bin neu hier, warum dürfte eigentlich jedem klar sein...
Ich will nich viel rumlabern, nur eben die Kurzversion: Das Auto meiner Freundin is im Eimer und wir wollen ein zweites kaufen. Da wir nen A3 TDI haben und sie die weitere Strecke hat, darf ich mir eins aussuchen
Nun der Grund meines Beitrages: Ich hätte gern nen V8 4.2 und hab auch schon ne menge gelesen, auch was hier im Bereich "Kaufhilfe" steht. Daraus lese ich, dass der Dicke bis auf die eben bekannten Probleme ein zuverlässiges Auto ist. Wie sieht es denn beim V8 mit "Kleinigkeiten" aus? Wenn hier mal der Fensterheber und dann mal wieder irgendein schwindeliger Sensor kaputt geht schwindet die Freude natürlich auch irgendwann. Ich bin kein KFZ-Mechaniker, aber auch nich von gestern. Soll heißen ich kann mit ein bisschen Hilfe bzw. Anleitung selber Reperaturen oder Inspektionen vornehmen. Mir ist klar das Ihr nich hellsehen könnt - das hoffe ich jedenfalls... Mich interessiert nur wie oft sowas erfahrungsgemäß passiert.
Hey, ein Neuer aus'm Cuxland, das ist ja mal was! Können uns gern mal treffen, spätestens beim nächsten Frühstück in Bederkesa... Der Wagen macht ja so nen ganz ordentlichen Eindruck, genaues muss man natürlich vor Ort sehen.
Gruß Carsten
Undichtigkeit am kleinen VW-Transporter: Caddy-Leck!!
Hi Christian! Glaube der V8 Virus hat dich befallen! Aber besonnenes Handeln ist gefragt!! Bei so nem Wagen wie dem V8 ist es gerade wichtig, das nicht der Hyper- Reparaturstau anliegt.. Mit nem V8 ist es wie mit jedem alten Auto..da kommt irgendwas... nur ist der V8 damals das Flaggschiff gewesen, um die Audi-Verkaufszahlen gegenüber den grossen von BMW und Mercedes hochschnellen zu lassen...dem entsprechend ist natürlich der V8 mit jeder Menge technischen Besonderheiten für die damalige Zeit ausgestattet worden, die zwar wirklich Spass machen, aber nur so lange bis sie kaputt gehen...was zwangsläufig bei dem Alter irgendwann einmal so weit ist... Versteh mich nicht falsch, der V8 ist wirklich der Hammer, ich würd meinen nicht mehr hergeben wollen, jedoch wie schon einer hier im Forum als Spruch unter seinen Threats stehen hat: ``Grosse Kühe fressen auch viel Gras`` Bei nem V8 ist alles teurer und aufwendiger als bei einem Golf Polo Jetta A3 A4 oder welchem auch immer.. Du musst den Wagen als Flaggschiff sehen und auch bereit sein beim Tanken, bei der Reparatur und bei der Parklückensuche auf grossem Fuss zu leben... Guck dir den Wagen wirklich gut an, Bremsen vorn sind einfach teuer, sind die runter, drück den Preis, Zahnriemen hab ich grad durch, Satz kost zwar nur 230,- aber es sind doch sehr viel mehr Teile geworden und dann war ich schon bei 500,- ohne Einbau..Dann Versicherung, schau das du dir nen 1991er oder Anfang 1992er holst den bekommst du günstig als Youngtimer versichert, n 1993er kost dich statt 300,- dann ein Jahr 1200,- bis er 20 Jahre ist.. Schau auf nen mit Euro2 Satz schon drin, die Sätze sind mittlerweile schwer zu bekommen und sparst 250,- Steuern im Jahr mit Euro 2 Satz eingetragen..hat der Wagen den du dir ansiehst keinen, gleich 250,- runter.. Wenn du doch vor hast mehr km zu fahren, schau nach nem Gasumbau, das halbiert deine Tankausgaben... Hört sich zwar blöd an, aber glaub mir, schau lieber länger, eh du dir irgend nen runter gerittenen 8er holst.. Ich habe noch nen Zermattsilbernen mit Memoryleder stehen, den kannst für 1000,- haben, musst aber sicher noch 2.000,- reinschieben, damit du Spass dran hast.. und genau das ist es was ich meine..auch wenn ein höherer Preis irgendwo dran steht sei gewissenhaft und schau genau, denn nochmal die Summe, damit daraus auch ein Auto wird, ist schnell reingebuttert.. Gruss Hans
...das mit der Versicherung check ich jetzt aber nicht, du meinst sicher Kasko oder? Wenn Dir Haftpflicht reicht ist doch alles Paletti, die kostet mich beim Captain Hook bei 40% und so 30k / Jahr irgendwas um die 360€ .. und ich hab hier auch schon weniger gelesen.
500€ wiederum für den Zahnriemenwechsel ist natürlich Glückssache. Mach nen "richtigen" großen Service draus mit allen Säften, Kerzen und ein paar Dichtungen, dann ist ein guter Tausender weg. Mach noch die Zylinderköpfe dann sinds gleich zwei oder mehr.
Beim Kauf einen Tausender extra für Reparaturen kalkulieren, dann bei den laufenden Kosten im Monat etwa 100 extra. Wenn das nicht allzu weh tut, hast Du gute Karten ein glücklicher V8 Besitzer zu werden.
Danke schonmal für euere Antworten. Das sind schonmal alles sachen mit denen ich leben kann.
Das Ersatzteile bei Oberklasseautos und noch dazu 20 Jahre alten teurer sind is mir natürlich klar. Obwohl ich glaube mehr Reperaturkosten als unser A3 bis jetzt verschlungen hat, schafft er auch nich so schnell... Dass das Tanken ne Umstellung wird weiß ich, aber bei ca. 10.000 km im Jahr is es mir das Wert. Deswegen denke ich auch nich das es Not tut eine Umrüstung auf Gas vorzunehmen. Der Mittelteil von Hans ist sehr interessant, gut zu wissen wo man besonders hingucken muss. Jetzt weiß ich auch warum ein Youngtimer doch nen Vorteil mit sich bringt. Im Gegensatz dazu sollte man laut "Kaufhilfe" ja lieber nen Neueren nehmen, da die tendenziell weniger Öl verbrauchen. Kann man da eigentlich auch was gegen machen? Wenn nich alles mit verbrennt, muss es doch durch die Dichtungen abhauen... Das Angebot is übrigens auch nett, aber mir wäre es lieb wenn er erstmal ohne Reperaturen fährt. Im Sommer kann ich mit'm Fahrrad zur Arbeit, dann darf er ne Weile stehen Ich glaub mein Versicherungsfritze hat 550€ für den 93er mit Teilkasko ausgerechnet. Also mit den Kosten die auf den Hand liegen, Sprit, Öl, Versicherung etc., hab ich mich schon befasst. Mir geht es hauptsächlich um die Technik.
Dann ich auch noch..........nach Rissen im Radhaus links schauen, da wo das Lenkgetriebe dran ist, dann das Heckblech unterhalb der Heckleuchten und Kofferraumdeckel auf Rost untersuchen, Lenkgetriebe gucken ob dicht, nach Ölwechselintervalle des Automatikgetriebe fragen (alle 60 tkm mit Filter), wenns geht Auto auf die Bühne oder Grube und den Benzintank angucken (ist aus Blech und rostet schonmal durch), alle Fahrwerksteile prüfen, Sitzheizung und alles elektrische prüfen, Innenhimmel gucken ob noch fest, fragen ob die Klima schon R134A ist oder umgerüstet wurde........
wenn du im Sommer mit dem Fahrrad in die Arbeit kommst, impliziert das, dass du ihn in der restlichen Zeit v.a. auf Kurzstrecke ein paar km bewegen möchtest. Davon würde ich dir wirklich abraten, das mag' er nicht unbedingt. Richtig heiß sollte er schon werden, Langstrecke tut ihm merklich besser.
Nein, gegen den Ölverlust durch Verbrennen kann man, wenn's einmal wirklich los gegangen ist (>2l), kaum mehr etwas machen. Vielleicht ändert sich das irgendwann einmal noch, aber bisher gibt es da nix. Das Günstigste ist eine Tauschmaschine. Aber entgegen der ganzen Unkenrufe betrifft es weit weniger ABH als oft angenommen - alle in meinem direkten Umfeld (vier Stück) nehmen gar kein Öl. Aber ja, tendenziell hast du ein geringeres Risiko bei späteren Baujahren, aber das ist eine rein subjektive Wahrnehmung und absolut nicht statistisch bewiesen oder sonstwas.
In Wahrheit ist jedes Oberklassefahrzeug, insbesondere ein so Günstiges und Robustes wie der V8 oder auch der A8, vom Preis-/Leistungsverhältnis her weitaus interessanter als ein neuer oder neuwertiger Kleinwagen oder dergleichen. Im Alltagsbetrieb mit Gasanlage sowieso noch mehr. Einzig die Ersatzteillage vergällt den günstigen Spaß. Schweinwerfer hin? Totalschaden. Riss im Rückleuchtenbank? Totalschaden. Steinschlag in der Windschutzscheibe? Totalschaden, sofern man wieder einen originalen Chromrahmen möchte. Usw. usf.
Nein, 60tkm, in allen Fällen. Wobei ich schon von Leuten gehört habe, die behaupteten, alle 30tkm wäre empfehlenswert, wenn das Fahrzeug wenig bewegt wird, aber so ganz logisch kommt mir das nicht vor.
...doch. Eventuell ist diese immer wieder auftretende unterschiedliche Meinung auf eine Änderung im Serviceplan zurückzuführen, aber ich beharre auf 30000 km, siehe Anhang.
Edit: Der Vollständigkeit halber: der Anhang bezieht sich auf 4.2l Modelle. Das angegebene Wechselintervall für den Zahnriemen gilt nicht für den 3.6er (90000).
...gern geschehen Ich hatte sowas auch mal in groß zum Abhaken für die Werkstatt. Das hatte ich auch immer in Erinnerung, aber ich finds nicht mehr. Das hier ist mir eher durch Zufall in die Hände gefallen.
Diese 30Tkm Vorschrift ist bekannt aber das bezieht sich nur auf das Öl ohne Sieb. Da wird also nur ein Drittel des Öls getauscht. Ich meine mal gelesen zu haben, dass der Wechsel mit Sieb alle 60Tkm gebauso gut oder besser wäre.
..warum ist das nach 60000 besser? Wenn du das Sieb mitmachst, kommen auch nur 250ml mehr raus, es sei denn du entleerst auf welche Weise auch immer das ganze System, was aber mit dem Sieb wiederum nix zu tun hat. Das Sieb machst du ja neu, damit der Schlamm auch mal mit rauskommt und sich das nicht irgendwann zusetzt.
Ich würde mich an das Intervall halten mit der normalen Ölwechselprozedur ausm RLF und das Sieb jedes zweite Mal, also alle 60 mitmachen. In der Zwischenzeit sammelt sich dort genug an, auch am Magneten..
...ist richtig, aber im Hinblick auf die Laufleistungen, die die Autos mittlerweile haben und das, was sich an Ölschlamm dort ansammelt, ist es ratsam, das mal zu machen.
wobei aber auch das mit den 90'000 km für den Zahnriemenwechsel bei der PT-Maschine durch Service-Pläne widerlegt werden kann In den Service-Plänen meiner beiden V8 mit PT (der eine von 10.89 und der andere von 05.91) steht jeweils 120'000 km...
...deswegen hab ich das ja nachgeschoben. Der PT hat doch irgendwann mal später als Intervall 90000 bekommen? Quelle: Inpektionsplan von 1999 Ich habs nur der Vollständigkeit halber nachgeschoben, weil ich unter etwaigen Neulingen keine Verwirrung stiften wollte.
Ist doch Pustekuchen wenn's diesselbe Maschine war... die drucken einmal eine bestimmte Charge und fertig. Wenn der Absatz in einem Land geringer ist, bekommt man dann halt 91 von 89 die Hefterln.
ausnahmsweise bin ich deiner Meinung, denn WAS ist anders gegenüber dem 4zwoer? weder die Führung (Radien, Spannvorrichtung etc.) noch die Drehzahl... und auch die Kräfte sind wohl identisch... oder haben die 4zwoer härtere Hydros? schwerere Nockenwellen? wohl nix dergleichen, somit müssen auch keine grösseren Kräfte übertragen werden... oder was hab ich übersehen?
oft werden grosse Änderungen im Betrieb gemacht wegen nem Einzelfall... ein Kunde killt nen Motor (womit und wie auch immer) mit gutem Anwalt in der Hinterhand und Audi krabbt zurück und macht ab sofort aus Vorsicht nen Viertel vorher den Wechsel... schadets ja auch der Kasse nicht...
ich werde die 120tkm sicherlich nicht überschreiten lassen, das wär fahrlässig (meine Meinung), aber bei genau 90tkm Motor aus und keinen Meter mehr fahren tu ich sicher auch nicht (auch meine Meinung).
wenn ich das noch richtig im Kopf habe, hast Du Recht. Muss mal nachschauen, aber die beiden Fahrzeuge sind ja momentan noch eingewintert. Ich glaube, die Hefte sind sogar noch von Ende '88
Habe Ende letzten Jahres, weil dasjenige Service-Heft von Seneca voll war, sogar noch via Amag in Schinznach ein neues organisiert bekommen. Sehr interessant, weil es offensichtlich in D aufgetrieben werden konnte. So kann ich jetzt die kleinen, feinen Unterschiede zwischen deutschem und schweizer Serviceplan (gibt es tatsächlich) direkt vergleichen Allerdings steht auch im deutschen Serviceheft noch was von 120'000 km. Wann wurde das eigentlich auf 90'000 geändert?
ich meine es war 1990 ..... bin mir aber nicht ganz sicher !!!!
Ich denke es war am Anfang ein "Gemähre" ..... als die ersten 90 PS TDI's auf den Markt kamen hats ja auch VOR den Intervallen die Riemen zerrissen weils Probleme mit irgendwelchen Rollen gab .... DIE Erklärung wäre plausibel für mich .....
Die 3,6er der ersten Generation haben ja auch noch das "Blech" an der Rolle vom Dämpfer ..... vielleicht war DAS der Grund ???