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Hallo
Bin auf der dringenden Suche nach Erfahrungsberichten.
Und zwar hab ich von meinem 93er V8 4,2 ABH die Zylinderköpfe wegen Undichtigkeit zum planschleifen weggegeben.Angeblich sind sie arg verzogen und ich bin mir nicht sicher wieviel Zehntel runter können bis die Ventile an den Kolben stossen.
Habe auch nach langem suchen keine vernünftige Antwort gefunden.
Hat irgendjemand diesbezüglich irgendwelche Erfahrungen oder Angaben?
Vorweg schonmal vielen Dank.

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Gegenfrage: Wieviel 10tel sollten denn runter ??? Wenn du gesagt bekommst dass er verzogen ist müssten die dir mehr drüber sagen können.


Gruss


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Das werde ich erst nächste Woche erfahren da am Freitag keiner mehr zu erreichen war.
Das ändert aber nichts daran das ich mich dann entscheiden muss wieviel maximal runter darf.
Bei nem Umbau an nem Audi 1.8er 2 Ventiler habe ichs mal ausgemessen und zur Verdichtungseröhung ganze 2mm abgenommen.Kein Problem,läuft heut noch super.
Da waren ganze 4mm Luft zwischen Kolben und Ventil im OT.
Beim ABH hab ichs natürlich nicht ausgemessen da ich mit sowas nicht gerechnet hab.

Also keiner da mit Erfahrung der den Kopf mal hat nen bisschen mehr planen lassen?

Zuletzt bearbeitet von Marco F.; 04.09.2011 03:18.
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In Antwort auf:

Audi 1.8er 2 Ventiler habe ichs mal ausgemessen und zur Verdichtungseröhung 2mm abgenommen




Da wüsste ich nicht wie sich 2 mm beim V8 schon alleine wegen der Brücke im V verhalten .....


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Würde definitiv ne Kante geben die man brechen müsste und die Bohrungen müsste man dann wohl zu kleinen Langlöchern umarbeiten.
Aber das ist ja auch nicht geplant zu machen. 10,6:1 reicht doch.

Die Nachricht von der Schleiferei kam über nen zweiten Mitarbeiter und so wie ich das verstanden habe reden wir hier bestimmt von 7-8 zehnteln obwohl ich mir das einfach nicht vorstellen kann wie so ein grosser Kopf sich so verziehen sollte.
Ich denke aber 5-6 zehntel sollten in jedem Fall gehen.

Zuletzt bearbeitet von Marco F.; 04.09.2011 03:34.
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deine 0.5-0.6mm sind aber brutal hart an der Grenze wenn nicht sogar darüber... was man bisher in Erfahrung bringen konnte ist, dass 0.4mm als Maximum betrachtet werden sollte... diese Angabe ohne Gewähr...

aber in Anbetracht dessen, dass die Ansaugöffnungen schräg zur Kopfdichtungpartie stehen, ergibt sich an dieser Stelle ein grösserer Versatz als das was plangeschliffen/gefräst wird... zur besseren Vorstellung: 0.5mm Planabnahme ergibt bei der Ansaugöffnung relativ zur Saugbrücke mehr, sprich die Brücke ist dann nicht nur 0.5mm daneben sondern ~0.6mm... was dann heisst, wenns überhaupt noch passt, dann musst die Öffnungen nachbearbeiten, dass sich die Strömung nicht an ner Kante den Kopf anschlägt... siehe Anhang

als Alternative dann ne dickere Kopfdichtung nehmen... aber ob das schlau ist...?

könntest dir aber auch Köpfe besorgen die besser beisammen sind....

297633-Unbenannt.jpg (0 Bytes, 218 downloads)

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sind die Köpfe denn tatsächlich so verzogen?? Dachte immer dass die so stabil seien, dass es sehr selten vorkommen würde.

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Liest du von verzogenen Köpfen ???? Ich kann mich nicht erinnern bis jetzt in den letzten Jahren was gelesen zu haben diesbezüglich ...

Achtung Scherz: Da ziehste halt die Schrauben ein wenig fester an



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Steht doch oben was von arg verzogen (böse Köpfe, böse)

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ich meinte in der Vergangenheit ........



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Deswegen mein ich ja. Mir ist halt auch nix bekannt von sowas.
Sollte man mal vielleicht selbst mit nem Haarlineal drübergehn um zu schaun ob er krumm ist.

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is richtig... aber das Päpstchen hatte mal nen Ausstellungsobjekt... aber da wars irgendwie um 0.2mm Verzug wenn ich mich recht erinnere...

das Hauptproblem, dass man so wenig von verzogenen Köpfen hört/sieht/liest, ist mit Garantie, dass kaum einer überhaupt darauf achtet...

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Da werd ich dann mal bei mir die Köpfe genauer anschaun

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Ich kanns mir eigentlich auch kaum vorstellen das sie so einen Verzug haben.Habs leider vorher nicht überprüft weil ich gar nicht mit sowas gerechnet hab.
Werds ja Montag hoffentlich erfahren.
5-6 zehntel sollten auf jeden gehen.Um den Versatz von den Ansaugkanälen mach ich mir weniger Gedanken,muss halt nachgearbeitet werden.
Aber mal ehrlich.Hat wirklich schonmal jemand von euch nen Motor gehabt wo nur 4 zehntel Spiel zwischen Kolben und Ventilen im OT sind?
Normal gelten diese Angaben von wegen max. 2/10 planschleifen doch nur wegen der Steuerzeiten was ja beim V8 entfällt.

Trotzdem erstmal Danke auch wenn diesbezüglich keiner Erfahrungen gemacht hat.
Wird wohl so sein das die "Spezies" auf sowas gar nicht achten.
Vielleicht findet sich ja doch noch jemand.

Zuletzt bearbeitet von Marco F.; 04.09.2011 06:26.
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Dank 90° V sollte das entsprechende Nacharbeiten an der Ansaugbrücke (Pythagoras usw.) keinerlei Hürden darstellen.

Hab mir da auch zu sehr nen Kopf gemacht bis mir jemand den Tipp gegeben hat.

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@Martin A.
Sicher,hab schon ganze Kanäle komplett überarbeitet,allerdings nicht beim ABH
Wieviel hast du du denn geplant das du die Kanten überarbeiten musstest.Müsste doch auch einiges gewesen sein.

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Das Problem ist, das die Ansaugbrücke dabei immer höher rutscht.
Besser ist es die Flansche der Brücke auch zu planen.

Ich hab meinen AEC/ABZ Motor noch nicht zusammen.

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Hallo nochmal!

Hab leider wenig Zeit aber für alle die mir auf meine Frage geantwortet haben hier mal die Auflösung.

Geplant worden ist ein 1 (in Worten EIN) mm und 8 Zehntel.

Jawohl,ihr lest richtig.

Das mir da der Schweiss ausgebrochen ist kann sich ja wohl jeder denken.Aber viel Angst um nichts.Zwischen Ventil und Kolbenn sind im OT original 4,1 mm Platz und jetzt eben nur noch 3,1 bzw 3,3 mm. Das ist und bleibt der Punkt wo beide sich am nächsten kommen.Und ein Nachlauf der Ventile bei hohen Drehzahlen iss nich,denn das wäre Ventilflattern und würde eh den Tod fast jeder Maschine bedeuten.

Das man sagt beim planen nur max. 2-3 Zehntel betrifft meistens nur die Steuerzeiten,entfällt aber beim V8.

Verdichtung steigt von 10,6:1 auf ca. 11,3:1 womit sie knapp unter der Verdichtung des S6 Plus Motors mit 11,6:1 liegt der ja fast Baugleich ist und sogar die gleiche Kopfdichtung hat.

Die 2 Zehntel Unterschied zwischen beiden Zylinderköpfen ist über die Kompression nicht nachvollziehbar die übrigens von ca 12 Bar auf allen Zylindern auf ca. 13 Bar gestiegen ist.
Also wirklich nichts worüber man sich Sorgen machen müsste wegen irgendwelcher Lager.

Und nun noch zur Ansaugbrücke.
Wer sich mal die Mühe bei seinem V8 machen möchte der sollte mal ne Einspritzdüse rausnehmen und mit einem auf den Winkel des Ansaugkanalbodens gebogenen Draht mal den Übergang zwischen Brücke und Kopf abtasten.
Der wird nämlich feststellen das die Brücke original etwas höher liegt.
Durch das Planen von nem mm ergibt sich nen Versatz von ca.7 Zehnteln und dadurch liegen jetzt Brücke und Kopf so gut wie auf einer Höhe.
Die Dichtung der Ansaugbrücke hat auch grössere Öffnungen als der tatsächliche Durchmesser des Ansaugkanals wodurch sich durch die Dicke der Dichtung ein Spalt ergibt in dem ein Luftpolster bei der Strömung entsteht um eventuelle Versätze auszugleichen.
Wer sich im Metallbau auskennt und sich die ganze Sache mal anschaut wird feststellen das durch Toleranzen die es nunmal gibt an dieser Stelle durch die V Form immer ein leichter Versatz sein wird.Bestimmt nicht viel aber mit Sicherheit bei jedem V8 etwas anders.
Die Brücke passte auch ohne Probleme wieder auf die Stehbolzen.

Der Wagen läuft jetzt wieder seit gut drei Wochen und knapp 1000 Km und ich bin durch alle Drehzahlbereiche.
Und ich denke und hoffe das jetzt Motormässig erstmal lange lange Ruhe ist.

Trotzdem,eine Erfahrung auf die ich wegen entstandenen Angst und Panikattacken gern verzichtet hätte

Zuletzt bearbeitet von Marco F.; 06.10.2011 09:15.
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2 Sachen.

Ventilflattern betrifft eher das Auslassventil -> ist bei der Ventilstellung uninteressant.
Am Einlass auch uninteressant weil der Kolben beim schließen des Ventils auf dem Weg nach unten ist bzw. unten ist.

Abstand Ventil zu Kolben.
Hub in OT beachten, dieser muss am Stößel gemessen werden und dann auf das Ventil "übernommen" werden.
Der Hydro ist Drucklos nämlich niedriger...

Sonst danke für das Feedback - Motor scheint ja zu laufen?

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In einem anderen Forum wurde mir der Tip gegeben das beim planen von mehr wie 4 Zehnteln ab 6000 Umdrehungen die Auslassventile beim V8 nicht mehr schnell genug schliessen könnten,deswegen will ich das hir mal anmerken falls auch Jemand mal so nen ominösen Rat bekommt.

Aber so ist das meistens.Vorher kann die keiner nen Rat geben und hinterher weiss es jeder besser,nich wahr.

Hub der Ventile im OT hab ich mir die original Werte besorgt,die da wären 0,7 Einl. und 0,9 Ausl.

Und wie geschrieben bis jetzt alles einwandfrei und der Motor schnurrt.

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Ne die Kopfhöhe hat mit dem Schließen an sich nicht viel zu tun.
Wenn die flattern würde, würde es wie ein Begrenzer sich anhören und anfühlen.
Serie dreht der Motor ja schon höher

Und aufschlagen können die Auslass nicht.
Einzig die Einlassventile können zu früh aufmachen und wenn die Ventiltaschen nicht tief genug sind aufschlagen.
Man spricht von 2mm Sicherheitsabstand in der Höhe und 1mm Abstand Radial.
Kolben zu Kopf(kanten) sind 1mm ein gesunder Wert.
Bei Schmiedeteilen (Pleuel, Kolben) kann dies teilweise auf 0,5mm reduziert werden.

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> Bei Schmiedeteilen (Pleuel, Kolben) kann dies teilweise auf 0,5mm reduziert werden.

Begründung?

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Die Teile sind steifer. Problem ist oft auch der Wärmeeintrag in die Teile und die Längung dadurch (Fliehkraft/Massenkraft -> Steifer).
Ich mach minimal 0,8 weil das Geräusch wenn es anschlägt will man nicht hören... Hab es einmal bei Mahle gehört, dass vergisst man nicht.


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