Da ist soviel Öl durch und unverbrennter Kraftstoff zwecks mangelnder Kompression das es das fast wieder gereinigt hat. Die anderen sehen schlimmer aus. Auf dem Ventilboden ca 3 bis 4 mm Ölkohle und am Schaft kannste Tagebau beginnen. Aber siehst ja morgen. Nichts desto trotz, spitzenreiter sind immer noch die von Armin
's Beisl, wobei ich mir jetzt auch net ganz sicher bin, ob Beissl oder Beisl. Aussprechen auf jeden Fall mit einem s, kann aber gut sein, dass man Beissl schreibt.
wie kommt es denn zu diesen ablagerungen? kann man denen entgegenwirken? Hab mal gehört, das man Ventile auch bei laufendem motor reinigen kann (z.B.: Öl ablassen und stattdessen 2 Min mit Diesel laufen lassen) Klingt gefährlich..aber wenns hilft?
Dieter...wer schon mal ein verkoktes Auslassventil in der Hand hatte ..... mit chemischen Mitteln oder Diesel ist da nix zu machen...DAS Zeug muss auf mechanischem Wege runter !!!!!!!!!!!!
Die Ablagerungen entstehen durch öl das am Schaft des Ventiles runterläuft und sich mit dem Abgasen dann mit der Zeit am Schaft und Ventilteller des Auslassventiles Ablagert. Ist die glatte Oberfläche erstmal festgesetzt geht es recht schnell und die Ablagerungen nehmen zu. Dadurch das die Ablagerungen mit der Zeit dann auch die Ventilsitze verdreckt können die Ventile Ihre Wärme nicht mehr an den Zylinderkopf ableiten, werden zu heiß und brennen dann durch. Das ganze ist ein von anfang an schleichender Prozess. Ventilschaftabdichtungen unterliegen thermischer und mechanischer Belastung. Die Dichtlippe wird mit der Zeit immermehr abgetragen. Bei denen die ich jetzt gerade in der Hand habe ist sie gar nicht mehr vorhanden. Da hilft auch kein Zaubermittelchen sondern, wie es bei einem Verschleißteil üblich ist, nur die Erneuerung. In dem Zugen müssen nicht nur alle Ventilschaftabdichtungen erneuernt werden, sondern die Venlite auch wieder gereinigt werden. Die Ölkohle muß mechanisch runtergearbeitet werden und das ventil geschliffen und poliert werden. Anschließend werden Ventilsitze gereinigt, gegebenenfalls der Sitzwinkel nachgefräßt und die ventile frisch eingeschliffen werden. Ein mühsammer und zeitaufwendiger Arbeitsgang den keine Maschine ersetzen kann.
…sagen wir mal ein Zahnriemenwechsel steht sowieso an. Was würde so ein Akt in etwa zusätzlich kosten? Nur das man sich mal eine Vorstellung davon machen kann.
trotz hohem Ölverbrauch muss kein Auslassventil brechen. Beweis z.B. mein 9/1991 V8 4.2 Der hat seit mindestens(!) 10 Jahren einen Ölverbrauch zwischen 2-3 Liter auf 1000km unnd das relativ konstant seit Anfang an. Habe den so gekauft Anfang 1999 und da hatte er diesen Ölverbrauch schon. Wir sind mit diesem V8 ca. 120000km gefahren. Die erste Hälfte mit Super Plus und ca. die zweite Hälfte auf LPG. Dieser Motor hat nur einen neuen Zahnriemen bekommen, sonst nichts. Nähert sich jetzt der 300000km Marke und wurde nicht geschont, Ob viel Kurzstrecke Strassenparker oder z.B. Vollgas 500km Autobahn. Bisher einwandfreier Rundlauf und keine Probleme, gute Leistung. Daher: never touch a running system er lebt und soll es auch weiter, daher wird da nichts kaputt repariert