das kann ich mir durchaus vorstellen, da auch das Klangverhalten entsprechend ist. Ich werde demnächst mal mit 2 CDs einen 1:1 Vergleich mit einer Boseanlage am Boseradio anstellen....
Im übrigen ist mir schon damals im A8 aufgefallen, daß die Boseanlagen den vollen Klang erst ab einer gewissen Lautstärke entfalten sozusagen......wie eine art "Turboloch" quasi. Ich meine damit nicht, man müsse als rollende Disco rumfahren, aber sehr leise entfaltet sich da wenig - insofern wäre eine automatische loudness-Funktion seitens Bose naheliegend.
Was mich momentan noch ein wenig irritiert, sind eher "Verzerrungen" im Höhen-Bereich bei höherer Lautstärke.
Ich muß für ein einigermaßen ausgewogenes Klangbild ziemlich Höhen reindrehen (was aber auch bei der A8-Anlage der Fall war und somit eventuell Bosetypisch sein könnte) und stelle, obwohl natürlich immer noch keine wirklich offene, transparente Brillianz entsteht (sind halt Breitbänder, is ja klar) schon eine art Verzerrungen bei hohen bzw. hochmittigen transienten fest, die ein wenig den "Druck" bzw. "punch" im Sound zerschießen. Ich frage mich, ob das an den Breitbandmembranen liegt, die einfach zu träge sind, oder am Charakter der Endstufen (gerade frisch überholt!) ?
Desweiteren habe ich festgestellt bzw. gehört, daß ab höheren Lautstärken bei Pegelspitzen eine Art Kompression einsetzt - die Dynamik wird ziemlich hörbar begrenzt, wie ein schlecht eingestellter Kompressor im Studio.....sind das Limitationen des Materials, oder gibt es da tatsächlich so etwas wie ein Limiting als Schutzschaltung o.ä. ??
Weiss da wer was?
Ich bin jedenfalls gespannt auf den Vergleich Bose&Becker / Bose&Bose
Viele Grüße,
Alex