Hallo Manfred, hallo Enno,
ich habe nun doch den 034 919 561 vom S4 kommen lassen. Der ist von VDO und sieht dem von Manfred sehr, sehr ähnlich. Allerdings erscheint mir der Sechskant deutlich länger/ dicker.
Wenn der febi 178878 wirklich passt wäre das eine super Alternative. Und irgendwie ist der Actros, für den der febi gedacht ist, unseren Autos ja auch nicht unähnlich. V8 passt, nur Leistung und Eigengewicht etwas höher :-)
Zu Ennos Frage nach der Benennung der Anschlüsse, und damit ein Ausflug in die Elektrik/ Elektronik:
Eigentlich müsste es doch egal sein, in welcher Polarität man den Schalter/ Geber anschließt. Laut V8 Stromlaufplan sind beide Anschlüsse von Masse getrennt und gehen in den Kombiprozessor und von dort zur analogen Anzeige. Der Geber soll nur einen sich ändernden Widerstandswert liefern. Warum also die Angaben auf dem febi- und einem der VDO-Geber? Hoffentlich sind sich der febi- und der VDO-S4-Geber nicht ähnlich und unterscheiden sich vom VDO-V8-Geber? Haben die erstgenannten einen Warnkontakt und der originale vom V8 nicht?
Im Ruhezustand kann man auf der Werkbank messen ob die Anschlüsse wirklich massefrei sind. Unter 5 bar müsste man das am laufenden Motor messen. Vielleicht wird ja irgendwann auch ein Anschluss auf Masse gezogen? Oder es gibt einen Schaltpunkt bei den alternativen Gebern?
Hat jemand einen Schaltplan vom S4 oder vom MB- Actros?
Komisch ist auch, dass der originale Geber wohl die Ölwarnlampe aktivieren kann, wie bei meinem Auto (ich hoffe, der Öldruckschalter ist nicht auch defekt). Der "Umweg" der Kabel vom Geber zur Anzeige über den Kombiprozessor könnte das erklären: der Prozessor wertet den Öldruck respektive den Widerstand (bzw. das auf Masse ziehen) aus und aktiviert zusätzlich zum echten Ökdruckschalter bei gravierenden Abweichungen die Ölwarnlampe.
In Forumsbeiträgen gibt es widersprüchliche Aussagen darüber was der Geber macht/ auslösen kann. Wie seht ihr das?
Viele Grüße
Bernhard
Zuletzt bearbeitet von Bernhard W; 29.10.2026 11:29.