Hi,

unkommentiert und anonym hier die Meinungen unserer amerikanischen Freunde von der audifans-Liste zum Thema Ölverbrauch beim ABH:

1) Minderwertiges Material bei den Ölabstreifringen der ersten ABH-Generation

2) Kurbelwellengehäuseentlüftungsdesign ist miserabel und wurde auch über die Baujahre geändert und unterscheidet sich zwischen PT, ABH und AEC. Das Vakuum im Schubbetrieb zieht Öl über die Entlüftung, beim Gasgeben wird selbiges dann über den Ansaugtrakt den Verbrennunsräumen zugeführt. Ein Ami hat sogar einen Prototypen für ein Catch-Can System, welches das Öl wegfiltert, bevor es verbrannt wird. Das möchte er jetzt irgendwann mal einbauen, dann sieht man eh, was es bringt. Grund für erhöhte Probleme bei erhöhten Laufleistungen sind deren Meinung nach vor allem Ölschlackebildung. Und jetzt kommts: Abhelfen soll man über die Beigabe von ATF zum Motoröl (wie einen Motorreiniger) können. Da bin ich ja mal auf euren Input gespannt Jedenfalls wird immer wieder geraten, das Öl so oft wie möglich zu wechseln und gerade bei billigem Rotz nicht mit Ölwechseln zu sparen.

3) Betrieb in zu niedrigen Drehzahlen und daher erhöhte Zylinderwandbelastung, als Folge davon verschleißt selbige schneller - tritt bei Handschaltern naturgemäß noch eher auf. Das würde für mich Sinn ergeben.

So, soviel zum Ölverbrauch mal generell. Ein User meint folgendes:

Vielen Dank für die tollen Infos, aber die Fakten gäbe es seit jeher auf folgenden Seiten von Kolbenschmidt (ich hab's eh schon mal gepostet, ganz vollständig ist das glaub' ich nicht):

http://www.kspg-ag.de/index.php?fid=111&lang=2

http://www.kspg-ag.de/index.php?fid=1299&lang=3

Die Maschinen seien beinahe ident mit den originalen Chevy/GM Vega Motoren (die ersten mit hohem Silikonanteil und geätzten Wänden von Alcoa) sowie den Porsche 944 und 928 Motoren. Die Audi-Motoren seien aber besser designed, da sie ein sog. "Closed Deck" haben. Eventuell kann mir jemand genauer erklären, was das ist. Ganz klar ist mir das noch nicht. Die Anforderungen an die Kolben und Ringe seien ident zu denen im 944er und 928er.

Jede Werkstätte mit dem richtigen Equipment ( Sunnen V10 und entsprechendem Schneiöl und Ätzmittel) können die ABH Blöcke (inkl. neu Aufbohren) komplett überholen. Es gibt eine Schritt für Schritt Anleitung, wie die Blöcke aufgearbeitet werden müssen, die man hier bzw. auf den Folgeseiten finden können soll:

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It's buried at the kbs site in their "motor service manual" section. The old link would most likely be bad. They keep reworking the web site.

Start here
http://www.ms-motor-service.com/index.asp?cls=02
look here
http://www.ms-motor-service.com/content2.asp?area=hauptmenue&site=technserviceinformation&cls=02
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Angeblich genügt für AluSil-Zylinderbohrungen eine Aufbohrstärke von nur 0,508mm, und das sei in jedem Fall machbar. Der Sohn von einem in der Liste repariert berufsmäßig Alublöcke und -köpfe und da werden jetzt mal Infos eingeholt.

Alternativ sollen neue Ringpakete Wunder wirken. Samt einer Kopfüberholung versteht sich. Das hat einer in der Liste gemacht und der meinte auch, dass die Zylinderwände noch wie neu waren - trotz immensem Ölverbrauch. Und der ist bisher begeistert - geht angeblich seither wie der Teufel und verbraucht quasi kein Öl mehr. Ich plappere das einfach so nach...

Momentan wird bei den 928er Foren nach Erfahrungen mit diesen Maschinen nachgefragt.

Also, jetzt seid ihr dran. Jetzt, wo wir ein paar Fakten haben, wäre das alles ja eigentlich spannender als früher... da waren die Dikussionen ja auch immer so schön ausschweifend

lG

Bastian