4.2l 40v im s6 über/unterdruck im Kurbelgehäuse

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#1
Also zuerst mal kurz zu mir, bin ja schon lange hier angemeldet, hab aber irgendwie noch nie was geschrieben weil die Probleme zu denen ich eine Antwort wusste schon alle gelöst sind, und die Probleme die ich hatte auch schon alle aufgelistet sind. Im Fuhrpark der näheren verwandschaft findet sich bei uns ein v8 3.6 bj1990, ein s8 bj 1998 und halt mein s6 bj 2001.
Aber jetzt zu meinem Problem: Mein s6 zischt wenn ich im Leerlauf den Öl einfülldeckel öffne, ein paar sekunden läuft er dann rund weiter, um dann in ein sehr unrunden motorlauf (drehzahl viel niedriger, kurz vorm ausgehen) überzugehen. Sobald der Öleinfüll deckel wieder drauf ist läuft er normal. Dazu kommt die ganze zeit ein sinsendes Geräusch (immer da ob kalt oder warm) ähnlich wie die Wasserpumpe (nur die wahr es nicht, bereits gewechselt). Aufgefallen ist mir das ganze bei der suche nach dem sinsenden geräusch. Der S8 (allerdings noch ein 32V) läuft normal weiter und hat auch den über/unterdruck nicht sobald man den Deckel öffnet. Ansonsten läuft der Motor aber Leistungsmäßig immernoch sehr gut, der Ölverbrauch ist mit ca. 0,3-0,4 litern /1000km auch konstant auf einem niedrigen niveau. Ich habe nur halt angst dass sich hier was anbahnt was zu einem SEHR teueren schaden wird. Es würde schon helfen wenn jemand mal mit einem 40V den Öleinfülldeckel im Leerlauf öffnen würde, es gibt ja einen S6 und einen S8 mit dem 40V hier soweit ich das richtig gesehen habe. Danke für eure hilfe
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#2
Na überleg doch mal ... Der Motor hat eine Kurbelgehäuseentlüftung und eine Zylinderdeckelentlüftung , die zum Ansaugtrakt führt . Das heisst das Ölnebel die nicht kondensiert werden der Verbrennung zugeführt werden ...also eine Rückführung in den Ansaugtrakt . Da der Motor auch Pumpverluste hat ( Kompressionsdruck geht an den Kolbenringen vorbei würde der Motor aufgepumpt und der Ölmesstab rausgedrückt . Diesen Druckunterschied wird über die Entlüftungen ausgeglichen . Beachte aber das das ein geschlossener Kreislauf ist . Wenn du nun den Einfülldeckel öffnest , dann bekommt dein Ansaugtrakt Falschluft , der Motor magert ab und die Lambda kann diese Mangel nicht mehr regulieren , da du ja über den Leerlaufregler Luft dosierst . Der Motor magert ab und stirbt mitunter ab . Das ist alles . Wenn dein Öleinfülldeckel anfängt zu zischen , dann überprüfe mal die Entlüftungen ...manchmal setzt Ölkohle den Abscheider zu wenn einer verbaut ist . Öleinfülldeckel mal tauschen .
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#3
Hallo Daniel,

ich werde heute Abend bei meinem Motor dies mal probieren, erst mit kaltem Motor, dann mit warmen Motor und Dir berichten.

Ich habe z. Z. auch ein Zischen, wenn der Motor kalt ist (nur etwa 5-10 Sekunden) und einen unrunden Motorlauf.

Ich dachte, es liegt an einer Zündspule, doch die ist jetzt neu und das Zischen wieder da (läuft dann nur auf 7 Zylindern).

Ich denke, dies ist eine defekte Zündkerze.

Ich habe jetzt 8 Stück NGK BKR6EQUP bestellt und schmeiße die BOSCH-Kerzen raus. Dann ist hoffentlich ruhe.

Schöne Grüsse

Martin
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#4
Hallo Daniel,

ich habe mal den Öldeckel bei laufendem Motor geöffnet.

Es ist auch bei mir ein Unterdruck zu merken, da es beim Öffnen am Deckel zischt.
Nach etwa 3 Sekunden fängt hinter dem Motor etwas an zu brummen/zischen, ich denke es ist der Schlauch der Kurbelwellengehäuseentlüftung, durch den dann die Luft zieht (klingt ein bischen nach einem Gartenschlauch, in den man rein pustet).

Meinen Motor läßt das aber total kalt, stabiler Leerlauf, nicht unrund.

Wenn ich den Deckel wieder drauf mache, ist das Geräusch weg, Motor läuft unverändert weiter.

Keine Ahnung, warum Deiner das nicht tut. Vielleicht Entlüftungschläuche dicht (siehe Beitrag von Frank)?

Schöne Grüsse

Martin
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#5
Dann mal danke für die info, meiner läuft jetzt auch wieder richtig.... Der Schlauch zwischen den beiden Ventildeckeln war in der Mitte aufgequollen --> kein durchsatz. Den hab ich erneuert, und jetzt ist auch der überdruck zwar noch vorhanden jedoch wesentlich weniger, und der motor läuft normal weiter.... Trotzdem danke für die Hilfe
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#6
Hey, habe gerade deinen Beitrag gelesen (Na ja wer hier rumstöbert kommt wohl andir auch nicht vorbei :-) ). Ich habe zur Zeit immer noch so nen kleines Problem das mein Hobel aus dem Kurbelwellensimmerring öL verleirt, und ich habe immer noch die Hoffnung das ich das erst mal so in den Griff bekomme ohne den zu tauschen. Besteht die möglichkeit das mein Druck zu groß ist und wie prüfe ich das? Habe eben auch schon mal wie alle hier den Öldeckel abgemacht, also der läuft lüstig weiter als wäre nix gewesen. Kein zischen kein Ruckeln .... nix. Da du glaub ich die Motoren im schlaf kennst haste da ja vielleicht nen guten tipp.

MfG Andreas
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#7
Hallo,

mach doch bitte für Fragen, die nichts mit dem eigentlichen Beitrag zu tun haben, einen eigenen Thread auf oder schreib Frank eine "persönliche Mitteilung" (PM). Ansonsten wird das hier etwas unübersichtlich!

Nicht böse gemeint ...
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#8
Siri wechseln . Alles andere funzt nicht .

Der entstehende Kurbelgehäusedruck wird über die entlüftung abgebaut und dem Ansaugtrakt zugeführt ....mitverbrannt
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