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#370725 18.04.2023 01:56
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Hallo, dies ist mein erster "Beitrag" hier im Forum.
Ich habe einen V8 Bj.90 mit 160000km ergattert. Beide Vorbesitzer sind über 90 Jahre......
Ich lese schon länger mit und habe die Forensuche weit durch.
Nach vorallem längerer Stadtfahrt mit viel leichtem bremsen geht diese leicht zu.
Auf D von der Bremse runter und der Dicke bewegt sich nicht. Ab 60 schlackert das Lenkrad bei über 100 kaum noch haltbar.
Beim Einlenken kommt von vorne links so ein, naja, drrrrrr. Als wenn was vibriert. Das Bremspedal hat jetz etwas Spiel, so ca. 3cm bevor der Druckpunkt kommt.
Nach dem Anhalten Motorhaube auf, stinken aus dem linken Motorbereich, Radkasten. Alle 4 Alufelgen sind gut warm, nicht heiß.
Den Tipp hier aus dem Forum mit Wasser auf den HBZ habe ich probiert, da tut sich nix. Evtl. war es zu wenig?
Fahre ich dann ein längeres Stück Landstraße ohne zu bremsen löst sich diese wieder und alles ist O.K. bis zur nächsten Ortschaft wo wieder häufiger gebremst wird.
Kann mir hier noch jemand bei der Fehleranalyse helfen?

Gruß
Sven

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Carpal \'Tunnel
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Hallo.
Sind die Bremsklötze mechanisch freigängig in den Bremssätteln?
Würde hier erst anfangen zu suchen, bevor die Hydraulik in Verdacht genommen wird.

Zudem werden auf Grund des vorhandenen Problems evtl. auch die Bremsscheiben schon eine Unwucht haben, oder es können auch Achsteile ausgeschlagen / verschließen sein.
Auch können Radlager defekt sein.

So pauschal aus der Ferne ist es jedoch mehr Glaskugellesen als eine Fehlerdiagnose.

Gruß Manfred M.


V8 fahren ist wie älter werden - gelegentliche Inkontinenz
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Mein Vorschlag, ich würde den Hauptbremszylinder überprüfen.
Es besteht die Möglichkeit das im Hauptbremszylinder langsam ein
Bremsdruck aufgebaut wird.
Wenn wie berichtet auf Fahrstufe D geschaltet wird und nach
loslassen vom Bremspedal die Bremse blockiert ist wird
der Hauptbremszylinder die Ursache sein.
Viel erfolg bei der Instandsetzung.
mfg. G.M.

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Pooh-Bah
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Das Problem des selbsttätigen Bremsens ist beim V8 und anderen Modellen mit diesem 25,4 mmØ HBZ bekannt und kommt sogar recht häufig vor. Zuerst muss aber geprüft werden, ob die Sättel und Kolben frei sind. Die Kolben dürfen nicht klemmen, die Sattelführungen müssen spielfrei schiebbar sein und dürfen nicht klappern. Die Bremsklötze müssen in den Sätteln freigängig sein. Um das sicher zu überprüfen müssen sinnvoller Weise die Bremsklötze ausgebaut werden.
Wenn das so ohne weiters nicht möglich ist, beim nächsten mal reichlich kaltes Wasser über den HBZ (möglichst aber nicht über den Behälter) gießen. Der HBZ muss wirklich gekühlt werden, um die Bremse wieder zu lösen - so er denn die Ursache ist.


Beste Grüße
Tim
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Ok das mit dem reichlich Wasser werde ich noch einmal probieren.
Baue mir da was für eine große Wasserflasche mit nem Schlauchanschluss zum besseren dosieren.
Die Bremse wurde vor ca. 4000km "fit" gemacht. War meine Kaufvoraussetzung. Neue Kolben und Scheiben hinten mit neuen Bremsleitungen. Vorne neue Beläge und die UFOS wurden abgedreht.
Danke erstmal.

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So, habe jetzt 2X gestestet, an unterschiedlichen Tagen: Nach Gabe von 1,5 Litern Wasser durch ein Schlauch gezielt auf den HBZ war die Bremse sofort wieder frei.

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So, das Ergebnis möchte ich nicht vorenthalten:
Ich habe den HBZ ausgebaut und dem Tim zugesendet. Zurück kam ein Top instandgesetzter HBZ! Hier noch einmal vielen Dank dafür!
Eingebaut. Dann versucht die Anlage mit dem Pedal zu entlüften..... cry Nachdem die Nachbarn durch Mortorlaufen und dem gerufe: Auf ja auf. Zu ja zu genervt waren habe ich diesen Versuch abgebrochen. Mit einem Druckentlüftungsgerät ging das sehr viel besser, ruck zuck.
Probefahrten gemacht, das Problem ist verschwunden!
Vielen Dank für die Hilfe hier!
Gruß
Sven


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