Oder was genau soll bei dir "nicht rosten"? Die Zentrierung (die eigentlich als einziges so wirklich rostet) kann benetzt werden... aber die Flanschfläche soll trocken bleiben... oder magst es wenns dir die Felge beim starken Anfahren und Bremsen jeweils gegen die Schrauben haut?
aussenrum stört der Gammel ja nicht... an der Zentrierung und dem Flansch aber schon... nur nützt dir da ne Aufarbeitung nix, Zentrierung wird kleiner (was doof ist) und Flansch soll ja blank bleiben, also gammelt der eh gleich wieder...
schleif die ganze Sache leicht mit Stahlwolle, bis es wieder metallischen "Glanz" bekommt und der Rost weg ist. Davor grob mit der Drahtbürste.
Damit es dann nicht gleich zu rosten anfängt kannst du Ballistol oder WD40 als temporären Schutz nehmen. VOR DEM EINBAU das ganze Ding dann mit Bremsenreiniger abspülen.
Was ich viel wichtiger finde: Gewinde für die Radbolzen mal nachschneiden ...
Runter kommen alle. Aber nicht hoch. [color:"#666666"]quattro[/color] von Audi. <img src="/forum/images/graemlins/tongue.gif" alt="" />
..die Zentrierung kriegt bei mir immer was. Die Fläche hab ich auch immer nur sauber gemacht. Vorn bildet sich ja weder auf der Ufo noch an der Nabe groß Gammel (gut, wenn die uralt sind vielleicht, keine Ahnung) hinten schon eher, hab ich das Gefühl.
Was Du da sagst leuchtet ein. Ich habe ehrlich gesagt garnicht drüber nachgedacht, dass diese Flächen ja auch kraftschlüssig aufeinanderliegen müssen, um die Schrauben zu entlasten. Ja und was macht der Frank jetzt? Saubermachen und luftdicht einpacken?
naja, es gilt ja nicht die Schrauben zu "entlasten" sondern eher sie nicht gegen ihre Natur zu belasten... die Schrauben werden nicht "entlastet" sondern sie dienen einzig und alleine dazu eine Presskraft zu erwirken... damit über die Planflächen die Kraft übertragen können... indem man Fett und Öl an die Flächen bringt, können die Flächen bei gleicher Vorspannung (die Schrauben kriegen ja immer das selbe Drehmoment verpasst) rutschen und die Schrauben auf Scherung belasten, wofür sie gar nicht gedacht sind...
Schrauben werden grundsätzlich NUR auf Zug belastet, denn nur dafür sind Schrauben ausgelegt... ausser Passschrauben und ähnliche Bauweisen sind ne Art "Zwitter" welche auch auf Scherung belastet werden dürfen (sofern entsprechend ausgelegt)... ihre eigentliche Aufgabe ist die Passung... sie entsprechen aber einem Stift/Bolzen, welcher wiederum sehr wohl auf Scherung belastet werden darf.
Also ich sprühe meine Radmuttern mit WD40 ein. Lass die abtropfen und dann rein. Kopf bei Alus aber nicht. Nur bei Stahl etwas mit benetzen. Radnaben habe ich bei meinem Uno verzinken lassen, galvanisch. Sonst schwarz Matt aus der Dose dünn drauf ginge noch. Aber nachdem Anziehen zerdrückt es den Lack ehh... Also Nachziehen/Kontrollieren der Schrauben nicht vergessen!
Das einölen/einfetten von Radschrauben/Radmuttern verfälscht das Anzugsmoment. Wenn es nicht ausdrücklich vorgeschrieben ist (z.B. Kurbelwellenzentralschrauben, Kopfschrauben) sollte man davon Abstand nehmen. Nur so als Hinweis, sollte aber eigentlich bekannt sein.
Gefangen im Turboloch-Nur tote Motoren werden beatmet
Einerseits haben unsre Karren keine Radmuttern und andererseits ist Farbe genau so Scheisse wie Schmierstoff, du merkst offenbar selber, dass es die Farbe "raus" drückt, und dies tuts weil alle normalen Lacke NIE hart werden, sondern immer leicht teigig bleiben... und dank Lack hast dann keine Metallkontaktfläche was auch Scheisse ist....
und wenn du meinst das stimmt nicht, dann mach ich dir mal schöne Fotos wo es das Gewinde ins Alu gedrückt hat, somit erkennt man, dass da Bewegung drin war wo eigentlich keine sein soll
Die Anzugsmomente sind aber für Neuteile. Neue Radbolzen (Muttern sind es natürlich nicht) und 20 Jahre alte Rostdinger... Der Hauptteil der Reibung verschwindet in der Kopf Auflage. Bei Stahlfelgen mache ich da nur was ran weil sich dort Rost bildet. Bei Alufelgen nur das Gewinde.