dann muß man nicht erst in deinen Beiträgen nach deinem V8 suchen !
Gruß Thomas
für den 4,2er ist Super Plus sowieso vorgeschrieben,somit ist die Frage wohl erledigt !
Füll dein Profil doch bitte aus,dann muß man nicht erst in deinen Beiträgen nach deinem V8 suchen !
Gruß Thomas
Hi Thomas,
soweit ich weiß, nimmt der 4,2er auch problemlos 95er, allerdings mit Leistungsminderung (Zündwinkel wird durch die geringere Klopffestigkeit zurückgenommen etc.) - eben durch die Klopfsensorik kein Problem. Ich bin meine fast ausschließlich mit 95er gefahren, der CL tu ich das freilich nicht nur an - aber Probleme sollte es da keine geben. Genauso wie man den 3,6er auch mit 91er fahren kann.
lG
Bastian
soweit ich weiß, nimmt der 4,2er auch problemlos 95er, allerdings mit Leistungsminderung (Zündwinkel wird durch die geringere Klopffestigkeit zurückgenommen etc.) - eben durch die Klopfsensorik kein Problem. Ich bin meine fast ausschließlich mit 95er gefahren, der CL tu ich das freilich nicht nur an - aber Probleme sollte es da keine geben. Genauso wie man den 3,6er auch mit 91er fahren kann.
lG
Bastian
Hi,
genau so ist es ,aber trotzdem soll er im Normalfall Super Plus haben,also wäre es kein Beinbruch ihm auch Super Plus zu geben
! Egal wieviel Methanol im Super ist
!
Gruß Thomas
genau so ist es ,aber trotzdem soll er im Normalfall Super Plus haben,also wäre es kein Beinbruch ihm auch Super Plus zu geben
! Egal wieviel Methanol im Super ist
!Gruß Thomas
Hi,
ja, da ich meinen V8 wenig bewege, bekommt er auch nur noch Super Plus - da macht's nix. Aber wenn ich wie früher 30tkm im Jahr raufspule, tut's schon weh, 10% mehr zu zahlen - die 10% Mehrleistung hab' ich dann hinten raus nicht (oder die 10% weniger Verbrauch
...
Mein 20V bekommt dagegegen nur 95er, auch wenn 91er auch ginge, da der Preisunterschied zwischen 91er und 95 gleich Null ist.
lG
Bastian
ja, da ich meinen V8 wenig bewege, bekommt er auch nur noch Super Plus - da macht's nix. Aber wenn ich wie früher 30tkm im Jahr raufspule, tut's schon weh, 10% mehr zu zahlen - die 10% Mehrleistung hab' ich dann hinten raus nicht (oder die 10% weniger Verbrauch
...Mein 20V bekommt dagegegen nur 95er, auch wenn 91er auch ginge, da der Preisunterschied zwischen 91er und 95 gleich Null ist.
lG
Bastian
Hallo.
Auf Methanol wird der V8 wohl nicht reagieren können, da geplant ist, mehr Ethanol im Superkraftstoff ab 2009 beizumischen...
Gruß Manfred M.
Auf Methanol wird der V8 wohl nicht reagieren können, da geplant ist, mehr Ethanol im Superkraftstoff ab 2009 beizumischen...
Gruß Manfred M.
Sagt,
ist das Graffel eigentlich irgendwie umweltfreundlicher oder geht's da nur um die Abhängigkeit vom Öl?
Sein tut's ja reine Augenauswischerei: Wo gehobelt wird, fallen Späne. Wenn ich 2 Tonnen vorwärtsbringen will, geht das auf irgendwelche Kosten. Nehm ich Strom, muss ich den Strom irgendwie herstellen. So ist das halt. Und sonst hätt' ich halt Millionen furzender Pferde, aber irgendwas wird immer negativ sein.
Lächerlich. Jetzt haben's ja wieder das Geschrei, dass die Autos alle so schwer werden. "Die ganze Elektronik, oh nein oh nein". Ja, und gleichzeitig hat jeder Mittelklassewagen schon einen 150PS-Dieselmotor. Dass der ganze Turboanbau kein Leichtgewicht ist, ist klar, aber dass ich mit jedem Zusatz-PS auch den ganzen Antriebsstrang inkl. Getriebe verstärken muss und fette Felgen auch ein Gewicht haben, scheint den Kasperln nicht einzuleuchten. Durch die Einführung von Bussystemen, Einzelzündung, hochintegrierten Steuergeräten usw. hat man das Gewicht eher verringert, meiner Meinung nach.
Auf der einen Seite immer stärkere Autos verkaufen und mehr oder weniger schon Strafen dafür einführen, wenn man ältere Autos fährt, aber den Platz und die Möglichkeiten, ein stärkeres Auto überhaupt auszunützen - wer hat das schon noch?
Aber gut, was soll's...
lG
Bastian
ist das Graffel eigentlich irgendwie umweltfreundlicher oder geht's da nur um die Abhängigkeit vom Öl?
Sein tut's ja reine Augenauswischerei: Wo gehobelt wird, fallen Späne. Wenn ich 2 Tonnen vorwärtsbringen will, geht das auf irgendwelche Kosten. Nehm ich Strom, muss ich den Strom irgendwie herstellen. So ist das halt. Und sonst hätt' ich halt Millionen furzender Pferde, aber irgendwas wird immer negativ sein.
Lächerlich. Jetzt haben's ja wieder das Geschrei, dass die Autos alle so schwer werden. "Die ganze Elektronik, oh nein oh nein". Ja, und gleichzeitig hat jeder Mittelklassewagen schon einen 150PS-Dieselmotor. Dass der ganze Turboanbau kein Leichtgewicht ist, ist klar, aber dass ich mit jedem Zusatz-PS auch den ganzen Antriebsstrang inkl. Getriebe verstärken muss und fette Felgen auch ein Gewicht haben, scheint den Kasperln nicht einzuleuchten. Durch die Einführung von Bussystemen, Einzelzündung, hochintegrierten Steuergeräten usw. hat man das Gewicht eher verringert, meiner Meinung nach.
Auf der einen Seite immer stärkere Autos verkaufen und mehr oder weniger schon Strafen dafür einführen, wenn man ältere Autos fährt, aber den Platz und die Möglichkeiten, ein stärkeres Auto überhaupt auszunützen - wer hat das schon noch?
Aber gut, was soll's...
lG
Bastian
Hi,
Meine Meinung hinsichtlich den menschlichen Einflüss auf eine (vermutete) "Global Warming" ist, wie schon von mir erwähnt : sehr fragwürdig, nicht bewiesen/beweissbar, und wenn schon, dann eine Nebensache im Vergleich mit z.B. die Sonneneinfluss. Nichtsdestoweniger sollen wir unsere Erde und die Atmosphäre schonen, das ist nichts Neues.
Aber, ab und zu muss ich die "Umweltlobbies" Recht geben. Die Autos werden zB zu schwer. Dann meine ich nicht so sehr die Kilos, die den Wagen zugelegt haben, von wegen Sicherheits und Komfort Massnahmen. Ich meine die "Asphalt Jeeps" oder SUV's. X3, X5, ML, XC90, Q7, Cayenne etc. , sie haben alle ein Gewicht von (weit) über 2 Tonnen, und nebenbei eine Aerodynamik wie ein Haus. Jetzt sollen sie auch noch mit Ferraris und 911's mithalten können, also werden 500 bis 600 PS Motoren reingeworfen!
Wofür brauchen wir solche Autos, was können sie besser als die bisherige Limousinen, Sportwagen und (Offroad-) Jeeps? Ist alles Mode !
Diese Autos helfen jetzt gar nicht die Diskussionen in Brussels, ganz im Gegenteil. Zu den Hersteller, die jetzt dort meckern, sage ich dann auch : Eigentor!
(ich weiss, gehört im "Talk", aber musste mal raus)
Grüss, Eric
Meine Meinung hinsichtlich den menschlichen Einflüss auf eine (vermutete) "Global Warming" ist, wie schon von mir erwähnt : sehr fragwürdig, nicht bewiesen/beweissbar, und wenn schon, dann eine Nebensache im Vergleich mit z.B. die Sonneneinfluss. Nichtsdestoweniger sollen wir unsere Erde und die Atmosphäre schonen, das ist nichts Neues.
Aber, ab und zu muss ich die "Umweltlobbies" Recht geben. Die Autos werden zB zu schwer. Dann meine ich nicht so sehr die Kilos, die den Wagen zugelegt haben, von wegen Sicherheits und Komfort Massnahmen. Ich meine die "Asphalt Jeeps" oder SUV's. X3, X5, ML, XC90, Q7, Cayenne etc. , sie haben alle ein Gewicht von (weit) über 2 Tonnen, und nebenbei eine Aerodynamik wie ein Haus. Jetzt sollen sie auch noch mit Ferraris und 911's mithalten können, also werden 500 bis 600 PS Motoren reingeworfen!
Wofür brauchen wir solche Autos, was können sie besser als die bisherige Limousinen, Sportwagen und (Offroad-) Jeeps? Ist alles Mode !
Diese Autos helfen jetzt gar nicht die Diskussionen in Brussels, ganz im Gegenteil. Zu den Hersteller, die jetzt dort meckern, sage ich dann auch : Eigentor!
(ich weiss, gehört im "Talk", aber musste mal raus)
Grüss, Eric
Hi,
ich gebe dir freilich recht, die Hauptfehler liegen aber meiner Meinung nach in zwei Faktoren:
a) Bürger werden eigentlich dafür "bestraft", ein Auto zu besitzen (Steuer etc.), auch wenn sie es das ganze Jahr über in der Garage lassen. Würde man diesen Schwachsinn augenblicklich erledigen, und einfach nur die Liter ordentlich verrechnen, die man letztendlich verbrennt, wäre das weit gerechter und leichter einzusehen. WEnn ich, wie hier, im Jahr 2000.- EU brenne, obwohl ich nur 1000 Kilometer fahre, sag' ich mir freilich auch: "Jetzt erst recht" und versuche, das auszunutzen, denn bezahlt hab' ich eh shcon dafür. Letztendlich ist man dann auch interessierter daran, ein WIRKLICH sparsames Auto zu fahren.
b) Bürger werden außerdem dafür bestraft, alte Autos zu fahren (steuerlich etc.). Die Wirtschaft begründet das mit Umweltschädigung durch die Abgase alter Autos, in Fakt steckt aber die Autoindustrie dahinter, die ihre neuen Kübel anbringen will. Klar. Dass ich selbst mit einem V8, der wirklich nicht sparsam ist, der Umwelt aber einen gewissen Gefallen damit tue, dass ich ihn fahre, anstatt ihn zu schrotten, will vielen nicht einleuchten. Schrott will entsorgt werden, z.T. letztendlich verbrannt. Und vor allem: Neue Autos wollen gebaut werden, und was DAS erst an Energie kostet, ist nochmal ein eigenes Thema. Und die Sache mit den Arbeitsplätzen, die man schafft... ganz ehrlich: Wieviele Menschen sind arbeitslos, die einst gelernt haben, Dinge INSTANDZUSETZEN. Fast alles ist heute ein Wegwerfprodukt, und das Auto wird auch das immer mehr. Würde man umdenken, und wieder mehr Produkte reparieren, anstatt sie wegzuwerfen, würde das eine Menge neuer Arbeitsplätze schaffen, vor allem BEI UNS, und nicht in Fernost, wo viele TEile letztendlich herkommen. Und so ganz nebenbei wär's auch noch umweltschonend.
Aber ist das gut für unsere Industrie? Na ich weiß nicht....
lG
Bastian
ich gebe dir freilich recht, die Hauptfehler liegen aber meiner Meinung nach in zwei Faktoren:
a) Bürger werden eigentlich dafür "bestraft", ein Auto zu besitzen (Steuer etc.), auch wenn sie es das ganze Jahr über in der Garage lassen. Würde man diesen Schwachsinn augenblicklich erledigen, und einfach nur die Liter ordentlich verrechnen, die man letztendlich verbrennt, wäre das weit gerechter und leichter einzusehen. WEnn ich, wie hier, im Jahr 2000.- EU brenne, obwohl ich nur 1000 Kilometer fahre, sag' ich mir freilich auch: "Jetzt erst recht" und versuche, das auszunutzen, denn bezahlt hab' ich eh shcon dafür. Letztendlich ist man dann auch interessierter daran, ein WIRKLICH sparsames Auto zu fahren.
b) Bürger werden außerdem dafür bestraft, alte Autos zu fahren (steuerlich etc.). Die Wirtschaft begründet das mit Umweltschädigung durch die Abgase alter Autos, in Fakt steckt aber die Autoindustrie dahinter, die ihre neuen Kübel anbringen will. Klar. Dass ich selbst mit einem V8, der wirklich nicht sparsam ist, der Umwelt aber einen gewissen Gefallen damit tue, dass ich ihn fahre, anstatt ihn zu schrotten, will vielen nicht einleuchten. Schrott will entsorgt werden, z.T. letztendlich verbrannt. Und vor allem: Neue Autos wollen gebaut werden, und was DAS erst an Energie kostet, ist nochmal ein eigenes Thema. Und die Sache mit den Arbeitsplätzen, die man schafft... ganz ehrlich: Wieviele Menschen sind arbeitslos, die einst gelernt haben, Dinge INSTANDZUSETZEN. Fast alles ist heute ein Wegwerfprodukt, und das Auto wird auch das immer mehr. Würde man umdenken, und wieder mehr Produkte reparieren, anstatt sie wegzuwerfen, würde das eine Menge neuer Arbeitsplätze schaffen, vor allem BEI UNS, und nicht in Fernost, wo viele TEile letztendlich herkommen. Und so ganz nebenbei wär's auch noch umweltschonend.
Aber ist das gut für unsere Industrie? Na ich weiß nicht....
lG
Bastian
@Bastian
zu a) Du hast absolut Recht!
Zu b) Stimmt genau! Und wer wird wieder mal bestraft? Nicht die die sich ein neues Auto leisten können, sondern genau wie bei der MwSt-Erhöhung die, die ein altes Auto fahren müssen.
Das Ziel ist doch wohl klar. Eine breite Bevölkerungsschicht soll kein Auto mehr fahren!
zu a) Du hast absolut Recht!
Zu b) Stimmt genau! Und wer wird wieder mal bestraft? Nicht die die sich ein neues Auto leisten können, sondern genau wie bei der MwSt-Erhöhung die, die ein altes Auto fahren müssen.
Das Ziel ist doch wohl klar. Eine breite Bevölkerungsschicht soll kein Auto mehr fahren!
Ich habe mit 98er etwas 5% weniger Verbrauch. Mehr oder weniger repräsentativ gemessen. Also nur geringe Mehrkosten. Und wegem Nikasil kommt mir da auch kein Ethanol rein, das kommt nur an mich
Bastian,
Einverstanden ! Aber wie du weisst, die Politiker haben gern beide, Steuer auf dem Sprit, und Steuer auf dem Besitz ( ad a).
Zugleicherzeit machen sie auch noch einen "Deal" über unserem Kopf mit den Hersteller (ad b).
Obschon es nichts löst, ist es ab und zu gut mal ein bisschen zusammen zu jammern!
Grüss, Eric
Einverstanden ! Aber wie du weisst, die Politiker haben gern beide, Steuer auf dem Sprit, und Steuer auf dem Besitz ( ad a).
Zugleicherzeit machen sie auch noch einen "Deal" über unserem Kopf mit den Hersteller (ad b).
Obschon es nichts löst, ist es ab und zu gut mal ein bisschen zusammen zu jammern!
Grüss, Eric
Hi Klaus,
naja, die Sache mit der breiten Bevölkerungsschicht, der man das Autofahren abgewöhnen will, ist nicht so aus der Luft gegriffen. Aber es erscheint auch irgendwo logisch:
Systeme kollabieren. Sie tun es immerzu. Schüttest zuviel Bier in dein Glas, rinnt es übel und du hast eine Sauerei (weit mehr Sauerei als wenn du einen Tropfen weniger rein getan hättest, überproportional also). Wenn du zuviele Menschen zusammenpferchst (Großstadt), steigt die Kriminalitätsrate überproportional und ebenso auch die Seuchenwahrscheinlichkeit. Wenn du ein Bussystem über 90% (je nach Zugriffsverfahren) belastest, kollabiert es und wird unbenutzbar.
Und um zum eigentlichen Thema zurückzukommen: Unsere Straßen sind fünf vor Kollaps. Egal, wo du hinschaust (unsere Gesellschaft kommt mir im übrigen auch nicht übertrieben gesund vor, aber das sind andere Threads
. Man kann nicht unendlich breite Straßen bauen und unendlich viele Parkplätze schaffen, ebenso sind unsere Rohstoffe nicht unendlich.
Es verhält sich wie mit Flugzeugen: Hätte jeder ein Flugzeug, wäre der Luftraum längst saugefährlich und unbenutzbar. Aber so, wie es jetzt ist, mit vielen öffentlichen Verkehrsmitteln, einer Menge Nutzflugzeuge und schlussendlich auch ein paar Privatjets für die Überreichen, ist das ganze (noch) stabil.
Ich möchte jetzt nicht dafür plädieren, 90% der Menschen das Fahren zu verbieten, ganz sicher nicht. Aber ich denke mir, dass das Autofahren ganz einfach schon ZU günstig geworden ist ODER unsere Gesellschaft zu wohlhabend. Das spiegelt sich ja überall wider. Früher war es halt so, dass man sich das Auto als Ziel gesetzt hat, es war etwas Erstrebenswertes, für viele Passion, für manche auch Beruf. Heute ist es ein Nutzgegenstand, fast schon ein Recht für jedermann. Sicher, die Freiheit, die uns dadurch zuteil geworden ist, mag eine wunderbare Sache sein, aber es ist längst zuviel geworden.
Es ist natürlich ein Teufelskreis, den ich hier nicht näher erörtern möchte, welcher von der Mobilität der Gesellschaft in die Globalisierung geführt hat, welche uns wiederum zur Mobilität zwingt. Nur letztendlich wird auch dieser Kreis ein Ende finden, und ich kann nur hoffen, dass er uns nicht zurück zu 90% Landwirtschaft führt, wie einige prognostizieren. Oder zur Mad-Max-Realität, wie es wiederum andere kommen sehen
In jedem Fall würde es nicht schaden, wenn Autos ganz prinzipiell weniger erschwinglich würden, im Gegenzug dazu aber auch zuverlässiger und effizienter. Es kann nicht gut sein, dass ein Auto ein Wegwerfgegenstand ist und zur dringenden Notwendigkeit für jedermann geworden ist, sei es, um das Überleben zu sichern oder auch nur, um Prestige zur Geltung zu bringen.
lG
Bastian
naja, die Sache mit der breiten Bevölkerungsschicht, der man das Autofahren abgewöhnen will, ist nicht so aus der Luft gegriffen. Aber es erscheint auch irgendwo logisch:
Systeme kollabieren. Sie tun es immerzu. Schüttest zuviel Bier in dein Glas, rinnt es übel und du hast eine Sauerei (weit mehr Sauerei als wenn du einen Tropfen weniger rein getan hättest, überproportional also). Wenn du zuviele Menschen zusammenpferchst (Großstadt), steigt die Kriminalitätsrate überproportional und ebenso auch die Seuchenwahrscheinlichkeit. Wenn du ein Bussystem über 90% (je nach Zugriffsverfahren) belastest, kollabiert es und wird unbenutzbar.
Und um zum eigentlichen Thema zurückzukommen: Unsere Straßen sind fünf vor Kollaps. Egal, wo du hinschaust (unsere Gesellschaft kommt mir im übrigen auch nicht übertrieben gesund vor, aber das sind andere Threads
. Man kann nicht unendlich breite Straßen bauen und unendlich viele Parkplätze schaffen, ebenso sind unsere Rohstoffe nicht unendlich.Es verhält sich wie mit Flugzeugen: Hätte jeder ein Flugzeug, wäre der Luftraum längst saugefährlich und unbenutzbar. Aber so, wie es jetzt ist, mit vielen öffentlichen Verkehrsmitteln, einer Menge Nutzflugzeuge und schlussendlich auch ein paar Privatjets für die Überreichen, ist das ganze (noch) stabil.
Ich möchte jetzt nicht dafür plädieren, 90% der Menschen das Fahren zu verbieten, ganz sicher nicht. Aber ich denke mir, dass das Autofahren ganz einfach schon ZU günstig geworden ist ODER unsere Gesellschaft zu wohlhabend. Das spiegelt sich ja überall wider. Früher war es halt so, dass man sich das Auto als Ziel gesetzt hat, es war etwas Erstrebenswertes, für viele Passion, für manche auch Beruf. Heute ist es ein Nutzgegenstand, fast schon ein Recht für jedermann. Sicher, die Freiheit, die uns dadurch zuteil geworden ist, mag eine wunderbare Sache sein, aber es ist längst zuviel geworden.
Es ist natürlich ein Teufelskreis, den ich hier nicht näher erörtern möchte, welcher von der Mobilität der Gesellschaft in die Globalisierung geführt hat, welche uns wiederum zur Mobilität zwingt. Nur letztendlich wird auch dieser Kreis ein Ende finden, und ich kann nur hoffen, dass er uns nicht zurück zu 90% Landwirtschaft führt, wie einige prognostizieren. Oder zur Mad-Max-Realität, wie es wiederum andere kommen sehen

In jedem Fall würde es nicht schaden, wenn Autos ganz prinzipiell weniger erschwinglich würden, im Gegenzug dazu aber auch zuverlässiger und effizienter. Es kann nicht gut sein, dass ein Auto ein Wegwerfgegenstand ist und zur dringenden Notwendigkeit für jedermann geworden ist, sei es, um das Überleben zu sichern oder auch nur, um Prestige zur Geltung zu bringen.
lG
Bastian
In der Stadt braucht man ja nicht unbedingt ein Auto.
Wenn man aber auf dem Land wohnt und es min. 20km bis zur Stadt sind, braucht man eins.
Öffentliche Verkehrsmittel sind bei mir keine Alternative, denn es fährt nur morgens und abends ein Bus.
Auf dem Land wohnen soll wohl auch ein Luxus werden.
Das Auto ist ja nicht durch knappe Rohstoffe so teuer, sondern wird künstlich durch Steuern teuer gemacht.
Wenn man aber auf dem Land wohnt und es min. 20km bis zur Stadt sind, braucht man eins.
Öffentliche Verkehrsmittel sind bei mir keine Alternative, denn es fährt nur morgens und abends ein Bus.
Auf dem Land wohnen soll wohl auch ein Luxus werden.
Das Auto ist ja nicht durch knappe Rohstoffe so teuer, sondern wird künstlich durch Steuern teuer gemacht.
Bastian,
Deine Ausführungen sind zwar nicht falsch, aber es kommt so rüber, als ob all die Leute aus Lust an der Freud' mit dem Auto unterwegs sind. Das ist aber nicht der Fall, 80% werden dazu "gezwungen". Es sind berufsbedingte Fahrten. Die Firmen verlangen flexibilität. Es gibt heute 30x mehr Zeitarbeiter als früher. Für viele Waren wurde das Lager auf die Strasse verlegt. Es gibt mehr Waren und höheren Konsum. Das outsourcing von Arbeitnehmern gehört auch dazu, denn diese arbeiten nun oft für mehrere Firmen und müssen dahin fahren. Dann noch die guten EU Subventionen: Schrimps von Spanien nach Polen zum asupuhlen und polnische Säue nach Spanien zum eindosen. Dann das Ganze wieder über Europa verteilen.
Nicht das Individiuum ist Schuld am Kollaps, sondern die Gesellschaft mit ihrer Gier und Ihrem Geiz.
Deine Ausführungen sind zwar nicht falsch, aber es kommt so rüber, als ob all die Leute aus Lust an der Freud' mit dem Auto unterwegs sind. Das ist aber nicht der Fall, 80% werden dazu "gezwungen". Es sind berufsbedingte Fahrten. Die Firmen verlangen flexibilität. Es gibt heute 30x mehr Zeitarbeiter als früher. Für viele Waren wurde das Lager auf die Strasse verlegt. Es gibt mehr Waren und höheren Konsum. Das outsourcing von Arbeitnehmern gehört auch dazu, denn diese arbeiten nun oft für mehrere Firmen und müssen dahin fahren. Dann noch die guten EU Subventionen: Schrimps von Spanien nach Polen zum asupuhlen und polnische Säue nach Spanien zum eindosen. Dann das Ganze wieder über Europa verteilen.
Nicht das Individiuum ist Schuld am Kollaps, sondern die Gesellschaft mit ihrer Gier und Ihrem Geiz.
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