Wandlerüberbrückung im 3. und 4. Gang

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#1
Moin moin zusammen,
ich habe beim Stöbern in der Technik o.g. Zeile gefunden.
Bei meinem Dicken kann ich jedoch im 3. Gang keine Wandlerüberbrückung feststellen.
Normalerweise müßte doch im normalen Fahrbetrieb am Drehzahlmesser abzulesen sein, ob Wandlerbetrieb oder, ich nenne es mal, direkter Antrieb anliegt.
Was stimmt denn hier nicht, die Angabe in der Technik, oder die Getriebesteuerung bei meinem KfZ (ABH Bj.93 ).
In diesem Sinne
Gruß Bernd
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#2
Hi,

also ich kann nur soviel sagen, dass ich es sowohl spüre als auch auch am Drehzahlmesser sehen kann, wenn im 3. Gang die Wandlerüberbrückung geschaltet wird. Wenn man z.B. per Kick-Down durchbeschleunigt und er dann vom 2. in den 3. geschaltet hat, dann hängt zunächst noch einen Moment der Wandler dazwischen. Dann wird er (während man weiter beschleunigt) überbrückt. Dies merkt man dann zum Einen dadurch, dass in dem Moment die Drehzahl kurz stehen bleibt (evtl. minimal zurückgeht) aber dennoch das Fahrzeug weiterbeschleunigt. Zum Anderen kann man, sobald die Wandlerüberbrückung aktiv ist, auch eine etwas bessere Beschleunigung feststellen.

Wie gesagt, so ist das bei mir. (PT, 1/93)

Ciao,
Jens
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#3
Moin Jens,
ich werd´s mal ausprobieren und darauf achten.
Mir ist nur aufgefallen, das er bei gemächlicher Fahrt vom 3. sehr schnell in den 4. Gang schaltet (bei warmen Motor).
Wird das Gaspedal im 3. nur angetippt, geht der Drehzahlmesser sofort hoch ( also nicht linear mit steigender Geschwindigkeit).Bei Vollgasbeschleunigung hab ich noch nicht so sehr darauf geachtet.
Im normalen Betrieb ist mir die Überbrückungskupplung einfach noch nicht bewußt geworden, werd aber versuchen, sie zu finden.
Ich glaub auch nicht an einen Fehler, da das Getriebe an sich wunderbar funktioniert.
Kannst du denn längere Zeit im 3. Gang fahren, oder schaltet dein Getriebe auch schnell in den 4. Gang?

In diesem Sinne
Gruß Bernd
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#4
Hi,

ich denke, bei Dir ist alles okay. Dass die Automatik sehr schnell in den 4. Gang schaltet ist normal. Normalweise wählt die Automatik immer den größtmöglichen Gang, wobei "größtmöglich" hier heißt: Der Gang, mit dem der vom Fahrer vorgegebende Leistungswunsch noch erfüllt werden kann. In der Regel ist das der 4. Dies hat ja auch grundsätzlich nicht mit der Wandlerüberbrückung zu tun.

Hier noch eine weitere Testmöglichkeit der Wandlerüberbrückung:
- Programmwahlschalter auf "M"
- Automatikhebel auf "3"
So bei 60 km/h beschleunigen (Ohne Kick-Down, da er sonst trotz "M" runterschaltet). Da die Wandlerüberbrückung ja erst ab einer bestimmten Geschwindigkeit aktiv wird (habe jetzt nicht nachgesehen, aber ich glaube, es war im 3. Gang so bei ca 80 km/h), hast Du bei dieser Geschwindigkeit noch den "Gummibandeffekt". D.h. Drehzahl steigt nicht linear zur Geschwindigkeit an -> Wandlerüberbrückung nicht aktiv.

Nun genau das gleiche nocheinmal bei 100 km/h versuchen, also immer noch 3. Gang und "M". Nun sollte beim Beschleunigen die Drehzahl linear zum Tempo ansteigen -> Wandlerüberbrückung aktiv.

Aber wie gesagt: Im normalen Fahrbetrieb merkt man davon praktisch nichts, und das soll wohl auch so sein!

Ciao,
Jens
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#5
Moin moin Jens,
du hattest Recht, mein Getriebe ist in Ordnung.
Ich hab´s gestern im manuellen Betrieb getestet und siehe da:
Herzlich willkommen Wandlerüberbrückung.
Leider mußte ich aber auf der Fahrt gestern feststellen, das da irgendwo ein Zylinder Urlaub hat.

Ist es nicht merkwürdig in unseren Auto´s?
Bei jeder Fahrt lauscht man gespannt auf jedes Gräusch,spürt die kleinste Vibration und denkt sofort: Was isses diesmal?
Und läuft er dann ´ne zeitlang tadellos, bildet man sich anbahnende Probleme ein < Wandlerüberbrückung ? >
Jetzt hab´ich zumindest was konkretes, wonach ich suchen kann...

In diesem Sinne
Gruß Bernd
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