Nun ja, ich wechsel sie jedes mal (also regelmäßiges Achtauschen) und Luftdruck schau ich auch (fast) Regelmäßig nach. Trosdem habe ich so ein komisches Phänomän, deswegen möchte ich diese Jahr andere haben, nur wer die gruße Wahl hat hat die Qual .
Aber bei 6mm Profil auf den Rädern würde ich es lieber so machen als neue Reifen zu kaufen.
Klar, damit ist der Reifen ja wirklich noch gut und ich würde den auch nicht neu kaufen. Und klar ist natürlich auch, dass so etwas beim Verkauf eines Autos sowieso niemand machen würde, egal ob Privatmann oder Händler. Trotzdem ist es nicht gut gegen die Laufrichtung zu montieren. Je älter der Reifen ist, desto größer ist dann die Gefahr, dass er sich kaputt walkt.
Selbstverständlich ist es von größter Bedeutung, ob man vorne (bei schlechteren Reifen) mit der Lenkung ausgleichen kann: Es ist ja so, dass auch in Kurven die Vorderräder geradeaus rollen, sie werden schließlich in die Kurve gesteuert, mit der Lenkung. Ergo rollen die Vorderräder im Prinzip geradeaus auch wenn sie natürlich durch die Fliehkräfte Seitenführungsaufgaben übernehmen müssen. Die Hinterräder radieren aber nahezu ungelenkt in die Kurve und müssen erheblich größere Seitenführungskräfte über die Handteller große Auflagefläche auf die Fahrbahn übertragen. Ein Reifen mit weniger Profil wird hier viel schneller die Haftung verlieren als an der Vorderachse. Und wenn er einmal mit dem Heck ausbricht, ist es schwieriger den Wagen wieder abzufangen und noch schwieriger, wenn der Reifen alt und hart ist oder zu wenig Profil hat. Es ist keine Glaubensfrage sondern Physik. Der einzige wirkliche Nachteil an schlechteren Reifen an der Vorderachse ist eine Verlängerung des Bremsweges.
...dann mal dir mal ein Auto von oben, das um eine Kurve fährt, so mit Zirkel und Kurvenmittelpunkt und Lenktrapez und welche Achse wo schneidet, dann siehst du welcher Reifen was tut.
Und selbstverständlich lenkt auch deine Hinterachse, wankwinkelabhängig.
wie auch immer.... aber wenn mir ein Fahrzeug über die Vorderachse schiebt, kann ich es bei weitem nicht gleichgut wieder auf die richtige Bahn lenken als wenns nur hintenrum weggeht... sowas nennt sich auch Drift... schonmal gehört?
wenns über die Vorderachse schiebt, kannst nur hoffen, dass er sich von selbst wieder fängt... ergo kommen bei mir die besseren vorne hin...
Im Anhang findest Du ein Lenktrapez. Das Bild verdeutlicht ausgezeichnet, wie sich die Räder verhalten, besonders die Hinteren, die annähernd nicht gelenkt werden (das Mitlenken durch Wankbewegungen ist mir durchaus bekannt). Wenn Du denn schon das Lenktrapez zitierst, dann tue es doch bitte richtig, denn es besagt , dass das (GELENKTE) kurveninnere VORDERRAD weiter eingeschlagen sein muss als das Kurvenäußere, weil es einen engeren Radius zurück legen muss.
...das ist schon das richtige Bild, aber du hast es dennoch nicht verstanden. Ich meine den Unsinn mit den ungelenkt durch die Kurve radierenden Hinterrädern und den deiner Ausführung nach hinten erheblich grösseren aufzubringenden Seitenführungskräften.
Ich will hier nicht in "vehicle dynamics" einsteigen, das wird hier im Detail keinen interessieren, aber nach deiner Theorie müssten an einem Wohnwagen mit "ungelenkten" Rädern, die Reifen ja dann schneller verschleissen als am Zugfahrzeug, weil sie ja "ungelenkt durch die Kurve radieren", und ein Landwirtschaftsanhänger mit Drehschemellenkung müsste das ja an beiden Achsen machen.
Nun wissen wir aber alle, das an einem Fronttriebler die Hinterräder deutlich langsamer verschleissen als die Vorderräder, eben weil die Hinterachse der Vorderachse hinterher läuft, genau wie der Wohnwagen seiner Deichsel, das heisst, die Vorderachse lenkt die Hinterachse, da radiert überhaupt nichts ungelenkt umher.
Ausserdem vermischst du Geometrie mit Dynamik, in deinem Beispielbild geht es ausschliesslich um Geometrie, das Lenktrapez dient hier ausschliesslich zum kompensieren der unterschiedlichen Radien, notwendige Schräglaufwinkel, um Querkräfte aufzunehmen sind nicht darin enthalten, darüber findest du mehr, wenn du nach dem "Kammschen Kreis" googelst.
Und: eine Tendenz zum Über- oder Untersteuern hat zunächst einmal nichts mit Radstellungen zu tun, sondern mit Hochachsen, Schwerpunktlagen und Hebellängen, also Dynamik und nicht Geometrie.
schön das du auch ma wieder mitmischst. O.k., die besseren bleiben also hinten drauf, aber was mich viel mehr beunruhigt ist die Frage der ggf. vertauschten Laufrichtung, immerhin fahre ich gelegentlch auch mal etwas schneller als 200 auf der Bahn, da will ich nicht dauernd an meine Reifen denken müssen. Was meinst du dazu? Gruß Frank Diehr
Nun, wenn die Reifen tatsächlich keine Laufrichtungsbindung haben und du sie jetzt "falsch herum" montierst, wird das anfangs etwas höheren Verschleiss zur Folge haben, bis das Tragbild sich der neuen Richtung angepasst hat. Der höhere Verschleiss spielt sich aber im Zehntelmillimeterbereich ab. Also alles halb so wild.
Die Frage mehr Profil hinten oder vorne ist so einfach nicht zu beantworten, es gibt für beide Optionen gute Gründe, mein Auto fährt seine Reifen sehr gleichmässig ab, deshalb hab ich immer alle vier neu, da stellt sich die Frage nicht.
Prinzipiell gilt, das ein in gewissen Grenzen untersteuerndes Auto für den Normalanwender leichter zu kontrollieren ist, deshalb müssen auch die Vorderräder beim Bremsen zuerst blockieren, das wäre ein Argument, die besseren Reifen hinten zu haben.
Aaaber der V8 ist durch seinen Allradantrieb ohnehin immer untersteuernd, um das etwas aufzufangen öffnet sich die Hinterachse beim Einfedern auch etwa 0,2° , was ich für eine pfiffige Lösung halte. Das spricht dafür, die besseren Räder vorne zu haben, du siehst, es gibt kein Patentrezept, das immer und für alle Antriebskonzepte gilt.
Ach ja : heute Nacht, als ich heimkam : 503944km, ohne Getriebeölwechsel, und alles dufte, ja ich hab nur Glück, ich weiss......
Glückwunsch - wir wissen ja das du diesem Glück ein weinig nachgeholfen hast! (Deinen Wagen würd ich dir glatt abkaufen, kann bei der Laufleistung ja nicht mehr viel wert sein!)
Bei so viel Glück hätte wie du mit deinem Auto hast würde ich jetzt mal schnell nen Lottoschein ausfüllen :; da kann ja nichts schiefgehn. Allseits gute und sichere Fahrt Gruß Frank Diehr
Ja, schade, leider musste ich mal den Motor tauschen, weil er kaputtgeschraubt wurde, aber der "Neue" ist jetzt auch schon über 200000km alt und läuft wie ne Eins, Ölverbrauch seit Jahren unverändert etwa 0,3l/1000km, und immer 15W40 oder wenns welches gibt 20W50 aus dem Baumarkt.....
Und, noch nie Verteilerkappen abgehabt, Kerzen ( originale! ) alle 120000km, mit dem Zahnriemen, Lambdasonde ( auch original ! ) etwas öfter, leidet unter viel und schnell Autobahnfahren, ist aber normal.
Der Auspuff ist auch noch der Erste.
Und, mein Auto hat keins der vielen kleinen Wehwehchen, die viele andere hier haben, und ist technisch und optisch ohne Macken.
Was ich viel brauche sind Reifen,Bremsen und Stossdämpfer.
Verkaufen werd ich den nicht mehr, und bevor aus meiner Achtmannkapelle nicht alle acht Pleuel unten raushängen, gibts auch kein anderes Auto, ich (mehr meine Gefährtin, und meine Arbeitsumgebung..."kauf dir doch endlich mal ein neues Auto"....)wollte nen S8, aber lieblos zusammengeclipstes Plastikgeraffel, das an jeder Ecke rumsteht kickt mich nicht wirklich, 340 bzw. 360PS hin oder her...
und da fällt mir noch ein, vergangene Saison, auf dem jeweiligen DTM-Fahrerlagerparkplatz, war mein Auto zwischen all den RS4/6, AMG usw. das einzige Auto, das es so mal als Rennauto gab....
hört sich eindeutig intelligenter an, als Fahrzeugdynamik, das muss ich zugeben. Das Lenktrapez hattest Du wohl in den Ring geworfen und dann auch im falschen Zusammenhang. Ich habe das lediglich richtig gestellt. Aber egal. Gut, dass Du den Kamm`schen Kreis erwähnst, (nachdem ich übrigens nicht googeln muss, ich brauche nur in mein Regal zu greifen, das steht noch alles, was ich je zum Thema Fahrzeuge (und Luftfahrzeuge) gelernt habe. Der bestätigt nämlich letztlich genau das, was ich Eingangs sagte – um noch mal auf den Kern zurück zu kommen, wo es u.a darum ging, auf welche Achse die schlechteren Reifen kommen. Das wurde hier ja von einigen zur Glaubensfrage stilisiert.
Ich will mich hier ebenfalls nicht in Formeln und Berechnungen auslassen und deshalb mal vereinfachend sagen, dass eine mögliche Beschleunigung, Bremsen und Kurvenfahrt maßgeblich von der Haftreibung der Reifen abhängt. Um sich innerhalb des Kamm´schen Kreises (also in kontrolliert fahrbaren Zuständen zu bewegen) dürfen je nach Haftfähigkeit der Reifen – nennen wir es jetzt mal vereinfacht den Zustand der Reifen, wie Alter, Profiltiefe und die Fahrbahnbeschaffenheit natürlich –gewisse Grenzen also Geschwindigkeiten nicht überschritten werden. Die absolute Obergrenze ist die Erdbeschleunigung, darüber geht nichts. Je schlechter die Haftreibung der Reifen desto geringer sind die möglichen Geschwindigkeiten (Beschleunigung, Verzögerung, Querbeschleunigung). Aber das weiß ja jeder.
Erschwert wird die Haftungsfähigkeit der Reifen auf der Antriebsachse / den Antriebsachsen, weil sie einen nicht unerheblichen Teil der physikalisch möglichen Gesamtkraft auf die Antriebsarbeit verwenden müssen, womit sich die Seitenführungskräfte entsprechend reduzieren (wiederum stark vereinfacht gesagt). Ein angetriebenes Rad verliert deshalb grundsätzlich schneller die Bodenhaftung als ein nicht angetriebenes Rad. Höherer Verschleiß ist bei angetriebenen und gelenkten Rädern selbstverständlich auch der Fall (bei Fronttrieblern i.d.R. natürlich auch noch durch das Gewicht des Motors und des Getriebes verstärkt). Hinterräder von Fronttrieblern haben in erster Linie Seitenführungkräfte und in geringem Umfang Bremskräfte und keinerlei Antriebskräfte auszuüben.
Grundsätzlich kann man also sagen, dass bei überschreiten des Grenzbereiches (hier mal bei Kurvenfahrt) ein Fahrzeug mit Heckantrieb: Hinten ausbricht (übersteuert) Frontantrieb: Über die Vorderräder aus der Kurve schiebt (untersteuert) Allradantrieb: Ist (je nach Verteilung der Antriebskraft auf Vorder –und Hinterachse) beides möglich. Im ungünstigsten Falle (Kraftverteilung 50% / 50 %, Schwerpunkt genau in der Mitte) fliegt das Auto über alle (kurvenäußeren) Räder aus der Kreisbahn. In neueren Autos helfen uns allerdings ESP und ASR dabei, solche Grenzbereich möglichst nicht zu erreichen.
Jetzt könnte man schlussfolgern, dass die besten Räder beim Heckantrieb nach hinten, beim Frontantrieb nach vorne und beim Allradantrieb je nach Kraftverteilung auf die entsprechende Achse geschraubt werden sollten. Weiter unten hat ja jemand diesen Link zum ADAC aufgetan, in dem die jeweiligen Vor und Nachteile bei der Montage der besseren und schlechteren Reifen jeweils vorn und hinten ganz gut zusammengefasst sind. Dort ist u.a. von Komfort, Spurstabilität usw. die Rede. Jetzt also zu Glauben: Als Fahrer habe ich im Normalfall großen Einfluss auf die Fahrzustände, d.h. ich entscheide in der Regel selbst, wie schnell ich welche Kurve fahre, bremse und beschleunige. Ich kann also ganz bewusst im „grünen“ Bereich bleiben. Dann habe ich die Räder natürlich am liebsten dort, wo es für mich am komfortabelsten ist. Wenn ich aber jetzt in eine Ausnahmesituation gerate (Ausweichmanöver; Vollbremsung, vielleicht noch in einer Kurve), in der ich keinen Einfluss mehr auf den Fahrzustand habe, sieht man in dieser ADAC Tabelle ganz gut, dass es dann besser ist, die guten Reifen hinten zu haben. Ein Verlust der Haftreibung an der Hinterachse ist (nicht nur für Durchschnittsfahrer wie mich) immer schwerer zu handhaben, als ein Untersteuern der Vorderräder, das man durch leichte Lenkkorrekturen beheben kann. Rutschende Hinterräder und ausbrechende Hecks sind aber nicht so einfach wieder einzufangen. Mit dem Lenkrad kann ich aktiv auf das Verhalten der Vorderräder einwirken –auf ein ausbrechen des Hecks aber nur reagieren. Ich steuere also den dynamischen Ereignissen hinterher. Ich sehe das als eine Frage aktiver Sicherheit für mich und andere. Ob man das als Glaubensfrage sehen kann? Darüber lässt sich vielleicht streiten, was ich aber ganz bestimmt nicht tun werde.
Und auch noch zur Ursprungsfrage, was denn nun ist, wenn Reifen gegen ihre ursprüngliche Laufrichtung montiert werden: Ich würde das für mich davon abhängig machen, in welchem Zustand / Alter die Reifen sind und wie ich das Auto fahre. Wenn die Reifen älter sind und ich gerne schnell unterwegs bin, hätte ich da grundsätzlich Bedenken. Bei relativ guten, nicht so alten Reifen, würde ich mit dem sicher stärkeren Verschleiß und möglichen Geräuschen und Vibrationen leben können. Es ist und bleibt aber gewisses Risiko damit verbunden.
ist schon lustig was für ein riesen diskusion daraus entstanden ist
diese thema ist wohl ähnlich wie "was für öl wohl das beste fürs motor ist"
ich will hier auch niemand bekehren und viel neues kann mann zu sietenführungskräften und fahrdynamik auch nicht schreiben....(wurde schon fast alles geschreiben).....aber ihr habt eine sache ausser acht gelassen....
wann ist den die profiltiefe interesant??? 1. bei nasser fahrbahn (ab 1mm durchgehene wasser film) 2. bei schneebedecker fahrbahn und schneematsch
nun wie es schon vorher geschrieben wurde verschleissen die vorderräder am V8 schneller als die hintere (in der regel)
wie oft fahrt man wohl in % gesehen schon in regen oder schnee???
ist wohl eher der ausnahme als der regel....und man montiert die räder nicht für den moment sondern für tag X...... also wenn ich am anfang der sasion SR/WR) stehe werde ich mit sicherheit die auf die schneller abnutzende achse die bessere reifen schrauben!!! um dann im sasion mitte im idealfall gleiche abnutzung und profieltiefe zu haben und selbst am ende des sasions noch überhaupt profiltiefe zu haben auf dem VA!!!!!
und noch eine gedanke.....V8.....regen....autobahn... kurvenfahrt....mit teillast (gleichbleibende tempo) auf der HA sind die bessere reifen.....auf der VA entsteht aqaplaning....die VA drängt nach aussen.....lenkkorektur unmöglich...da eh schon aquaplaning.....bremsen unmöglich da eh schon aquaplaning.....da bleibt nicht viel übrig als den leitplanke zu fangen!!!!
umgekehrte reifenwahl....selbe situation....selbe tempo selbe kurve....da die reifen auf der HA weniger arbeit zu verrichten haben entsteht der aquaplanig erst bei höherem tempo....dann bricht wohl der heck aus....auf der VA habe ich immer noch haftung....ich kann gegenlenken....und eventuell den auto abfangen....wenn nicht kann ich sogar noch bermsen.....nun sucht euch aus was einem lieber ist....