Zusammenhang Satteldefekt, Radunwucht, UFO-Verzug

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#1
Hallo,

ich habe mir - durch gegebenen Anlass, meine UFOs sind "krumm" - Gedanken über den Zusammenhang zwischen schlagenden UFOs, einem defekten Bremssattel und unwuchter Reifen gemacht.

Wie kann das genau im Zusammenhang stehen? Kann ein nicht ganz wuchtes (Vorder-)Rad (bspw. Wuchtgewicht verloren) zu einer Unwucht der UFO bei starker Bremsung führen (also das Vibrieren die Scheibe angreifen)?

Kann eine verzogene UFO den Bremssattel ruinieren (vermutlich ja)? Und kann ein defekter (ausgeschlagener, hängender) Bremssattel die Scheibe ruinieren, verziehen? Und kann eine defekte HA-Bremse durch die Mehrbelastung der Vorderbremse zu einem Verzug der UFOs beitragen (vermutlich ja)?

Wenn neue Bremsscheiben eingesetzt werden, wie ist die Nabe am besten zu reinigen? Drahtbürste? Soll man Kupferspray auftragen? Wenn ja, wo?

Wenn ich mir schon neue UFOs zulegen muss, dann geh' ich da lieber auf Nummer sicher...

Danke und viele Grüße

Bastian
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#3
Kann eine verzogene UFO den Bremssattel ruinieren (vermutlich ja)? Definitiv JA wenn du dauernd durchgeschüttetl wirst ergehts dir ja auch schlecht, so wie den Bolzen/Augen die dadurch augeschlagen werden
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#4
Hi,

dachte ich mir - ich setze noch einen drauf: Kann ein defektes Radlager derart "Unruhe" erzeugen, dass die Bremsscheiben dadurch verziehen? Bei mir stand das nämlich in direktem Zusammenhang (zeitlich zumindest). Nach nur 40tkm war ein neues Radlager platt und mit ihm auch gleich die UFO-Bremsscheibe derart unwucht, dass es mir in Kurven beim Bremsen fast das Lenkrad aus der Hand schlägt. Keine hohen Geschwindigkeiten, keine Vollbremsungen. Das Radlager wurde selbstredend bereits getauscht... (Roy hat es selbst gesehen, wie das war...).

Und: Kann ein ausgeschlagener Sattel eine Unwucht hervorrufen und kann diese wiederum das Radlager ruinieren? Wie sehen hier die mechanischen Beziehungen aus?

lG

Bastian
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#5
pauschal kann man mit Sicherheit eines sagen: Vibrationen lassen Teile enorm schneller verschleissen!

Im Prinzip ist es tatschlich möglich, dass ein schlagender Sattel das Radlager zusätzlich belastet (Vibrationen)... aber ob DAS bei deinem der Fall war ist eine Aufgabe für nen Gerichtsmediziner
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#6
Hi,

egal, jetzt kommen niegelnagelneue UFOs und Beläge rein, die Nabe wird penibels genau gereinigt. Und dann sehen wir ja

Daher frage ich ja: Was muss ich noch beachten beim Wechsel (auch wenn ich das schon einige Male gemacht hab', aber nur Beläge, nicht neue Scheiben)? Wie reinigen? Was alles reinigen? Wie prüfen? Kupferpaste j/n? Sonst eine Paste?

Danke!

Bastian
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#7
Keramikpaste auf die Belagführung schmieren, die Führungsbolzen mit nem ordentlichen Fett schmieren ansonsten trocken
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#8
Um Dir sicher zu sein ,ob wirklich die alten Bremsscheiben verzogen sind,kontrolliere Diese vieleicht doch erst einmal, mit Hilfe einer Messuhr.Sollte dabei ein negatives Ergebnis herauskommen,dann alte Scheiben abmontieren,Flansche reinigen und anschließend Diese ebenfalls mit der Messuhr überprüfen. Sollte das Ergebnis positiv ausfallen ,dann neue Scheiben montieren und auf Unwucht kontrollieren.
Bei allen Prüfungen der Scheiben sind entweder Räder,Felgen oder Distanzscheiben montiert.
Defekte Spurstangenköpfe,Radlager,Achsaufhängungen,Sattelführungen,Lenkgetriebe,Federbeinlagerung ,klemmende Bremsbeläge und falsche Spur sind Gründe Deines beschriebenen Problems,für mich.
Der Bremskolbenboden und die Flanschfläche,Belagführung und Sattelführung werden bei mir auch mit Keramikpaste beschichtet.
Gruß
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