3,6'er seit 6 jahren nich mehr gelaufen,was tun?

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#1
Original: German · machine translated
HI with each other
Ichh got me a v8 with strong front damage, but now for porblem or the question:
The engine has not been running for 6 years and IF it is running what should I do for protection measures before??
he has only real 79000km that should actually mean that the first tooth strap on it is right??
Mfg Manu
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#2
Hallo,

ja wo hast Du denn ausgegraben?
Als erstes würde ich alle Zünkerzen ausbauen, und in alle Zylinder ein bischen Öl reinfüllen (aber nicht zu viel)
Dann den Motor von Hand ein paar mal durchdrehen, Zündkerzen wieder rein, Zündspulen abklemmen, und dann starten bis er einen Öldruck aufgebaut hat. Dann Zündung wieder anklemmen und starten. Vorsicht nicht gleich mit hoher Drehzahl drehen also nicht zuviel Gas geben.
Danach das übliche , Zahnriemen, Wasserpumpe und Öl wechseln.


Viel glück und viel Spaß :):)


gruß aus München

Andi
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#3
Wenn der Motor mit abgeklemmter Zündung vom Starter gedreht wird, wäscht das dann unverbrannte Benzin den Schmierfilm von den Zylinderwänden, ausserdem was soll das mit ....bis er Öldruck aufgebaut hat....? Was ist denn das für ein Unsinn ?

Wieviele Umdrehungen glaubst du muss die Kurbelwelle machen bis "Öldruck" da ist, wenn der Motor normal startet und wieviele mehr sind nötig wenn der Anlasser den Motor ohne Zündung dreht ?

Probiers einfach mal aus, versuch die Zeit zu messen, bis beim normalen Starten die Öldruckwarnleuchte aus geht, und dann probiers mit abgeklemmter Zündung und staune, wieviel länger das dauert !

Es spielt keine Rolle, ob der Motor einen Monat oder 6 Jahre gestanden hat, nach wenigen Tagen ändert sich nix mehr an den jeweiligen Ölständen in den einzelnen Aggregaten.

Wenn er einen Standschaden hat, dann hat er ihn bereits, daran ändert irgendein mystisches Startprozedere nichts.

Ganz normal starten, behutsam losfahren, warmfahren, Öl wechseln.

Beim Automatik ist es hilfreich, den Motor mit eingelegter Fahrstufe laufen zu lassen, wenn man nicht fahren kann oder will, denn dann muss er Leistung produzieren, und das schont alle bewegten Teile.

Einfach nur im Leerlauf vor sich hin laufen lassen ist kontraproduktiv, kein Teil im Motor wird dabei so belastet, wie es konstruiert wurde, merkt man schon daran, das es unverhältnismässig lange dauert, bis normale Kühl- und ( viel wichtiger ! ) Schmiermitteltemperaturen erreicht sind.


Roland
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#4
Sorry , jeder solls machen wir er mag, nur ich hab seit Jahren viel mit Oldtimern zu tun und allgemein mit Autos da das ja auch mein Beruf ist, auch einige die mehr als 10 Jahre standen, habs selber mal miterlebt wie einer einfach nur gestartet hat, langs hat net gedauert und er war hin.
Jeder wie er mag



gruß
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#5
Wann motor schon lange nicht mehr gelaufen hat sind alle oel schon weg. Dafur muss mann vorzichtig ohne zundung drehen bis alle oel da ist wo es sein muss. Mit zundung gibt es ein explosion wo viel kraft auf die lager schalen komt. Wann da noch nicht genug oel ist sind die lager schalen geleich kaput. Dass ist warum mann bei ein motor nach lange standzeit erst ohne zudung drehen muss.
Bei normal betrieb bis ein standzeit von etwa 1 monat sind uberal im motor noch ein dunne oel film vorhanden und kannst man geleich anlassen.

Gruss
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#6
Na wenn das dein Beruf ist, dann muss dir auch klar sein, das bei einem Oldtimer mit vermutlich Vergasermotor die Situation eine völlig andere ist beim Starten als beim elektronischen Einspritzer.

Beim Vergasermotor muss ich nur beim Durchdrehen ohne Zündung Vollgas halten, dann entsteht kein Unterdruck, also wird auch kein Kraftstoff an der Düsenmündung mitgerissen, also kann auch kein unverbrannter Sprit den Schmierfilm von der Zylinderwand waschen, du kennst bestimmt das Phänomen, grade bei alten Motoren, wenn er "abgesoffen" ist, hilft, mit Vollgas ohne Pumpen ( wegen der Beschleunigerpumpe/n ) weiterstarten, die Kerzen werden wieder trocknen, und der Motor springt an.

Elektronische ( die alten mechanischen nicht ! ) Einspritzungen, spritzen die von der Temperatur abhängig zugemessene Menge beim Starten ein, unabhängig von der Drosselklappenstellung.

Bei jüngeren Motoren hört die ECU bei solchen Versuchen übrigens automatisch nach wenigen Umdrehungen auf einzuspritzen, um genau das was ich beschreibe zu verhindern ( und natürlich den / die Katalysatoren, vor Schäden durch unverbrannten Kraftstoff zu bewahren ), weil wenn du die Zündung wieder einschaltest, und normal startest, der Sprit in den Kats verbrennt, eine einigermassen zuverlässige Methode, einen Katalysator möglichst schnell hinzurichten.

Ändert aber alles nix an der Sache mit dem Öldruck, und dein Beispiel mit dem Motorschaden hinkt, weil du nicht wissen kannst, ob der Schaden auch so aufgetreten wäre, wie gesagt, eine kaputte Glühbirne wird auch nicht leuchten, wenn ich sie ganz vorsichtig einschalte, d.h. wenn das Triebwerk einen Schaden vom Stehen hat, dann hat es ihn, und er wird auftreten.

Das ist genau wie beim Einfahren eines neuen Motors, wenn er montage- oder fertigungsbedingt eine Macke hat, wird er kaputt, früher oder später, egal wie ich damit umgehe.


Roland
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#7
Hi,

also mit dem Standschäden geb ich Dir recht, das kann man nicht wissen ob er nun einen hat oder nicht, nur das mit dem einspritzen ist leicht gelöst oder? Man nehme einfach das Kraftstoffpumpenrelais raus, dann fliest auch kein Sprit. Kleines Beispiel: Beim W126 500se Zylinderkopf tauschen >(beide Bänke) nach dem Zusammenbau schreibt der Herrsteller vor Zündung abklemmen/Kraftstoffpumpenrelais, Motor starten bis er einen Öldruck aufgebaut hat, danach ganz normal starten. Nach einer Zylinderkopfreperatur gilt ein Einfahrhinweis von ca 2000km eine bestimmte Drezahl nicht zu überschreiten.

Mit neuen Motoren bzw auch mit Neuwägen , schreibt selbst der Herrsteller vor die ersten tausend kilometer eine bestimmte Drehzahl nicht zu überschreiten, und es nach einigen tausend Kilometer zu steigern.
Deshalb würd ich mir auch niemals nen Mietwagen kaufen , da der vom ersten Tag an getreten worden ist, meiner Meinung nach tut das einem Auto wenns neu ist nicht gut.


Gruß aus dem windigen München

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#8
jeder hat wohl zuhause irgendwo eine Flasche oder Dose Speiseöl, und da ist auch bestimmt jedem schonmal aufgefallen, das das Öl überall hinkriecht und keinesfalls wieder verschwindet, egal, wie lange die Flasche rumsteht. Und Speiseöl ist nichtmal für gute Netzfähigkeit optimiert wie Motoröl.

Sicher verändert sich Öl mit den Jahren, aber Benzin verliert schneller seine Zündfähigkeit als Öl seine Adhäsionsfähigkeit, und kein V8-Motor kann älteres Öl haben als aus 1988, und die 17Jahre reichten auch nicht, das Öl unbrauchbar zu machen.

Ganz abgesehen davon spielt das alles keine Rolle,weil der Motor beim Starten schnell genug Öl fördert.

Wie soll das denn mal werden, wenn die ersten OBD-Autos in die Jahre gekommen sind, da kann man nicht einfach mal die Zündung abklemmen, weil die ECU dann sofort auf Störung geht, und das Triebwerk sich dann ohne Computerhilfe von aussen nicht mehr starten lässt.

Wenn ein Motor wirklich alt ist, hilft eh nur zerlegen, weil auch unter dem Ölpegel Korrosion auftreten kann, die den Motor sicher beschädigen wird.

Ah nochwas, in den Brennräumen eines Benzinmotors finden keine Explosionen statt, sondern eine vergleichsweise träge Verbrennung mit etwa 50m/sec Zündgeschwindigkeit. Echte Explosionen gibts nichtmal beim Diesel, und der verbrennt mit Überschallgeschwindigkeit ( was man auch deutlich hören kann )


Roland
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#9
wenn ein Motor zerlegt war, sind auch alle Öltaschen möglicherweise leergelaufen, deshalb erstmal leer durchdrehen, um eben diese Reservoire zu füllen, jeder kennt den Unterschied in der Ölfüllmenge zwischen Neubefüllung und Wechselmenge.

Das mit der Einfahrzeit bei Neuwagen hat nichts mit Vermeiden von Schäden zu tun, sondern u.a. mit dem Einschleifen der Kolbenringe, wird ein Kolbenring nicht behutsam angefahren, könnte später der Motor zuviel Öl verbrauchen, ein Schönheitsfehler, aber der Kunde bemängelt das, es gibt Ärger usw.

Selbst ein hochempfindlicher Rennmotor wird auf einer Bremse von einem Rechner eingefahren, mit viell. 30% Last, in 500min-1 Schritten, immer nur ein paar Minuten, bis zum Begrenzer, dauert zwei drei Stunden, entsprechend etwa 150 -
200km Fahrstrecke.

Was glaubst du wieviele Autos umherfahren, bei denen bereits vor der Auslieferung schonmal Leistung gemessen wurde, es gibt Hersteller, die machen damit Werbung, also einen nagelneuen Motor mit heissem Öl und Wasser befüllen, dann starten und nach ein zwei Minuten unter Volllast bis zum Begrenzer drehen.


Davon abgesehen war die Frage nicht, wie nehme ich einen Motor nach Instandsetzung in Betrieb, sondern, das Auto hat nur lange gestanden, sonst nix.


Roland
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#10
Hallo Andi

Es soll jeder machen wie er mag.

Ich würde es so machen wie du es vorgeschlagen hast.
Kann zwar mit KfZ Chinesisch nichts anfangen, Öldruck,Schmierfähigkeit und dergleichen aber bei einem Motor der 6 Jahre gestanden hat , sollte man mal schauen ob er sich überhaupt durchdrehen(Iin diesem Fall eventuell besser von Hand) läßt.
Habe ein Motorrad Kawa V750 die leider länger Stand und Motor ließ sich, da Kolbenringe oder dergleichen fest waren nicht starten. ( zum Glück nur festgestellt beim Versuch von Hand Motor durch zu drehen)

Ich weiß leider nicht ob unser V8 gegen Rost im Motorraum
auch nach 6 Jahren sicher ist oder Kolbenringe und ähnliche Bauteile rostfrei sind.

Ist aber nur meine Meinung denke, aber ein bischen mehr Zeit zur überprüfung sollte schon sein, als nur Batterie voll und starten, könnte evtl.extra teuer werden.

Gruß

Rainer





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#11
Wenn du es richtig machen willlst,
dann läst du das alte Öl ab,
machst beide Ventildeckel runter und riskierst mal nen Blick auf die Nockenwellen.
Dann nimmste frisches Öl und läst es über die Nocken in den Motor laufen!!
Dann nimmste die Kerzen raus,
Sprühst dort feines Krichöl hinein, WaffenÖl,
Kerzen draussen lassen,
drehst ihn von Hand mal kurz durch,
Stellst die Spritzufuhr ab, Relais sicherung oder so
kerzen immer noch draussen ;-)
und läst ihn mal kurz orgeln, 15 sek max,
die Ölpumpe hat bis dahin alle Schmierstellen wenigstens angefördert
Kerzen rein
Sprit an
schlüssel rund,

was danach kaputt ist, war eh nicht mehr zu retten

Aber um die Lagerschalen schnell zu erreichen, kannst du ihn nur drehen lassen über den starter. aber selbst dann baut sich kein druck auf der der Rede wert wäre

warum ich beim ersten orgeln die Kerzen raus lasse?? Weil der Motor so den Kompressionsdruck nicht hat und die Lagerschalen ohne belastung sind

gruss rainer
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#12
Hi,
mache es mal so,wie roland schreibt !
Du wirst sehen,das wahrscheinlich durch ausgehärtete Dichtungen das Öl ausläuft,ich denke da an Kurbelwellensimmering o.ä.
Ich habe die Probleme schon nach 7 Monaten,aber nach ein paar Tagen normalen Betriebes gibt sich das.
Da er einen starken Frontschaden hat,wirst du wohl nicht durch die Gegend fahren wollen und kannst ihn nur im Stand warmlaufen lassen ? Evtl. klackern da die Hydros sehr lange ,weil der Öldruck evtl durch defekte Öldruckhalteventile nicht hoch genug ist,um die Hydros zu schmieren.
Es gibt so viele Möglichkeiten ,was passieren kann,versuche es einfach !
Gruß Thomas
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#13
Hallo Manu !!

Na da haben ja schon mehrere V8 ler Ihre Meinung zu Deinem Thema geschrieben vieles ist richtig aber manches auch falsch.Für dich jetzt meine Info was ich im gleichen Fall machen würde umzu erreichen das der Motor keinen Schaden bekommt durch falsches behandeln nach der Standzeit von 6 Jahren :

1 Motoroel mit Oelfilter wechseln
2 Zündkerzen alle rausdrehen und Sprühoel in die Zylinder spritzen
3 Dann Motor von Hand erstmal ein bis zweimal durchdrehen
4 Zündverteiler außer Funktion setzen
5 Motor mit Anlasser durchdrehen (da kein Zündfunke auch eine Kraftstoffeinspritzung) bis Oeldruckmanometer Oeldruck anzeigt
6 Zündkerzen (womöglich neue)einbauen
7 Zündverteiler wieder in Funktion setzen
8 Motor starten und erstmal im Leerlauf laufen lassen bis Oeldruck
(wenn alles io.passiert das auch) auf 5 Bar ansteigt
9 Leerlaufdrehzahl langsam erhöhen bis ca. 3000 U/min
10 Motor so lange laufen lassen bis die Betriebstemperatur erreicht ist.
11 Motor abstellen und Motoroel Sichtprüfung (Messtab) durchführen.Es besteht die Möglichkeit das über die Jahre im Motor auf Grund der Termischen Verhältnisse 8Sommer / Winter) sich Kondenswasser abgesetzt hat sollte jetzt am Messtab leichter Schaum zu sehen sein würde ich einen nochmaligen Motoroelwechsel durchführen.
So Manu das würde ich in Deinem Fall machen,wenn der Motor läft ist klar sofort auf mögliche nebengeräusche abhöhren.

Ich wünsche Dir allen Erfolg Gruß G E R D
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#14
Wass ich meine ist dass nach lange standzeit oel nicht mehr auf die lagerschalen, zylindern sind. Alle oel sind mittlerweile zuruck nach der oel behalter gelaufen. Wass fur ausbildung haben Sie? Ich bin dipl ing IT sowie verbrennungsmotoren.

Gruss
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#15
...sollte Ihnen bekannt sein, in welcher Zeit bzw nach wievielen Umdrehungen der Kurbelwelle bei welcher Winkelgeschwindigkeit welcher Öldruck an welcher Stelle eines Motors vorhanden sein muss bzw. ist.


Ihrer Theorie zufolge, dürfte dann kein japanisches / koreanisches Auto in Europa herumfahren, das nicht schon einen kapitalen Motorschaden hinter sich hat, denn von Ende Fertigung in Asien bis Auslieferung in Europa vergehen längere Zeiträume als Ihren Ausführungen zufolge das Öl braucht seine Schmierfähigkeit an Pleuelfüssen / Hauptlagern / Zylinderwänden zu verlieren bzw abgelaufen zu sein.

Oder etwa nicht ?

....hm, sollte ich vielleicht mal Telemetriedaten hier rein stellen die den Verlauf Öldruck zu Zeit / Umdrehungen beim Starten zeigen, damit wir aus der Mystik in die Physik zurückfinden ?


Roland



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